Schachclub Leinzell trauert um seinen Vorsitzenden

BarthDer SC Leinzell trauert um seinen am 25. Februar 2005 auf tragische Weise verunglückten 1. Vorsitzenden Karl Barth. Die Nachricht vom Tode Karl Barths hat bei den Mitgliedern des Schachclubs Leinzell und bei der Bevölkerung in Leinzell tiefe Betroffenheit ausgelöst.

Bereits im Jahre 1980 übernahm Karl Barth vom damaligen Vorsitzenden Franz Brückner den Vorsitz des Vereins. In seine Zeit als Vorsitzender gelang eine außerordentlich erfolgreiche Periode für den Schachclub. So gelang es der ersten Mannschaft sogar bis in die Verbandsliga aufzusteigen.

Insbesondere die Jugendarbeit nahm unter Karl Barth großen Aufschwung. So nahmen z.B. Leinzeller Jugendliche an Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften teil. Von 1970 bis 1980 war Karl Barth als Jugendleiter beim Schachclub Leinzell tätig und darüber hinaus leitete er in der Realschule Leinzell das Schulschach. Die Schulmannschaft nahm unter seiner Führung mehrfach mit großem Erfolg an den Württembergischen Schulschachmeisterschaften teil. Seine pädagogischen Fähigkeiten kamen nicht nur den Schulen zu gute, sondern auch dem Schachsport, insbesondere dem Schachclub Leinzell.

Durch seine ruhige und menschliche Art, war er für den Schachclub Leinzell eine wichtige Integrationspersönlichkeit. Vom WLSB bekam er viele Auszeichnungen, zuletzt im Jahre 2004 die goldene Ehrennadel. Er war nicht nur als Vorsitzender, sondern auch in verschiedenen anderen Funktionen beim Schachclub Leinzell tätig. Als aktiver Spieler bestritt er über 360 Verbandsspiele in der ersten Mannschaft.

Karl Barth war ein gutes Beispiel für ehrenamtliches Engagement und Vorbildfunktion in seiner Gemeinde und in unserer Gesellschaft. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke beim Schachclub Leinzell, die nur schwer zu schließen sein wird.