Die Chronologie von den Anfängen, bis…

bearbeitet von Heiner Haas

Alles hat einen Anfang, so natürlich auch der Schachclub 1954 Leinzell e.V. Doch halt – vor dem Anfang, sprich der Vereinsgründung steht im ersten Protokoll vom 6. Mai 1954, dass die Vereinsgründung verschoben wird.

»Man will zuerst abwarten, ob sich genügend Schachfreunde zusammenfinden.«

Dennoch fand sind mit Max Dreher (als 1. Vorsitzender), Hans Preising (Schriftführer und Kassier) sowie Franz Brückner (Spiel- und Schulungsleiter) der erste Vorstand zusammen. Schnell war auch der Mitgliedsbeitrag eine beschlossene Sache: 1.- DM pro Monat (!) sollte es schon sein.

Am 29. September 1954 erfolgte die offizielle Vereinsgründung. Die erste Mannschaftsmeldung lautete: 1. Franz Brückner 2. Max Dreher 3. Walter Scheffler 4. Alfons Leinmüller 5. Karl Barth 6. Heinz Selbmann 7. Albert Bauer 8. Hans Preising

1955

Man überlegt Schachuhren anzuschaffen… »sofern es die Kasse erlaubt«.

1957

Die 1. Mannschaft erringt die Meisterschaft in der A-Klasse und steigt in die Kreisklasse auf. Max Dreher wird zum Bezirksjugendleiter gewählt.

1964

Akuter Spielermangel führt zur Auflösung der 2. Mannschaft.

1967

Die Mitgliedermeldung ergibt ein Mitglied bis 14 Jahre und zehn Mitglieder über 18 Jahre.

1970

Durchführung der Bezirksjugendmeisterschaft: 1. Dambacher (Aalen) 2. Fritz (Heidenheim) 3. Mück (Plüderhausen)

1972

Gründung des Bezirksliga Ostalb aus den Bezirksklassen Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim.

1974

Rechtzeitig zum 20-jährigen Vereinsjubliäum wird die 1. Mannschaft Meister der Bezirksliga und steigt erstmals in die Landesliga auf.

Die Aufstellung im entscheidenen Spiel am 31. März war: Bürger Rudolf, Barth Karl, Brückner Hartmut, Hübner Alfred, Böhm Hans-Jürgen, Haas Heiner und Seifert Ingfried. Die besten Punktesammler waren: Heiner Haas 6:0, Rudolf Bürger 5: und Alfred Hübner 5:!

1980

Gründungsmitglied Franz Brückner wird zum Ehrenvorsitzenden des Schachclubs ernannt.

1984

Beitritt des Schachvereins zum Württembergischen Landessportbund und Eintragung in das Vereinsregister.

1994

Genau zum 40-jährigen Vereinsjubiläum erringt der Schachclub nach Siegen über die ersten Mannschaften der SG Schwäbisch Gmünd, des TSF Welzheim, des SK Sontheim und des SV Aalen mit dem Gewinn des Bezirkspokals seinen bis dahin größten sportlichen Erfolg

Es spielten: Klaus Schumacher 2 (4), Karl Barth 2 (3), Rudolf Bürger 1 (2), Heiner Haas 2 (3), Jürgen Denk 2 (3) und Philipp Fischer 1 (1). Die Stärke der Mannschaft wurde noch untermauert durch die soveräne Meisterschaft in der Bezirksliga und dem erneuten Aufstieg in die Landesliga.

1995

Der SC Leinzell ist in der Bezirksjugendliga erstmals mit einer Mannschaft vertreten.

1996

Die 1. Mannschaft erreicht mit dem 4. Platz in der Landesliga die bis dahin beste Platzierung der Vereinsgeschichte. Die Jugendmannschaft nimmt als dritte Mannschaft am aktiven Spielbetrieb teil und startet in der C-Klasse.

Karl Barth erhält die Silberne Ehrennadel des WLSB. Bronzene Ehrennadeln erhalten Klaus Schumacher und Hartmut Brückner. Rudi und Helmut Bürger sind seit 25 Jahren im Verein.

1997

Das Gründungsmitglied Albert Bauer wird zum Ehrenmitglied des SC Leinzell gewählt. Hartmut Brückner wird für seine 40-jährige Vereinszugehörigkeit und Berthold Binder für seine 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Helmut Bürger spielt bei den Seniorenmeisterschaften in der dritten Mannschaft für den Schachverband Württemberg.

1998

Rolf Skaleki wird für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Schachclub geehrt. Klaus Schumacher erreicht die 200 Spielemarke.

1999

Das Spieljahr 1998/99 geht als eines der erfolgreisten wenn nicht gar als das erfolgreichste in die Geschichte des Schachclubs ein. Sowohl die 2. Mannschaft (A-Klasse) als auch die 3. Mannschaft (C-Klasse) und nicht zuletzt die neu gegründete 4. Mannschaft (D-Klasse) erringen jeweils den Meistertitel!

Hartmut Brückner setzt mit 400 Spielen für den Schachclub Leinzell eine neue Bestmarke. Karl Barth überschreitet als zweiter Spieler die 300-Spiele Grenze.

2000

Wieder eine sehr erfolgreiche Saison. Die Leinzeller »Armada« wurde um die 5. Mannschaft erweitert und alle letztjährigen Meisterteams erreichen problemlos den Klassenerhalt. Die 1. Mannschaft verpasste nach einer sensationellen Saison erst im letzten Spiel den Aufstieg in die Verbandsliga.

Auf Einladung des Schachclubs von Danjoutin fuhren erstmals acht Schachspieler unseres Vereins zur Leinzeller Partnergemeinde nach Frankreich. In einem doppelrundigen Turnier besiegten Klaus Schumacher, Jürgen Denk, Karl Barth, Philipp Fischer, Hartmut Brückner, Helmut Bürger, Christian Reinders und Axel Hochstetter unsere Schachfreunde aus Frankreich mit 10:6 Punkten.

Saskia Zikeli erspielte bei den Württembergischen Meisterschaften in der Altersklasse U10 den 2. Platz und erreichte damit den Titel »Württembergische Meisterin«. Ihre Schwester Julia erreichte bei Ihrer ersten Teilnahme an dieser Meisterschaft einen guten Mittelfeldplatz.

Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Überlingen erreichte Saskia Zikeli einen hervorragenden 18. Platz unter 98 Teilnehmer in der U10. Sie war damit die zweitbeste Mädchen in dieser Altersklasse und damit »Deutsche Vizemeisterin«. Albert Geilfuss war mit sieben Punkten gleichfalls in der oberen Tabellenhälfte der U10 zu finden.

2001

Die Leinzeller Mannschaften präsentierten sich wieder einmal topfit und konnten 3 weitere Meisterschaften »einfahren«: die 3. Mannschaft in der B-Klasse, die 4. Mannschaft in der C-Klasse und die Jugendmannschaft in der Bezirksjugendliga.

Beim Gegenbesuch der französischen Schachfreunde aus Danjoutin konnte sich der Schachclub sowohl im Blitz- wie auch im Schnellschach deutlich durchsetzen.

Saskia Zikeli erspielte bei den Württembergischen Meisterschaften in der Altersklasse U12 den 3. Platz. In der U10 belegte Albert Geilfuss den 2. Platz und Julia Zikeli den 7. Platz. Dies bedeutete für alle drei die Qualifikation zur Deutschen Jugendmeisterschaft. Dort erreichte Saskia Zikeli in der U12 den 16. Platz und war damit wieder das zweitbeste Mädchen. Albert Geilfuss belegte in der U10 den tollen 4. Platz und Julia Zikeli platzierte sich im Mittelfeld.

Auf Grund dieser herausragenden Ergebnisse qualifizierte sich Saskia Zikeli für die Jugendeuropameisterschaft in Kallithea (Griechenland) und Albert Geilfuss für die Jugendweltmeisterschaft in Oropesa del Mar (Spanien). Mit jeweils 50% der möglichen Punkte erreichten beide gute Platzierungen im Mittelfeld.

Dia
Diagramm 21 – 2006

Weiß fand hier einen eleganten Weg, das Problem mit seiner angegriffenen Dame zu lösen. Sie können es ihm sicher gleichtun?!  zur Lösung