Anekdoten aus der Chronik

bearbeitet von Heiner Haas

Protokoll Nr. 2 vom 27.09.1954

Das »wilde Spielen« der zufällig am Übungsabend Anwesenden fand nun nicht mehr das Interesse der Spielfreunde.

Protokoll Nr. 3

Als Anmerkung zur ersten Wettkampfrunde: »einigen Spielern fehlt es noch an Härte.« Dadurch erreichte man gegen Plüderhausen und Gmünd 1872 jeweils »nur« ein 4:4.

Protokoll Nr. 5 – aus dem Bericht des Spielleiters

Außerdem wurde auch über Mängel und Fehler aller Spieler objektiv Kritik geübt (…) der Spielleiter erläuterte einige Regeln, da in den letzten Monaten einige Meinungsverschiedenheiten vorgekommen sind.

Protokoll Nr. 17

Auch hob der 1. Vorstand Max Dreher die Bedeutung der Schachweltmeisterschaft 1958 in München hervor und bat um eine Geldspende zur Mitfinanzierung.

Rundschreiben Schachkreis GD vom 21.10.1958

Es soll nach der Uhr gespielt werden, soweit Schachuhren vorhanden sind.

Rundschreiben des Kreisvorsitzenden vom 03.04.1973

Alle Teilnehmer mache ich auf die Spielregeln des Weltschachbundes aufmerksam. Das Dreinreden in die Partien schafft immer Unzuträglichkeiten.

Zeitungsausschnitt 1973 – Kreisjugenmeisterschaft

Die für Samstagnachmittag vorgesehene 4. Runde wird um eine Woche verlegt. Es ist notwendig, dass erst die Hängepartien Mayer-Hirzel, Haas-Lempp, Lempp-Mayer und Hirzel-Kohs zu Ende gespielt werden müssen. Die genannten Spieler haben deshalb am Samstagnachmittag zu erscheinen.

Aus dem Saisonbericht 1971

Das schlechte Abschneiden ist nicht zuletzt auf eine schlechte Mannschaftstaktik zurückzuführen. Hierzu gehört das vorschnelle Annehmen von Remisangeboten, allerdings auch das Ablehnen dieser Angebote welche uns bestimmt einige Partiepunkte kosteten.

Schreiben der Schachabteilung Welzheim an Anton Munz vom 09.12.1970

Wir haben an unserem gestrigen Spielabend das Spiel Fink-Böhm nachgespielt und dabei festgestellt, dass Herr Böhm als 16. Zug einen regelwidrigen Zug gemacht hatte. Die Rochade war nicht möglich, da sie über ein Feld gemacht wurde, das vom gegnerischen Springer bedroht war…

Schreiben des Vorsitzenden des Württembergisch-Hohenzollerischen Schachverbandes Herrn Munz bzg. der Partie Fink-Böhm vom 15.12.1970

Der nachträglich festgestellte regelwidrige Zug von Böhm im 16. Zug kann nicht nachträglich korrigiert werden. Beachten Sie bitte die Spielregeln des Weltschachbundes…

Ich habe die Partie nachgespielt und muss mich wundern, dass der regelwidrige Zug bei dieser klaren Stellung nicht sofort gesehen wurde. Im übrigen konnte ich die Partie nicht bis zum Ende nachspielen, weil entweder Züge falsch aufgeschrieben oder überhaupt nicht geschrieben worden sind.

So kann z.B. der im 17. Zug von Weiß auf h6 gezogene Läufer nicht im 20. Zug auf f6 ziehen. Denn: Schwarz kann im 21. Zug nicht f4 ziehen, da der Bauer auf f6 steht…

Dia
Diagramm 19 – 2006

Die schwarzen Figuren stehen äußerst aktiv. Nun gilt es loszuschlagen. Haben Sie eine Idee, wie Schwarz seinen Gegner zur Aufgabe zwang?  zur Lösung