Tandemturnier 2006

Am 12. Mai 2006 trugen wir wieder einmal unser Tandemturnier aus. Immerhin warfen sich sechs Teilnehmer in die Materialschlacht! Die Auslosung ergab die Paarungen Jürgen Denk und Jakob Kessler, Alexander Fritz und Burkhard Vollmer, Hartmut Brückner und Daniel Weise.

Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Paare Denk / Kessler und Fritz / Vollmer punktgleich durch. In dem fälligen Stichkampf waren Jürgen Denk und Jakob Kessler die Glücklicheren und somit die Turniersieger.

 Endstand+=- Pkt. 
1.Jakob Kessler / Jürgen Denk5035.0
2.Burkhard Vollmer / Alexander Fritz5035.0
3.Daniel Weise / Hartmut Brückner2062.0
 

Die Regeln

Das Spiel wird von vier Personen gespielt, welche zwei Mannschaften mit je zwei Spielern bilden. Gespielt wird auf zwei nebeneinander stehenden Schachbrettern mit der normalen Grundstellung. Die Mitglieder einer Mannschaft sitzen auf derselben Seite des Tisches. Von jeder Mannschaft hat ein Spieler die weißen Figuren und der andere die schwarzen Figuren.

Mannschaft 1

 

Mannschaft 2

Jeder Spieler spielt gegen seinen Gegner eine Schachpartie – mit einem großen Unterschied: die vom Partner geschlagenen Figuren dürfen auf dem eigenen Brett wieder eingesetzt werden. Es gelten die normalen Regeln für Blitzschach mit folgenden Ausnahmen:

  1. Geschlagene Figuren dürfen jederzeit an den eigenen Spielpartner weitergegeben werden.
  2. Anstatt mit einer Figur zu ziehen, kann eine dieser Figuren auf einem unbesetzten Feld auf dem Brett eingesetzt werden. Es ist nicht erlaubt, einen Bauern auf der 1. bzw. 8. Reihe einzusetzen. Es ist ebenso nicht erlaubt eine Figur so einzusetzen, dass sie den gegnerischen König angreift (»Schach gibt«).
  3. Mit einem auf seinem Ursprungsfeld eingesetzten Turm darf rochiert werden. Ebenso darf ein Bauer, der auf der 2. bzw. 7. Reihe eingesetzt wird, zwei Felder nach vorne ziehen.
  4. Bauern, welche die gegnerische Grundreihe erreichen, werden nicht umgewandelt, sondern bleiben dort stehen, bis sie eventuell geschlagen werden.
  5. Es ist nicht erlaubt, dem Partner irgendwelche Ratschläge oder Hilfen zu geben. Es ist allerdings erlaubt, ihn um eine bestimmte Figur zu bitten (z.B. »Partner, ich brauche einen Springer«).
  6. Das erste Matt, die erste Zeitüberschreitung bzw. die erste Partieaufgabe beendet jeweils beide Partien.
Dia
Diagramm 18 – 2006

Hier wurde eine »Schachmaschine« demontiert. Wie zerlegte Weiß am Zuge die misslungene schwarze Partieanlage?  zur Lösung