Danjoutin 2005

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums vom Schachclub Danjoutin besuchten vom 21.-22. Mai 2005 sechs Schachfreunde des Schachclubs aus Leinzell die Leinzeller Partnergemeinde in Frankreich zum fünften Vergleichskampf der beiden Vereine.

Nach einer zähen Fahrt über Deutschlands Autobahnen kamen wir trotzdem pünktlich in Danjoutin an. Dort wurden wir bereits von Bürgermeister Daniel Feurtey und den dortigen Schachfreunden erwartet. Nach der Begrüßung und Festrede zum 20jährigen Jubiläum wurde von Leinzells erstem Vorsitzenden Hartmut Brückner, mit einem kleinen Geschenk, zum Jubiläum gratuliert.

Nun stand eine Besichtigung der neu renovierten Orgel in der dortigen Kirche auf dem Programm. Es wurde der Werdegang dieser Orgel erklärt und die Funktion in einigen Übungsstücken dargestellt. Danach ging es in den Vereinsraum zum ersten Kräftemessen mit den Spielern der Partnergemeinde.

Am Sonntag kam es dann zum Jubiläumsturnier zwischen Danjoutin und Leinzell. Dieses wurde mit verkürzter Bedenkzeit gespielt. Die jungen Spieler von Danjoutin kamen mit dieser Zeitreduzierung besser zurecht. Unsere Spieler gerieten, in teilweise vorteilhaften Stellungen, in Zeitnot und so mussten die Partien leider abgegeben werden. Leinzell verlor diesen Vergleichskampf klar mit 6-0. Mit dem Versprechen, dies beim nächsten Turnier wieder besser zu machen, ging es zum gemeinsamen Mittagessen.

FotoRudi Bürger

Am Nachmittag stand ein Blitzturnier auf dem Programm, wobei jeder gegen jeden spielte. Hier konnte Hartmut Brückner mit einem dritten Platz die Leinzeller Ehre etwas zurechtrücken. Bei der Siegerehrung erhielten die Teilnehmer einen Pokal, je nach Platzierung. Außerdem bekam Leinzell ein Bild der Kirche von Danjoutin zur Erinnerung. Als Sahnehäubchen wurde jedem Spieler ein T-Shirt mit dem Aufdruck des Schachvereins Danjoutin übergeben. Bei der Verabschiedung betonten beide Seiten noch einmal, dass die inzwischen freundschaftlichen Bande auf jeden Fall aufrecht erhalten werden.

Dia
Diagramm 22 – 2006

In dieser Stellung stellte Weiß seine Dame nach e5 und erwartete von Schwarz die Aufgabe. Dieser spielte aber weiter und zog …  zur Lösung