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Diagramm 21-2006
 
Diagramm 21 – 2006
Weiß fand hier einen eleganten Weg, das Problem mit seiner angegriffenen Dame zu lösen. Sie können es ihm sicher gleichtun?!
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Saison 2001/2002
Berichte vom Jugendschach
 
 
Jugend-Europameisterschaft 2001
Saskia bei der EM
Dass Saskia Zikeli und Albert Geilfuss bereits zum dritten Mal vordere Plätze bei den Deutschen-Jugendmeisterschaften belegen konnten, daran hat man sich beim Schachclub Leinzell mittlerweile schon fast gewöhnt. Dass die beiden jedoch vom Deutschen Schachbund für die Jugend-Europameisterschaft bzw. die Weltmeisterschaft nominiert werden würden, kam doch überraschend.
SaskiaNach einer kurzer Vorbereitungszeit und viel organisatorischem reiste die 11-jährige Saskia (siehe Bild) mit ihrer Familie nach Kalithea in Griechenland, wo bereits die deutsche Delegation mit Betreuern und Trainern auf den Beginn dieses großen Turniers zur Ermittlung der Europameister/innen in den verschiedenen Altersklassen wartete. Startschuss war am 30. August. Trotz guter Spielbedingungen (vollklimatisierter Saal, luxuriöses Hotel usw.) verlor Saskia ihre ersten beiden gut gespielten Partien jeweils in der fünften, wegen der steigenden Fehlerhäufigkeit gefürchteten Stunde.
    Die Härte der internationalen Konkurrenz, die sie zum ersten Mal erlebte, und die Strapazen des Südens - Sonne, Sand und Meer - forderten ihren Tribut. Obwohl ihre Gegnerinnen - ausschließlich (ehemalige) Russinnen - mit Wertungszahlenzwischen 1700 und 2190 beeindruckten, ging es für Saskia nach der zweiten Runde bergauf und sie erzielte bis zum Ende des Wettkampfes am 10. September 50% der Punkte!
 
 
Jugend-Weltmeisterschaft 2001
Albert bei der WM
Mit dem Flugzeug reiste Albert in Begleitung seines Vaters zur Weltmeisterschaft nach Oropesa del Mar in Spanien. Herrliches Wetter erwartete sie dort. Die Spielbedingungen in Spanien waren gut, für die Jüngeren war es ein wenig eng, aber akzeptabel. Ein Problem war allerdings die Hitze im Turniersaal.
AlbertAlbert erhielt in der ersten Runde einen zu starken Gegner, überzeugte aber voll in den beiden folgenden Runden und konnte diese für sich entscheiden. Daraufhin erhielt er wieder einen sehr starken Gegner aus Kirgisien und musste sich geschlagen geben. Offenkundig war, dass die Teilnehmer, welche das erste Mal dabei waren, Anfangsschwierigkeiten mit dem ganzen Umfeld hatten. Am Ruhetag machte die deutsche Delegation einen Ausflug nach Peniscola. In den folgen Tagen spielte der 10-jährige mit wechselndem Erfolg, erreichte aber mit insgesamt 50% der möglichen 11 Punkte ein sehr gutes Ergebnis.
    Damit errang er unter den 87 Teilnehmern einen Platz im Mittelfeld. Die Leistung ist sehr hoch einzuschätzen, vor allem wenn man bedenkt, dass der Großteil der Teilnehmer schon professionelle Trainer hat. Für weitere Information (auch über andere Teilnehmer aus Deutschland) lesen Sie bitte die Vorortberichte von Norbert Bogner.
 
 
Spraitbacher Jugendopen 2001
Gute Ergebnisse
Das achte Spraitbacher Jugendopen am 3. Oktober 2001 wies unter der bewährten Leitung von Hans Ziegler, Andreas Utz und Viktor Felde mit 132 Teilnehmer(innen) wieder eine gute Beteiligung auf. Auch der SC Leinzell war wieder mit sieben Spieler(innen) am Start.
    Bei ihrem allerersten Einsatz für den Schachclub Leinzell hatte Maria Kolpakow in der Altersklasse U18 gegen die durchweg sehr erfahrene Konkurrenz (noch) keine Chance und kam lediglich zu einem kampflosen Punkt.
    Der zehnjährige Albert Geilfuss zeigte bei den 22 Teilnehmern in der U16, dass er auch in dieser Altersklasse schon sehr gut mithalten kann. Mit 5.5 Punkten (+5 =1 -1) erreichte er den ausgezeichneten dritten Platz.
    Auch die elfjährige Saskia Zikeli übersprang eine Altersklasse und spielte in der U14. Mit 4.5 Punkten (+4 =1 -2) erreichte sie bei 41 Teilnehmern einen guten sechsten Platz. Philipp Wendel spielte für seine Verhältnisse ein sehr gutes Turnier und belegte mit 4 Punkten (+4 =0 -3) einen Platz im vorderen Mittelfeld. Für Timo Mangold lief es dagegen nicht so gut, er musste sich schließlich mit 2.5 Punkten (+2 =1 -4) begnügen.
    Unter den 35 Teilnehmern in der U12 vertraten Julia Zikeli und Markus Wendel die Leinzeller Farben. Julia zeigte eine gute Leistung und erreichte mit 5 Punkten (+4 =2 -1) den sechsten Platz. Auch Markus war in einer guten Form und platzierte sich mit insgesamt 3.5 Punkten (+3 =1 -3) im Mittelfeld.
 
 
Kreiseinzelmeisterschaft 2001
Wieder zwei Meistertitel
Bei den Kreis-Jugend-Einzelmeisterschaften, welche in diesem Jahr von den SF Heubach ausgerichtet wurden, war der Zuspruch mit insgesamt 31 Teilnehmer(innen) so gering wie im Vorjahr. Auch vom SC Leinzell waren nur fünf Jugendliche am Start. Diese schlugen sich allerdings prima und erreichten mit zwei Meistertiteln und zwei Vizemeistern ein tolles Ergebnis.
    In der Altersklasse U12 konnte Julia Zikeli ihrer Favoritenrolle nicht ganz gerecht werden. Mit 3.5 Punkten aus fünf Partien erreichte sie "nur" die Vizemeisterschaft. Markus Wendel erreichte im 12er-Feld zwei Punkte und platzierte sich damit im hinteren Mittelfeld. Bei den fünf Teilnehmern der U14 war Philipp Wendel eine Klasse für sich. Er konnte alle Partien gewinnen und sich damit mit großem Vorsprung den Meistertitel sichern. Auch Timo Mangold spielte ein gutes Turnier und erreichte den geteilten zweiten Platz. Die 11-jährige Saskia Zikeli spielte in der U16 und dominierte die durchweg ältere Konkurrenz nach Belieben. Mit fünf Siegen holte sie den zweiten Meistertitel für den Schachclub.
 
 
Staufer-Open 2002
Gute Ergebnisse in Gmünd
Beim 14. Staufer-Open (externer Link) kamen im Hauptturnier sechs der insgesamt 319 Teilnehmer(innen) vom Schachclub Leinzell. Mit 6 Punkten aus den 9 Partien erreichte Hans-Georg Zikeli das beste Leinzeller Ergebnis und belegte den 46. Platz. Mit jeweils 4.5 Punkten platzierten sich Jürgen Denk und Alexander Fritz im Mittelfeld. Damit konnte sich Alexander erfreulicherweise einen Wertungspreis des Schachbezirks sichern.
    Albert Geilfuss feierte während des Turniers nicht nur seinen elften Geburtstag, sondern sammelte gegen eine sehr starke Gegnerschaft auch imponierende 3.5 Punkte. Damit konnte er seine Wertungszahl um fast 100 Punkte verbessern! Lesen Sie dazu auch den Extrabeitrag "Sohn rächt Vater". Auch die 11-jährige Saskia Zikeli hatte mit drei Unentschieden gegen sehr starke Gegner einen Traumstart. Nach einer Durststrecke fing sie sich wieder und erreichte mit 3 Punkten ein gutes Ergebnis. Ihre um ein Jahr jüngere Schwester Julia musste dagegen in dem harten Erwachsenenturnier mit 1.5 Punkten noch Lehrgeld bezahlen.
    Auch beim Kinderturnier waren unter den 92 Startern 4 Vertreter vom Schachclub Leinzell. Julia Zikeli wagte einen Doppelstart und belegte in der Altersklasse U12 mit 5 Punkten aus den 7 Partien den guten 5. Platz. Markus Wendel spielte in derselben Alterklasse mit 2.5 Punkten im Rahmen seiner Erwartungen. In der Altersklasse U14 spielten Philipp Wendel und Timo Mangold. Beide erreichten 3 Punkte und platzierten sich damit im hinteren Mittelfeld.
 
 
Württembergische Einzelmeisterschaft 2002
Vizemeisterschaft für Saskia
Bei der WüJEM 2002 waren in der Altersklasse U12 mit Saskia und Julia Zikeli wieder zwei Vertreterinnen vom SC Leinzell am Start. Gespielt wurden 7 Runden im Schweizer System vom 2.-6. April in Ludwigsburg. Saskia bestätigte einmal mehr ihre Extraklasse und belegte mit 5.5 Punkten den ausgezeichneten 2. Platz.
    Julia war mit ihrem Abschneiden dagegen nicht ganz zufrieden. Mit 3.5 Punkten erreichte sie den 14. Platz und landete somit im Mittelfeld der 32 Teilnehmer(innen).
 
 
Deutsche Einzelmeisterschaft 2002
Deutsche Meisterin in der Altersklasse U12
Die Erringung dieses Titels bei der DJEM 2002 ist der bisherige Höhepunkt in der noch jungen Schachkarriere von Saskia Zikeli. Gespielt wurden 11 Runden im Schweizer System vom 18.-26. Mai in Winterberg (Sauerland). Saskia spielte über das gesamte Turnier in der Spitzengruppe und lag nach 9 Runden mit 7 Punkten "locker" vor so manchem wesentlich höher eingeschätzten männlichen Konkurrenten.
    In den beiden Schlussrunden bekam sie dann die "ganz dicken Brocken". Obwohl sie beide Partien abgeben musste, reichte es noch zum 12. Platz unter den 102 Teilnehmer(innen). Damit war sie mit Abstand das beste Mädchen und gewann völlig verdient den Titel "Deutsche Meisterin".
    Das Spiel von Saskia kann man nicht genug loben. Sie wartete nicht auf die Fehler ihrer Gegner, sondern spielte mutiges Angriffsschach und war stets bereit, für eine Attacke eine Figur zu opfern. Bei den Leinzeller Partien können Sie sich ihre tolle Angriffspartie gegen Christoph Alsheimer aus der 9. Runde ansehen und downloaden.
 
 
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