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Diagramm 16-2006
 
Diagramm 16 – 2006
Schwarz am Zuge benötige hier nur noch zwei Züge, um den Anziehenden zur Aufgabe zu bewegen. Wie setzte er fort?
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1. Mannschaft 02-03
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1. Mannschaft - Verbandsliga 2002/2003
Die Spielberichte
DIE Spielberichte zur 1. Mannschaft werden von Klaus Schumacher erstellt. Sie werden auch in den Gemeindeblättern von Leinzell und Göggingen veröffentlicht.
 
Runde 1: SC Leinzell 1 - DJK Ellwangen 1   3½-4½
 Knappe Niederlage
Bei ihrer Premiere in der Verbandsliga konnte sich die 1. Mannschaft gegen die klar favorisierten Gäste von der DJK Ellwangen trotz einer 3½-4½ Niederlage gut in Szene setzen.
    Zu Beginn konnte man die Begegnung völlig offen gestalten und so endeten die Partien von Valentin Geilfuss, Rainer Brumm, Karl Barth und Klaus Schumacher jeweils stellungsgerecht mit einem Remis. Durch die Niederlagen von Rudi Bürger und Alexander Fritz lag man allerdings kurz vor der Zeitkontrolle mit 2-4 scheinbar aussichtslos zurück. Als Jürgen Denk aber seinen Gegner überraschend matt setzen konnte, keimte wieder Hoffnung auf. In der letzten Partie versuchte Philipp Fischer zwar alles nur Mögliche, musste aber nach einem Konter froh sein, dass ihm sein Gegner eine Punkteteilung anbot.
    In der nächsten Runde ist man laut "Papierform" beim TSV Willsbach wieder klarer Außenseiter. Trotzdem hofft das Team zumindest mit einem Punkt die Heimreise antreten zu können.
 
 
Runde 2: TSV Willsbach 1 - SC Leinzell 1   5½-2½
 Gegner zu stark
Wie erwartet war auch der TSV Willsbach für die 1. Mannschaft eine Nummer zu groß. Die 2½-5½ Niederlage fiel trotz dreifachem Ersatz jedoch in einem erträglichen Rahmen aus.
    Bei seinem ersten Einsatz in der 1. Mannschaft konnte sich Christian Reinders gut in Szene setzen und erreichte wie auch Philipp Fischer ein verdientes Remis. Valentin Geilfuss spielte zu riskant und wurde klassisch ausgekontert. In einer wilden Partie mit ständig wechselnden Vorteilen hatte Rudi Bürger leider das schlechter Ende für sich. Klaus Schumacher wurde wieder einmal die Zeitnot zum Verhängnis. Nach einem "Einsteller" musste auch er aufgeben. Die Niederlage konnte in Grenzen gehalten werden, da Jürgen Denk, Heiner Haas und Hartmut Brückner nach zäher Gegenwehr ihre Partien unentschieden gestalten konnten.
    In der dritten Runde erwartet man mit dem SV Backnang einen der Topfavoriten. Gegen die Truppe um Jungstar Arik Braun wird wohl nicht sehr viel zu holen sein.
 
 
Runde 3: SC Leinzell 1 - SV Backnang 1   2-6
 Klare Niederlage
Bei einer durchschnittlichen Spielstärkedifferenz pro Brett von über 230 DWZ-Punkten waren die Gäste vom SV Backnang klar favorisiert. Sie konnten diesen Vorteil auch in den Partien umsetzen und unser Team deutlich mit 6-2 besiegen.
    Von Beginn an entwickelte sich ein "Spiel auf ein Tor". Nach den Remispartien von Rainer Brumm und Karl Barth mussten nacheinander Burkhard Vollmer, Klaus Schumacher und Rudi Bürger ihre Partien zum Zwischenstand von 1-4 abgeben. Für den Höhepunkt aus Leinzeller Sicht sorgte dann Valentin Geilfuss durch einen überzeugenden Sieg. Trotz heftiger Gegenwehr mussten sich abschließend auch Jürgen Denk und Albert Geilfuss geschlagen geben.
    Obwohl die nächste Begegnung beim SV Heilbronn ein Kellerduell ist, sind die Voraussetzungen für ein Erfolgserlebnis nicht sehr hoch. Laut Papierform sind die Gastgeber auch hier klarer Favorit.
 
 
Runde 4: SV Heilbronn 1 - SC Leinzell 1   7-1
 Drastische Niederlage
Beim SV Heilbronn hatte die erste Mannschaft leider gar nichts zu bestellen. Obwohl die Gastgeber klar in der Favoritenrolle waren, fiel die Niederlage mit 1-7 doch wesentlich höher als erwartet aus.
    Obwohl der Heilbronner Sieg zu keiner Zeit in Frage stand, fiel er doch um 1-2 Punkte zu hoch aus. Dies lag daran, dass es nicht gelang, bessere Stellungen zum Sieg bzw. gleiche Stellungen zum Remis zu führen. Nach der Anfangsniederlage von Rudi Bürger ergatterten sich wenigstens Rainer Brumm und Klaus Schumacher eine Punkteteilung. Damit war es aber mit der "Leinzeller Herrlichkeit" vorbei. Valentin Geilfuss, Philipp Fischer, Heiner Haas, Jürgen Denk und Karl Barth mussten ihre Partien nacheinander abgeben.
    In der fünften Runde kommt es in Leinzell zum Lokalderby gegen den Topfavoriten SG Gmünd 1. In diesem typischen David gegen Goliath Vergleich kann es für den SC Leinzell nur darum gehen, die Niederlage in erträglichen Grenzen zu halten.
 
 
Runde 5: SC Leinzell 1 - SG Gmünd 1   0-8
 Bittere Pille
Gegen den Oberligaabsteiger von der SG Gmünd 1 hatten wir wie erwartet überhaupt keine Chance. Dass man bei der 0-8 Niederlage die Höchststrafe hinnehmen musste, ist doch ein wenig bitter. Dieses Ergebnis relativiert sich jedoch, wenn man bedenkt, dass die Gmünder vor zwei Jahren noch an das Tor zur 2. Bundesliga klopften.
    Kurioserweise war die Partie mit den meisten Zügen vor allen anderen beendet. Helmut Bürger wurde von Walter Pohl völlig überspielt und musste kurz vor dem Matt kapitulieren. Am Spitzenbrett verpasste Klaus Schumacher gegen den Internationalen Meister Josef Jurek mehrmals die beste Fortsetzung. Dadurch geriet er in ein sehr schlechtes Endspiel, welches nicht zu halten war. Karl Barth verlor gegen Holger Albrecht früh die Qualität. Obwohl er sich in der Folge zäh zur Wehr setzte, war dieses Manko nicht mehr wettzumachen. Jürgen Denk entschied sich gegen Esche Fochtler zu einem mutigen, aber nicht korrekten Opferspiel, welches dann klar widerlegt wurde. Rainer Brumm hatte gegen Tsolakidis gute Remischancen. Schade, dass er nach einem Fehlzug aufgeben musste. Valentin Geilfuss lieferte sich mit Andreas Weiß eine Zeitnotschlacht. Als er seinen wichtigsten Bauern einstellte war die Sache auch hier gelaufen. Philipp Fischer erspielte sich gegen Lothar Roth eine aussichtsreiche Stellung. In hochgradiger Zeitnot verlor er aber immer mehr den Faden und schließlich auch die Partie. Saskia Zikeli spielte gegen Bernhard Sturm eine sehr komplizierte Partie. Beide verpassten mehrmals gute Fortsetzungen. Schade, dass dann Saskia in Zeitnot der letzte Fehler unterlief.
    In der sechsten Runde wartet mit dem SV Crailsheim ein weiterer harter Brocken. Obwohl es schwer werden wird, haben sich die Leinzeller vorgenommen aus Crailsheim zumindest den einen oder anderen Brettpunkt zu entführen.
 
 
Runde 6: SV Crailsheim 1 - SC Leinzell 1   7½-½
 Wieder eine drastische Niederlage
Auch beim SV Crailsheim hatte die 1. Mannschaft nichts zu bestellen und musste mit ½-7½ die dritte drastische Niederlage in Serie hinnehmen. Der Sieg der Gastgeber war natürlich nie in Gefahr, aber ein bis zwei Punkte mehr auf der Leinzeller Habenseite hätten es durchaus sein können.
    Anscheinend haben die Leinzeller Spieler momentan "die Seuche". Es läuft aber auch gar nichts zusammen. So wurden in Crailsheim selbst Partien mit drei Mehrbauern bzw. einer Mehrfigur in Zeitnot noch verloren. Der einzige Lichtblick war Karl Barth mit einem sehr sicher herausgespielten Remis. Klaus Schumacher, Valentin Geilfuss, Jürgen Denk, Rudi Bürger, Alexander Fritz, Hartmut Brückner und Albert Geilfuss mussten ihre Partien trotz zum Teil heftiger Gegenwehr leider abgeben.
    In der siebten Runde erwartet man mit der 3. Mannschaft der Stuttgarter Schachfreunde ein Team das bisher die Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. In Leinzell erhofft man sich zwar nicht den Gesamtsieg, aber eventuell den einen oder anderen Partiegewinn.
 
 
Runde 7: SC Leinzell 1 - SF Stuttgart 3   2-6
 Trotz Niederlage Formanstieg
Krankheitsbedingt konnte man gegen die SF Stuttgart 3 nur mit "Ach und Krach" eine vollständige Mannschaft stellen. Trotz der klaren 2-6 Niederlage verkaufte man sich aber recht gut und ein knapperes Resultat war durchaus möglich.
    Nach den klaren Niederlagen von Philipp Fischer, Rudi Bürger und Hartmut Brückner kam Leinzell an den Spitzenbrettern zu Punkten. Klaus Schumacher erreichte trotz akuter Grippe ein Remis und Valentin Geilfuss erspielte sich einen schönen Sieg. Weitere Punkte schienen in Reichweite, denn Christian Reinders und Jürgen Denk hatten sich vorteilhafte Stellungen erarbeitet. Die Hoffnung wurde aber (wieder einmal) zunichte gemacht. Jürgen wurde die Zeitnot zum Verhängnis und Christian verlor wegen seiner Unerfahrenheit. Zum Abschluss konnte sich unerwarteterweise Burkhard Vollmer noch einen halben Punkt sichern.
    In der achten Runde muss man beim Oberligaabsteiger SC Tamm antreten. Gegen diesen "harten Brocken" kann das Ziel nur heißen, sich möglichst gut zu verkaufen.
 
 
Runde 8: SC Tamm 1 - SC Leinzell 1   7½-½
 Abstieg perfekt
Die 1. Mannschaft spielt in der kommenden Saison wieder in der Landesliga. Nach der drastischen ½-7½ Schlappe beim SC Tamm steht der Abstieg auch rechnerisch endgültig fest.
    Die Mannschaft erwischte erneut einen rabenschwarzen Tag. Lediglich Karl Barth konnte sich ein Unentschieden sichern und damit die Höchststrafe verhindern. Rudi Bürger, Heiner Haas und Burkhard Vollmer hatten in ihren Partien keine Chance und wurden langsam aber sicher an die Wand gedrückt. Valentin Geilfuss und Saskia Zikeli hatten scharfe Stellungen mit beiderseitigen Chancen auf dem Brett. Nach Fehlzügen mussten sich beide schnell geschlagen geben. In den Partien von Klaus Schumacher und Jürgen Denk ging es Auf und Ab. Leider hatten auch hier am Ende die Tammer das bessere Ende für sich.
    In der letzten Runde kommt es gegen die SG Gmünd 2 zu einem weiteren Lokalderby. Obwohl beide Teams als Absteiger feststehen, werden sie sicherlich versuchen, sich mit einem guten Ergebnis aus der Verbandsliga zu verabschieden.
 
 
Runde 9: SC Leinzell 1 - SG Gmünd 2   4-4
 Versöhnlicher Saisonabschluss
Mit einem 4-4 gegen die SG Gmünd 2 konnte die 1. Mannschaft im letzten Saisonspiel den ersten Punktgewinn erzielen. Obwohl beide Teams bereits als Absteiger feststanden, schenkten sie sich nichts. Das Endergebnis stand erst nach einem fast siebenstündigem Kampf fest, in dem bis zum letzten Bauer gefightet wurde.
    Nach zwei schnellen Unentschieden durch Klaus Schumacher und Christian Reinders erspielten sich die Gäste zunächst eindeutige Vorteile. Rudi Bürger, sowie Valentin und Albert Geilfuss standen in ihren Partien mit dem Rücken zur Wand. Nach heftiger Gegenwehr erreichten Valentin und Albert aber jeweils ein Unentschieden, während Rudi sogar noch gewinnen konnte. Damit führte Leinzell mit 3-2 und hatte gute Aussichten auf den Gesamtsieg, da sich Jürgen Denk und Karl Barth vorteilhafte Stellungen erspielt hatten. Nach der Niederlage von Saskia Zikeli drehte sich das Spielgeschehen jedoch abermals. Jürgen fand den Gewinnweg nicht und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Auch Karl hatte fehlerhaft fortgesetzt und völlig unnötig einen wichtigen Bauern verloren. Obwohl sein Gegner alles versuchte, gelang es ihm aber die Partie nach 90 Zügen doch noch unentschieden zu halten und damit das Mannschaftsremis sicherzustellen.
    Als Fazit muss man festhalten, dass die Verbandsliga eindeutig eine Nummer zu groß war. Obwohl man praktisch schon zu Saisonbeginn als Absteiger feststand, kann man mit den Leistungen nicht ganz zufrieden sein. Vor allem die vier Kanterniederlagen sind schmerzlich und 5-6 Brettpunkte mehr auf der Habenseite hätten es schon sein dürfen. Positiv bleibt festzuhalten, dass man trotz roter Laterne, teilweise deftigen Niederlagen und sehr großen Personalproblemen Sportsgeist bewies und immer mit einer kompletten Mannschaft antrat.
 
 
 
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