Diagramm 49-2005

Milman – Fang, Connecticut 2005

1.e4 c6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 Lf5 5.Sg3 Lg6 6.h4 h6 7.Sf3 Sd7 8.h5 Lh7 9.Ld3 Lxd3 10.Dxd3 e6 11.Lf4 Lb4+ 12.c3 Le7 13.0-0-0 Sgf6 14.Kb1 0-0 15.Se5 c5 16.Df3 Db6 17.Sxd7 Sxd7 18.d5 exd5 19.Sf5 Lf6 20.Txd5 De6 21.Lxh6 Se5 22.De4 Sc6 23.Df3 Se5 24.De4 Sc6 25.Dg4 Dxd5 26.Lxg7 Dd3+ 27.Ka1 Se5

Dia

Obwohl Schwarz einen Mehrturm hat, kann er den weißen Mattangriff nicht mehr parieren. Mit welchen Zügen schlug Weiß den schwarzen König KO?

28.Se7+!! Kh7

Schwarz kann auch nach 28...Lxe7 29.Lxe5+ das Matt nicht mehr verhindern.

29.Dg6+!! fxg6

Es spielt keine Rolle, ob Schwarz statt dessen mit der Dame bzw. dem Springer schlägt.

30.hxg6+ Kxg7 31.Th7 matt

Kommentar: Klaus Schumacher

Diagramm 50-2005

Sapienza – Herrera, Pinamar 2005

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Sd4 4.Sxd4 cxd4 5.0-0 e6 6.c3 Lc5 7.e5 Se7 8.b4 Lb6 9.c4 a5 10.d3 0-0 11.Sd2 Sg6 12.Dh5 f6 13.Se4 Sxe5 14.f4 Sf7 15.Tf3 d5 16.Th3 h6 17.Sg3 axb4 18.Dg6 Sh8 19.Dg4 f5 20.De2 b3 21.a4 Ld7 22.Sh5 Tf7 23.Tg3 Kh7 24.Lxd7 Txd7 25.Dxe6 Tf7 26.Dxf5+ Kg8 27.La3 dxc4 28.Te1 cxd3 Weiß steht nicht nur deutlich besser – er kann in fünf Zügen matt setzen. Ein Tipp: Versuchen Sie den weißen Springer nach h6 zu stellen.

Dia

Obwohl das Feld f6 vom Schwarzen dreifach überdeckt ist, kann er nicht verhindern, dass der weiße Springer über die Route Sh5-f6-g4-h6 die Partie beendet:

29.Te8+!!

29.Txg7+!! Txg7 30.Te8+!! geht als Zugumstellung natürlich auch.

29...Dxe8 30.Txg7+!! Txg7 31.Sf6+ Kf7 32.Sg4+ 1-0

Nach 32.Sg4+ Kg8 33.Sxh6 matt hat der Springer seinen Job erledigt.

Kommentar: Klaus Schumacher

Diagramm 51-2005

Reefat – Rahman, Dhaka 2003

1.e4 g6 2.d4 Lg7 3.Sc3 c6 4.h3 d6 5.Le3 Db6 6.a3 Sf6 7.Ld3 0-0 8.Sf3 Sbd7 9.0-0 Dc7 10.a4 b6 11.Te1 Lb7 12.Dd2 e5 13.dxe5 dxe5 14.b3 Tad8 15.Dc1 a6 16.Se2 c5 17.Sg3 Se8 18.Lh6 f6 19.h4 Sd6 20.Lc4+ Sxc4 21.bxc4 Tf7 22.Ld2 a5 23.h5 La6 24.Sh4 Sf8 25.h6 Lh8 26.Sf1 Lxc4 27.Se3 Le6 28.c4 Td4 29.Sd5 Lxd5 30.cxd5 f5 31.Sf3 Txe4 32.Txe4 fxe4 33.Sg5 Td7 34.Tb1 Dd6 35.Le3 Dxd5 36.Txb6 c4 37.Db1 c3 38.Dxe4 Dd1+ 39.Kh2 Dh5+ 40.Kg3 Td4 – beide Seiten befinden sich in Schwierigkeiten, aber es ist Schwarz, welcher am Zug ist, und das ist entscheidend. Sehen Sie den Gewinnzug?

Dia

1...Td4! 2.Lxd4
Der einzige Zug. Wenn die Dame zieht, sagen wir nach 2.Db7 dann folgt 2...Dh4+ 3.Kf3 Dg4 matt 2...Dxg5+
Die Pointe der kleinen Kombination. Der Läufer wurde von der Deckung des Springers abgelenkt. Dieser fällt nun mit Schach und danach wird der Läufer vom e-Bauern eingesammelt. 3.Kf3 exd4
Danach ist die Partie im Grunde genommen vorbei. Die verbundenen Freibauern von Schwarz sind nicht aufzuhalten: 4.g4 Dd8 5.Dc6 Dd7 6.Dc4+ Df7+ 7.Dxf7+ Kxf7 8.Ke4 Sd7 9.Tc6 d3 0-1

Kommentar: Klaus Schumacher

Diagramm 52-2005

Brustkern – Lehmann, Budapest 2003

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.c3 Sf6 4.Le2 Sbd7 5.d3 g6 6.0-0 b6 7.Da4 Lg7 8.d4 0-0 9.e5 Se8 10.Lf4 cxd4 11.cxd4 dxe5 12.dxe5 Sc5 13.Dc2 Lf5 14.Dc1 Sd3 15.Lxd3 Dxd3 16.Sc3 Tc8 17.Td1 Da6 18.Lh6 Lg4 19.Td4 Lxf3 20.gxf3 Tc4 21.Td7 b5 22.Lxg7 Sxg7 23.Dd2 Sf5 24.Td1 Sh4 25.De3 Dc6 26.Sd5 De6 27.Sxe7+ Kg7 28.f4 – in dieser Stellung hat Schwarz eine hübsche kleine Kombination auf Lager. Warum gab Weiß nach nur zwei weiteren Zügen auf?

Dia

 
1...Dg4+ 2.Dg3

Nicht viel besser ist 2.Kf1 Dg2+ 3.Ke2 Te4 und die Partie ist entschieden.

2...Dxd7! 0-1

Der Schlüsselzug der Kombination. Nach der Dame wird auch der Turm auf d1 von der Deckung des Feldes c1 abgelenkt.
Wenn Weiß nach 2...Dxd7 die Dame mit 3.Txd7 schlägt, folgt 3...Tc1+ 4.Td1 Txd1 matt

Kommentar: Klaus Schumacher