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Schachtraining
Diagramm 49-2003
Studie von Paul Heuäcker   1930
Weiß darf keine Zeit verlieren, denn wenn Schwarz seinen Bauern nach e4 schieben kann, gibt es keinen Gewinn mehr.








 

1.La7! Zu Beginn ein Ablenkungsopfer. 1...La1 Offensichtlich darf Schwarz das Opfer nicht annehmen, da nach 1...Lxa7 2.h7 der Läufer von seinem Verteidigungsposten "d4" abgelenkt wäre. 2.Kb1 Auch hier und im nächsten Zug kommt der Läufer nicht zur Ruhe - er muss wegziehen. 2...Lc3 3.Kc2 La1 Wie soll Weiß nun die Initiative aufrechterhalten? Dies ist auf den ersten Blick nicht zu ersehen. Aber wird nicht Schach als das Spiel der "unbegrenzenten Möglichkeiten" angesehen? Und wirklich, es folgt ein dröhnender Paukenschlag: 4.Ld4!! Eine neue taktische Idee erscheint auf der Bildfläche - die Blockade. Die folgende Antwort ist noch die Beste. Aber auch sie scheitert am Blockadegedanken. 4...Lxd4 Es zeigt sich, dass nach 4...exd4 5.Kd3 der Bauer blockiert ist. Er kann sich nicht vom Platz rühren und engt damit zugleich die Bewegungsfreiheit seines Läufers ein. 5.Kd3! La1 Mit der vagen Hoffnung, durch 5...e4 die Lage zu retten, jedoch Weiß ist unerbittlich: 6.Ke4! +- Jetzt ist der Bauer auf e5 "festgenagelt" und der schwarze Läufer kaltgestellt. Weiß kann nun sein strategisches Endziel realisieren - den Bauern über h7 nach h8 in die Dame zu führen. Dabei hat die Taktik jedoch gute Dienste geleistet.

Kommentar: Alexander Koblenz

 
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