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Diagramm 21-2006
 
Diagramm 21 – 2006
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Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
Hinweise zum Thema Prozessoren
von Peter Schreiner - Oktober 2003
 
Schachprogramme sind extrem rechenintensive Anwendungen und stellen hohe Anforderungen an die Komponenten Prozessor und Arbeitsspeicher. Die Folge sind erhöhter Energiebedarf und entsprechend höhere Temperaturen dieser Systemkomponenten. Wenn Ihr Schachprogramm nach einiger Rechenzeit, z.B. in der Daueranalyse des Schachprogramms, abstürzt oder einfach nicht mehr rechnet, liegt dies häufig daran, dass die Kühlung des Systems nicht mehr einwandfrei funktioniert und die Spezifikationen überschritten wurden. Von diesem Problem sind häufig Rechner mit einem AMD-Prozessor betroffen.
 
Die bei Rechnern ohnehin schwierige Kühlung der Prozessoren wird zusätzlich durch einen verschärften Wettbewerb der Hersteller um die höchsten Taktraten verschärft. Häufig laufen die Prozessoren am oberen Limit. Bei ungünstigen Rahmenbedingungen, wie z.B. erhöhten Außentemperaturen im Sommer, können die Komponenten dann endgültig überhitzen. Folge: Der Rechner stürzt entweder ab oder kann im ungünstigsten Fall sogar beschädigt werden.
 
Besonders vorsichtig sollten Besitzer eines Rechners mit einem Athlon-Prozessor von AMD sein. Diese Chips besitzen keine Schutzschaltung, die den Rechner automatisch bei drohender Überhitzung herunterfährt. Bei der Wärmeentwicklung und Stabilität bieten die Pentium-Prozessoren von Intel Vorzüge. Generell sollte aber auch hier darauf geachtet werden, dass Prozessor und Grafikkarten mit der vorgesehenen Taktfrequenz betrieben werden.
 
Sollten Fritz & Co auf Ihrem Rechner regelmäßig im Spielbetrieb "Aussetzer" haben oder gar abstürzen, liegt dies häufig an einer mangelnden Kühlung der angesprochenen Systemkomponenten. Betroffen sind nach unseren Erfahrungen vor allem Rechner mit AMD-Prozessoren und hochgetaktete Notebooks mit unzureichender Lüftung.
 
Als betroffener Anwender können Sie folgende Lösungsansätze versuchen:
  • Achten Sie auf eine optimale Kühlung des Systems. Optimal sind Rechner, die mit einer Wasserkühlung ausgestattet sind. Damit kann der Rechner auch bei sehr warmer Außenumgebung volle Höchstleistung bringen, ohne dass die zulässige Temperatur überschritten wird. Der Umbau ist nicht unkritisch und sollte nur von Spezialisten vorgenommen werden.
     
  • Zu Testzwecken kann man den Prozessor im BIOS heruntertakten und nach Absprache mit dem Händler die Core-Spannung heruntersetzen. Mit dieser Methode kann man in der Regel eventuelle Temperaturprobleme, die vom Prozessor verursacht werden, eingrenzen bzw. lokalisieren.

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  • Unter Umständen können Abstürze auch von defekten Speichermodulen herrühren. Hier kann man eventuelle Probleme eingrenzen, indem man die Hälfte des Speichers ausbaut und die unterschiedlichen Module einzeln ausprobiert.
Peter Schreiner
 
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