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Diagramm 22-2006
 
Diagramm 22 – 2006
In dieser Stellung stellte Weiß seine Dame nach e5 und erwartete von Schwarz die Aufgabe. Dieser spielte aber weiter und zog …
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Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
Tipps und Tricks zu aktueller Schachsoftware
Sommer/Herbst 2002 - von Peter Schreiner
 
 
Die Systemwiederherstellung von Windows XP - Juni 2002
Neue Rechner werden in der Regel vom Händler mit Windows XP ausgeliefert. Wenn Sie Fritz oder ChessBase unter Windows XP einsetzen und beenden wollen, kann es passieren, dass es sehr lange dauert, bis das Programm geschlossen wird. In ganz schlimmen Fällen läuft nur noch die Sanduhr und Sie haben den Eindruck, dass Ihr Programm abgestürzt ist?
 
Wenn Sie mit diesem Problem unter Windows XP konfrontiert werden, ist in der Regel die Systemwiederherstellung von Windows XP dafür verantwortlich. Das Betriebssystem versucht bei Aktivierung dieser Funktion ein Backup, also eine Sicherungskopie, der zuletzt bearbeiteten Dateien anzulegen. Fritz 7 modifiziert laufend sein Eröffnungsbuch, es erfolgen also Änderungen an dem Positionsbaum. Das Backup einer großen Datenbank oder eines Positionsbaums kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, zusätzlich belegen die Backups sehr viel Festplattenspeicher. Es gibt zwei Lösungsansätze.
 
Möglichkeit 1:
Sie können die Systemwiederherstellung von Windows XP deaktivieren. Dazu gehen sie wie folgt vor:
  1. Doppelklicken Sie auf das Symbol Arbeitsplatz auf dem Windows-Desktop.
  2. In der Dialogbox Arbeitsplatz wählen Sie unter Andere Orte den Eintrag Systemsteuerung.
  3. In der Systemsteuerung wählen Sie jetzt die Option System, worauf die Dialogbox Systemeigenschaften erscheint. Hier können Sie Windows XP individuell konfigurieren. Für unser Problem verbirgt sich die Lösung unter dem Reiter Systemwiederherstellung.
  4. In dem jetzt eingeblendeten Abschnitt finden Sie den Eintrag Systemwiederherstellung auf allen Laufwerken deaktivieren. Wenn jetzt mit der Maus das Häkchen vor den Eintrag gesetzt wird, legt Windows XP keine automatisierten Backups mehr an und der generelle Arbeitsablauf verläuft deutlich flüssiger.
Generell ist diese Vorgehensweise zu empfehlen, vor allem dann, wenn man häufiger mit großen Dateien arbeitet, die ständig modifiziert und geändert werden. Falls Sie jedoch die Systemwiederherstellung lieber aktivieren und trotzdem flüssig weiterarbeiten wollen, gibt es eine Alternative.
 
Möglichkeit 2:
Wenn man umfangreiche Dateien, die häufig von Anwendungen modifiziert werden, unter dem Pfad C:/Eigene Dateien betreibt, greift die aktive Systemwiederherstellung nicht ein und legt nicht automatisch ein Backup an. In diesem Fall kann man trotz aktiver Systemwiederherstellung flüssig weiterarbeiten.
 
 
Schachsoftware und Windows XP - November 2002
Wenn Sie sich einen neuen PC angeschafft haben, wird in der Regel auch die neueste Version des Betriebssystems von Microsoft, nämlich Windows XP, auf der Maschine installiert sein. Für Anwender von Schachprogrammen stellt sich die Frage, ob Ihre Software unter dieser Windows-Version problemlos läuft. Im Kern von Windows XP hat sich gegenüber den Vorgängern vieles geändert, manches ältere Programm wird also nicht mehr uneingeschränkt laufen. Programme, die unter Win2k ihre Dienste verrichten, können in fast allen Fällen auch unter Windows XP eingesetzt werden. Eine gewisse Skepsis sollte man aber auf jeden Fall bei einem Wechsel auf XP an den Tag legen.
 
Für aktuelle Programmversionen gilt: Sie laufen ohne Probleme unter Windows XP. Wenn Sie ChessBase 8, Fritz 6/7 oder eines der anderen aktuellen Schachprogramme von ChessBase einsetzen, sind keine Kompatibilitätsprobleme zu befürchten. Dies gilt auch für den aktuellen ChessTiger 15 von Lokasoft, der wie der DOS-Oldie Rebel XP (!) unter Windows XP läuft. Den Programmherstellern kann man kaum einen Vorwurf machen, wenn es Probleme mit älteren Versionen geben sollte. Häufig wurden die älteren Versionen zu einem Zeitpunkt entwickelt, als Windows XP gerade in der Planungsphase oder noch überhaupt kein Thema war.
 
Bei eventuell auftretenden Problemen kann es manchmal hilfreich sein, den sogenannten "Kompatibilitätsmodus" auszuprobieren. Ein Rechtsklick auf die auszuführende Datei ruft ein Kontextmenü auf. Unter Eigenschaften und dem Reiter Kompatibilität können Sie auswählen, welche Windows-Version für das Anwendungsprogramm simuliert werden soll. Auch hier gilt: Eine volle Laufstabilität kann nicht garantiert werden. Bevor Sie ein Programm mit der Hilfe des Programmkompatibilitäts-Assistenten anpassen wollen, sollten Sie unbedingt den dazugehörigen Artikel in der Microsoft Knowledge Base lesen!
 
Wenn Sie - was in der Praxis nicht häufig vorkommen dürfte - noch DOS-Programme unter XP einsetzen wollen, müssen Sie mit Problemen rechnen. Die effektivste Möglichkeit, solche Oldies problemlos einzusetzen, besteht darin, auf der ersten C-Partition des Rechners ein DOS-kompatibles Betriebssystem zu installieren und XP auf die zweite Partition zu übertragen. Windows XP richtet einen eigenen Bootmanager ein, aus dem heraus Sie unterschiedliche Betriebssystem starten können. Zumindest ist das eine Alternative, um ältere Programme und Spiele weiterhin zu verwenden.
 
Peter Schreiner
 
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