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Diagramm 20-2006
 
Diagramm 20 – 2006
Die Stellung sieht auf den ersten Blick harmlos aus. Aber Schwarz am Zuge fand eine hübsche Kombination und stellte die Weichen auf Sieg.
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Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
Tipps und Tricks zu aktueller Schachsoftware
Mai 2000 - von Peter Schreiner
 
 
Einstellungen der Nimzo-Winboard-Engine
Bereits seit einigen Monaten gibt es eine Winboard-Engine, die von der Firma Millennium2000 aus München mit der Standalone-Version des Donninger-Programms ausgeliefert wurde. Die Einstellungen zum Betrieb des Programms unter der Freeware Oberfläche Winboard werden in der Textdatei wbnimzo.ini vorgenommen.
 
Das Programm kommt zwar mit einer ausführlichen Dokumentation zur Installation und der Einbindung des Programms unter dem Millennium Chess System, die einzelnen Parameter in der Datei wbnimzo.ini sind aber nur unzureichend dokumentiert. Nachdem von mehreren Lesern Anfragen zu dem Thema kamen, geben wir eine Übersicht über die wichtigsten Parameter der Engine in der Ascii-Datei. Sie können bei Bedarf gewünschte Änderungen mit jedem beliebigen Texteditor durchführen und so das Spielverhalten der Engine steuern.
  1.HashMemKB=20000
Hier stellen Sie die Größe der Hashtabelle in KByte ein. Ein Wert von z.B. 20000 bedeutet, dass für die Engine 20 MB RAM für die HashTables reserviert werden.
  2.StdBookName=standard.nbk
Dies ist der Name des Eröffnungsbuches. Das Eröffnungsbuch muss zwingend im Unterordner BOOKS vorhanden sein, sonst startet die Engine nicht.
  3.PwnThreatFlg=1
Steuert die Erweiterung in der Suche, falls ein Bauer eine Figur bedroht. Wert 1 bedeutet Erweiterung eingeschaltet, Wert 0, Erweiterung ist ausgeschaltet.
  4.MultiCutCnt=2
Aktiviert eine spezielle selektive Suchtechnik. Wert 2 bedeutet eingeschaltet, Wert 0 ausgeschaltet. Man kann mit anderen Werten (z.B. 1) experimentieren.
  5.BishopPair=50
Steuert die interne Bewertung für das Läufer-Paar.
  6.MidGameMob=32
Über diesen Parameter ändern Sie den Wert für die Bewertung der Mobilität im Mittelspiel.
  7.EndGameMob=10
Funktioniert analog zu Punkt 6. Über diesen Eintrag verändern Sie die Mobilität im Endspiel.
  8.PcThreat=1
Steuert die Erweiterung der Suche, falls durch den letzten Zug eine Figur bedroht wird. Wert 1 bedeutet eingeschaltet, Wert 0 ausgeschaltet.
  9.FewMvsThreat=0
Steuert die Erweiterung der Suche, falls nur ein legaler Zug möglich ist. Wert 1 bedeutet eingeschaltet, Wert 0 ausgeschaltet.
10. FutilCutoff=1
Falls die Seite am Zug einen Halbzug vor dem Suchhorizont materiell im Rückstand ist, werden nur noch Schlagzüge untersucht. Wert 1 bedeutet eingeschaltet, Wert 0 bedeutet ausgeschaltet.
11.FutilStrCutoff=0
Zwei Halbzüge vor dem Rechenhorizont. Funktioniert bis auf den Wert für zwei Halbzüge analog zu Punkt 10.
Laut Angaben des Autoren sollte man einmal mit der Einstellung FutilStrCutoff=1 und FutilCutoff=0 experimentieren.
12.RandomBook=0
Kontrolliert das Eröffnungsverhalten der Engine. Falls eingeschaltet, werden auch schwächere Züge aus dem Eröffnungsbuch gespielt. Ansonsten nur die am besten bewerteten Varianten. Wert 1 bedeutet ein, Wert-0 aus.
13.LearnFlg=1
HashTabellen lernen ein/aus. Bei ein lernt das Programm aus vorhergehenden Partien. Bei Teststellungen sollte man die Lernfunktion ausschalten. Wert 1 bedeutet ein, Wert 0 aus.
14.PEval=6
Bewertung der Bauernstruktur, z.B. für Doppel-, Rückständige- oder Freibauern.
15.KSafty=8
Bewertung der Königssicherheit.
16.PVal=105
Materialwert für den Bauern.
17.NVal=425
Materialwert für den Springer.
18.BVal=425
Materialwert für den Läufer.
19.RVal=685
Materialwert für den Turm.
20.QVal=1240
Materialwert für die Dame.
 
Peter Schreiner
 
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