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Diagramm 19-2006
 
Diagramm 19 – 2006
Die schwarzen Figuren stehen äußerst aktiv. Nun gilt es loszuschlagen. Haben Sie eine Idee, wie Schwarz seinen Gegner zur Aufgabe zwang?
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Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
Freeware - Programme und Tools
Seite 1, vorgestellt von Peter Schreiner
 
 
EPD2DIAG - TopUtility für EPD-Dateien - Juni 2000
Ein besonders gelungenes Freeware-Utility ist EPD2DIAG von Manfred Rosenbaum, das der Autor um einige nützliche Features erweitert hat. Das EPD-Format ist mittlerweile ein gängiger Standard zur Abspeicherung von Schachpositionen und wird von fast jedem wichtigen Schachprogramm unterstützt. Innerhalb einer EPD-Datei können mehrere Positionen gespeichert sein. Wenn Sie innerhalb von EPD2DIAG eine EPD-Datei laden, finden Sie neben dem Schachbrett ein Listenfenster mit allen in der Datei enthaltenen Positionen. Per Mausklick auf einen Eintrag innerhalb der Liste laden Sie die Stellung auf das Schachbrett und können die Position via Clipboard als Diagramm in eine beliebige Anwendung übernehmen oder im weit verbreiteten GIF- oder BMP-Format zu speichern. EPD2DIAG ist sehr nützlich, um Schachtexte mit erläuternden Diagrammen zu versehen.
 
Das Windows-Tool eignet sich auch hervorragend als Viewer für diese Dateien, um einfach die jeweilige Position auf die Schnelle zu betrachten oder um neue Stellungen in einer EPD-Datei zu erfassen. Ganz neu ist die direkte Unterstützung der Schachprogramme REBEL und CRAFTY zur Analyse einer bestimmten Stellung. Sollten Sie eine interessante Position mit einem dieser Programme analysieren wollen, können Sie das Programm direkt von EPD2DIAG aus aufrufen und die Stellung wird automatisch in das Schachprogramm geladen; für eine schnelle Analyse eine feine Sache. Sämtliche Funktionen EPD2DIAG sind einfach über Icons zu bedienen; die kontextbezogene Hilfe via Mauszeiger hilft bei der Bedienung. Beachten Sie bitte, dass das Programm für Windows 95 entwickelt wurde und daher nicht unter Windows 3.11 läuft. Einige Highlights der Software:
  • voller Support der Zwischenablage für EPD und FEN,
  • übersichtliches Vorschaufenster für jeden einzelnen EPD-String,
  • erstklassige Exportfunktionen; z.B. unterstützt das Programm wichtige Grafikformate (BMP/GIF) und kann mit der Konvertierung nach HTML bei der Erstellung von schachbezogenen Homepages sehr gute Dienste leisten. Mit den entsprechenden True-Type-Fonts ist zusätzlich ein Export in das universelle RTF-Format möglich,
  • einfachste Eingabe von EPD-Strings; geben Sie einfach die gewünschte Position mit Hilfe des integrierten Bretteditors ein und Sie brauchen sich um die Struktur des EPD-Formates nicht zu kümmern, das Tool unterstützt zusätzlich sämtliche Kommentare (z.B. "bm"), die in dem Standard von EPD definiert sind,
  • Schnittstelle zu einigen Schachprogrammen: man kann aus dem Programm heraus speziell angepasste Rebel-Engines von Ed Schröder zur Analyse mit individuellen Zeitkontrollen starten; auf Wunsch fügt das Tool die Analysen des Programms als Kommentarzeile direkt in die EPD-Datei ein!
EPD2DIAG ist meiner Ansicht nach eines der besten Tools in der Sparte Schachutilities. Eine weitere Motivation zum konsequenten Einsatz: EPD2DIAG ist Freeware und kostet bis auf die Gebühren beim Download keinen Pfennig! Das handliche, u.a. auch deutschsprachige Tool enthält auch eine komplette Dokumentation des EPD- und PGN-Standards und steht auf der Website von Ed Schröder unter www.rebel.nl/epd2diag.htm zum Download.
 
 
PGN-Datenbank ChessPad - Juni 2000
Eine kleine Perle unter dem fast unübersichtlichen Angebot an Schachsoftware aus dem Internet ist die von Mark van der Leek entwickelte Freeware-Datenbank ChessPad. Das sehr kompakte Programm basiert auf den Dateistandards PGN und EPD, die von jedem vernünftigen Schachprogramm unterstützt werden. Innerhalb großer PGN-Datenbanken kann man nach diversen Suchkriterien schnell gewünschte Partien finden und unter der komfortablen Oberfläche analysieren, nachspielen und Textkommentare einsehen.
 
Ähnlich wie manch großes Vorbild kann das Programm sogar Positionsbäume und Eröffnungsklassifikationen erzeugen, mit deren Hilfe man sich schnell einen Eindruck über die Erfolgsquoten bestimmter Züge verschaffen kann. Sehr nützliche Dienste leistet das kompakte Programm bei der Erzeugung schachlicher Dokumente. Man kann z.B. ohne Probleme schachliche Notationen mit figuriner Symboldarstellung und eingebundenen Diagrammen über die Exportschnittstelle RTF in jede Windows-Textverarbeitung übernehmen. Wer ein Tool sucht, um Partienotationen nach HTML zwecks Präsentationen im Internet zu exportieren, ist mit der unter Win95/98/NT lauffähigen Software ebenfalls sehr gut bedient! ChessPad unterstützt zusätzlich das EPD und FEN-Format, das zur Speicherung von Partiefragmenten genutzt wird.
 
Besonders gut hat mir die recht intuitive Bedienung des Programms gefallen, mit dem man bereits nach kurzer Zeit sehr gut arbeiten kann. Einen Internetzugang vorausgesetzt, sollten Sie sich das Tool unter www1.tip.nl/~t799997/chesspad.htm unbedingt downloaden.
 
 
Der Bringer - Juni 2000
Das brandneue Amateurprogramm von Gerrit Reubold bietet ein gutes Userinterface und einige Features, die auch manch kommerziell vertriebenem Kollegen ganz gut anstehen würden:
  • Eine Druckfunktion mit Druckvorschau (!), ein entsprechender Font für die figurine Notation wird mitgeliefert.
  • Diverse Informationsfenster zum Suchvorgang, die man an- oder abschalten kann, scrollende Hauptvarianten, Anzeige der Eröffnungsbibliothek, usw.
  • Ein übersichtliches Benutzerinterface mit diversen Brettgrößen und verschiedenen Figurensätzen.
  • Sehr gute Analysefunktionen incl. vollautomatischer Analyse einer kompletten Partie; der Anwender kann für eine bestimmte Stellung vorgeben, dass nur bestimmte Züge analysiert werden.
  • Support des Autoplayers, Protokolldateien mit Erfassung aller Suchinformationen in einer Textdatei.
  • Ein editierbares Eröffnungsbuch, das via PGN-Schnittstelle beliebig erweitert werden kann! Über einen Schalter kann man vorgeben, wie viele Züge einer PGN-Datei in das Buch übernommen werden sollen.
  • Support der Standardformate EPD und PGN. Neben kompletten Partien kann man auch komplette Testreihen oder mehrere Stellungen vollautomatisch analysieren lassen.
  • Frei einstellbare HashTables, Permanent Brain kann abgeschaltet werden.
  • Support der Nalimov TableBases für perfektes Endspielverhalten.
Wie die Aufzählung bereits zeigt, eine ganz beachtliche Ausstattung für die Erstausgabe eines brandneuen Programms und Sie sollten nicht zögern, sich selber einen Eindruck von der Software zu verschaffen ...
 
Die Anhänger der als Freeware vertriebenen Benutzerschnittstelle Winboard werden sich darüber freuen, dass man das Programm von Gerrit Reubold auch in Kombination mit dieser Schnittstelle einsetzen kann. Der Bringer steht auf der Homepage des Autors unter www.reubold.online.de zum Download bereit.
 
 
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