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Diagramm 20-2006
 
Diagramm 20 – 2006
Die Stellung sieht auf den ersten Blick harmlos aus. Aber Schwarz am Zuge fand eine hübsche Kombination und stellte die Weichen auf Sieg.
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Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
Diverse Produkte
besprochen von Peter Schreiner
 
 
GM-View - April 2000
Moderne Schachsoftware, insbesondere Schachdatenbanksysteme, bieten eine Vielzahl von nützlichen Funktionen. Den ein oder anderen Interessenten schreckt aber die Komplexität dieser Programme ab. Das Programm GM-View von Karl-Heinz Milaster gehört nicht zu dieser Kategorie und richtet sich eindeutig an Schachfreunde, die ein möglichst einfach und schlüssig zu bedienendes Programm suchen, um Schachpartien zu laden und nachzuspielen. Auf der vorliegenden CD befinden sich zwei Komponenten.
 
1.) GM-View:
Das Programm dient ausschliesslich dazu, diverse PGN-Datenbanken einzulesen und die darin gespeicherte Partien nachzuspielen. Der Funktionsumfang des Programms ist auf die absolut notwendigen Funktionen beschränkt. Man kann mit der Software Partien laden, innerhalb von Partielisten navigieren und die Partien auf dem grafischen Schachbrett nachspielen. Das Nachspielprogramm ist übrigens Freeware und die jeweils aktuellste Version steht auf der Website von GM-Schach zum Download bereit.
 
2.) Kommentardatenbank:
In Kombination mit GM-View kann die auf der CD-Rom gespeicherte Kommentardatenbank gute Dienste für die Eröffnungsvorbereitung leisten. Das sieht wie folgt aus. Nehmen wir an, Sie laden aus dem Internet eine PGN-Datei mit Partien aus der aktuellen Turnierpraxis. Sie möchten jetzt eine Einschätzung zu einer Partie, speziell der Eröffnung erhalten. Dazu gibt es die Option Autokommentierung. Nach Aktivierung dieser Option wird die aktuell geladene Partie automatisch kommentiert und mit vielen Anmerkungen versehen.
 
Als Basis für die eingefügten Kommentare dient die auf der CD enthaltene Kommentar-Datenbank. Zu jedem Zug gibt es eine Hauptvariante mit einer konkreten Einschätzung der Endstellung, sowie eine Liste mit Vergleichspartien und Ergebnisangabe, die man mit einem Mausklick auf einen Listeneintrag laden kann. Mit einem Rechtsklick in die Notation kann man Teile der Partie in die Notation der Stammpartie übernehmen und damit nach eigenen Vorstellungen Eröffnungsübersichten erzeugen. Diese Eröffnungsübersichten kann man zur späteren Verwendung abspeichern.
 
Für welche Zielgruppe dürfte die vorliegende CD interessant sein? Nach meiner Einschätzung eignet sich das Programm für Anwender, die auf einfachste Weise Eröffnungsübersichten für das Training generieren wollen. Ein weiteres Plus dürfte der günstige Preis von 29,90 DM sein. Von dieser CD lag uns eine Vorab-Version vor. Vertiefende Informationen zum Programm und den Bezugsquellen kann man auf der Website von GM-Schach abrufen.
 
 
The Joy of Chess - Juni 2000
Von dem Hersteller der amerikanischen Datenbank Bookup haben wir ein Ansichtsexemplar der CD-Rom "The Joy of Chess" erhalten. Das Produkt richtet sich an Schachfreunde, die sich anhand der mitgelieferten Eröffnungsdatenbank einen Eindruck von der Qualität bestimmter Eröffnungszüge verschaffen wollen. Diese enthält Computeranalysen für über 800 000 gängige Eröffnungsstellungen, bzw. Positionen. Die Analysen zu den jeweiligen Positionen stammen von den Teilnehmern des Chess Analysis Projekts, einer Gruppierung von Interessenten, die Forschungen und Analysen zum Thema Computerschach betreibt.
 
Der größte Teil der Analysen stammt aus dem Heartwood Projekt. Zielvorgabe bei diesem langfristig angelegten Projekt war es, häufig vorkommende Positionen aus gängigen Eröffnungsvarianten mit Hilfe von Top-Programmen auf einem PC (PII/300) mit mindestens zwölf Minuten pro Zug analysieren zu lassen. Das Projekt wurde und wird von einer Vielzahl von Anwendern weitweit unterstützt. Die Analysen und Resultate der Programme zu einer bestimmten Stellung wurden in der Datenbank fest gespeichert und können beim vorliegenden Produkt direkt angezeigt werden.
 
Auf der CD-Rom befindet sich eine funktionsreduzierte Version der in Amerika recht verbreiteten, positionsorientierten Schachsoftware Bookup. Um sich die Analysen der Eröffnungsdatenbank anzeigen zu lassen, gibt man einfach die entsprechenden Züge auf einem grafischen Schachbrett ein. Prinzipiell ist die Vorgehensweise mit den bekannten Positionsbäumen einiger Schachprogramme oder Datenbanken identisch. Züge eingeben und sich zu den möglichen Alternativen die entsprechende Bewertung anzeigen lassen. Der Unterschied zu den gängigen Positionsbäumen besteht einfach darin, dass beim vorliegenden Produkt die Bewertung ausschließlich auf der Einschätzung von Computern basiert.
 
Über den Wert der angezeigten Information kann man verschiedener Ansicht sein; ich stehe insbesondere der ausschließlichen Bewertung durch Computerprogramme skeptisch gegenüber. Andererseits ist die Grundidee prinzipiell interessant und könnte vom Informationsgehalt die ansonsten weit instruktiveren Positionsbäume der hierzulande verbreiteten Produkte mit einer wertvollen Zusatzinformation bereichern. Vertiefende Informationen zu dem Produkt erhalten Sie bei Interesse unter www.bookup.com
 
 
Schachcomputer Chess & More - November 2000
Während der Markt für PC-Programme boomt, geraten die früher so dominanten klassischen Schachcomputer immer mehr ins Abseits. Um so schöner, dass es doch noch vereinzelt neue Modelle gibt. Die Firma Millennium 2000 aus München bietet mit dem Schachcomputer Chess&More ein handliches, kompaktes Produkt im Design eines Organizers an, das sich ideal für ein Spielchen zwischendurch eignet.
 
Die Stärke des von David Levy entwickelten Schachprogramms wird mit Elo 1600 angegeben und stellt damit zumindest für Vereinsspieler unterer Klassen einen adäquaten Spielpartner dar. Einsteiger können mit Hilfe des integrierten Schachlehrers gezielt das Schachspiel üben und trainieren. Das Gerät ist wunderbar kompakt, passt in jede Jackentasche und bietet mit einem schlüssigen Menüsystem und guten Display sehr viel Komfort für einen erfreulich geringen Preis.
 
Das Problem mit heruntergefallenen Figuren hat sich nun ebenfalls erledigt, da das Spiel auf dem internen LCD-Brett des Computers ausgeführt wird und deshalb keine Spielsteine benötigt werden. Damit aber noch nicht genug. Das Gerät beherrscht neben Schach noch sieben andere Spiele, wie z.B. Dame, Halma, Reversi usw. Die Redaktion ist im Besitz dieses universellen Spielecomputers und würde dem Gerät folgendes Prädikat zugestehen: "universelle Spielemaschine!" Chess&More kostet 99,- DM und kann z.B. direkt bei Millennium in München bezogen werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.computerchess.com
 
Peter Schreiner
 
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