Fritz 9

besprochen von Peter Schreiner – Oktober 2005

Seit September gibt es den neuen Fritz 9. Fritz ist mit Abstand das Schachprogramm mit dem größten Verbreitungsgrad. Die Gründe dafür sind leicht auszumachen. Das Programm deckt fast alle schachlichen Anwendungsbereiche ab. Anfänger und Hobbyspieler profitieren von den zahlreichen Lern- und Trainingsfunktionen, die zahlreichen Analysefunktionen und die hohe Spielstärke sprechen vor allem ambitionierte Turnierspieler an, die gezielt Ihre Spielstärke verbessern wollen.

Nebenbei bekommt man mit Fritz ein mächtiges Werkzeug zur Datenbankverwaltung in die Hand, die Anbindung zum Schachserver Schach.de ermöglicht direkte Kommunikation und spannende Partien mit anderen Schachfreunden in aller Welt. Es ist im Rahmen dieses Artikels nicht möglich, alle Neuerungen ausführlich vorzustellen. Im folgenden Text gehe ich auf die meiner Ansicht nach interessantesten Ausstattungsmerkmale der neuen Programmversion ein.

Die neue Fritz 9-Engine

Bereits die letzten Versionen der Fritz Engine von Autor Frans Morsch zeichneten sich vor allem durch ein sehr ausgewogenes Spielverhalten in allen Partiephasen aus. Die Engine zeigt kaum Schwächen und ist im praktischen Spiel ein besonders unangenehmer Gegner, während sie in der Analyse sehr präzise Ergebnisse liefert.

Die Hauptzielsetzung bei der Weiterentwicklung der Engine lag in der effizienten Implementierung von mehr konkretem Schachwissen. Beim Schachfestival im spanischen Bilbao spielte eine Vorversion von Fritz 9 gegen Großmeister wie Ponomariov, Karjakin und Topalov und erzielte in vier Partien 3.5 Punkte. Dabei lief das Programm nicht auf einer superteueren Spezialhardware, sondern auf einem einfachen Kaufhaus-Notebook!

Die Struktur einer Stellung im Schach wird vor allem durch das Bauernskelett bestimmt. Fritz 9 besitzt in Bezug auf Bauernstrukturen und Bauernformationen eine bessere Bewertung als die Vorgängerversionen. Ein neuralgischer Bereich im Computerschach ist das Thema Königssicherheit. Anders als menschliche Spieler wissen Schachengines oft nicht, dass ihrem König Gefahr droht, weil die langfristigen Folgen eines Königsangriffs jenseits des Rechenhorizonts liegen. Im reinen Computerschach kommt diese Schwäche oft nicht zur Geltung, weil beide Engines auf diesem Auge blind sind.

Bei den Vergleichen zwischen Mensch und Computer kann ein starker Spieler diese Schwäche aber gezielt ausnutzen. Fritz wurde auch im Verständnis der Königssicherheit verbessert. Dies wirkt sich nicht nur in der Verteidigung positiv aus, sondern auch beim Entdecken einer geschwächten gegnerischen Königssicherheit. Damit wird es für Menschen noch schwieriger, gezielt auf die typischen Computerschwächen zu spielen.

Neben der Verbesserung des »Schachwissens« wurden in Fritz 9 auch die Suchalgorithmen im Hinblick auf eine effizientere Suche weiter optimiert. Dank der neuen Datenstrukturen findet die neue Engine in ausgeglichenen Stellungen ohne direkte taktische Motive sinnvollere Pläne und Strategien. Fritz spielt dadurch nicht nur intelligenter und planvoller gegen Menschen, er ist auch im Spiel gegen andere Schachprogramme wesentlich stärker geworden. Stellungsbeispiele zeigen ein geändertes, verbessertes Spielverhalten des Programms.

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Timman – Kramnik, Wijk aan Zee 2004

Die Fritz 9 Engine zeigt sofort Sf6-h5 an und bleibt bei der Partiefortsetzung, während Fritz 8 nach kurzer Zeit auf Dc7 wechselt.

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Kramnik – Karpov, Dos Hermanas 1999

Fritz 9 spielt den Angriffszug g3-g4 auf Suchtiefe 9 und bleibt dabei. Fritz 8 findet ihn auf Suchtiefe 10 und wechselt auf Suchtiefe 13 zu Le3-h6.

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Hydra – Adams, 2005

Diese Position entstand in der 3. Partie des Wettkampfes zwischen dem FPGA-Rechner Hydra und Michael Adams. Hydra spielte nun den weitsichtigen Zug 26.Ta1-a6, nach dem die schwarze Stellung sehr schwierig wird. Im Enginevergleich sieht die aktuelle Version recht bald die Kraft des Zuges 26.Ta6, während Fritz 8 noch andere Möglichkeiten prüft.

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Short – Torre, Manila 1990

Durch bessere Beurteilung der kritischen Varianten kann die Fritz 9-Engine im Gegensatz zu dem Vorgänger die Folgen des weitreichenden Figurenopfers 19.Sc3-d5!! besser abschätzen.

Neues 3D-Design

Hinsichtlich der schachlichen Funktionalität ist Fritz schon seit langem unübertroffen. Eine schöne Neuerung bei der Vorgänger-Version waren die realistisch gestalteten 3D-Bretter, die vor allen durch ihre realistische Darstellung begeisterten. Man kann mit diesen 3D-Brettern hervorragend in Echtzeit spielen und sie stellen eine gelungene Alternative zu der von mir bisher bevorzugten 2D-Grafik dar. Die neue Programm-Version bietet im Bereich der 3D-Grafik eine konsequente Erweiterung. Neben diversen 3D-Brettern bietet Fritz 9 neue, animierte Schachpartner.

Da wäre zuerst einmal eine Nachbildung des legendären Schachtürken. Der Schachtürke ist eine grafisch exzellent und aufwändig gestaltete Nachbildung der ersten »Schachmaschine« des Erfinders Wolfgang von Kempelen, der diesen »Schachcomputer« im Jahr 1770 erstmals der österreichischen Kaiserin Maria Theresia vorführte. In den folgenden Jahren präsentierte der Erfinder seinen »Schachtürken« in ganz Europa und sorgte mit seiner Erfindung für Furore. Die Maschine bestand aus einem kastenförmigen Schachtisch hinter dem eine lebensgroße Figur saß, die einem Türken ähnelte.

Bei den Vorführungen der Maschine öffnete von Kempelen den Innenraum des Schachtisches, um dem Publikum zu zeigen, dass sich im Inneren nur Zahnräder befinden. In Wirklichkeit war im Inneren der Maschine ein starker Schachspieler versteckt, der mit einem eigenen Brett die Partie nachspielte. Mit Hilfe von Magneten konnte der versteckte Schachspieler erkennen, wo sich die Figuren befanden und welche geschlagen wurden. Der Arm des Türken wurde mit Hilfe eines Hebels gesteuert. Dieses technische Meisterstück wurde bei einem Brand im Jahr 1854 vernichtet. Das Nixdorf Museum in Paderborn hat die erste Schachmaschine anlässlich des 200sten Geburtstages von Wolfgang von Kempelen nachgebaut. Auch Fritz-Anwender haben jetzt die Möglichkeit, gegen eine grafisch hervorragend animierte Version des Schachtürken zu spielen.

Der Gegensatz zu dem Schachtürken stellt die Roboterfigur Mia dar. Diese animierte Figur ist einem futuristischen Schachroboter nachempfunden. In dem 3D-Einstelldialog unterhalb des Schachbrettes kann man wie bei allen anderen 3D-Darstellungen diverse Feinstellungen für die Darstellung vornehmen.

Eine deutliche Verbesserung stellt die neue Navigationshilfe in der 3D-Ansicht dar. Für die Navigation in den 3D-Ansichten steht ein intuitiv zu bedienendes Steuertool zur Verfügung. Über die Buttons '+' und '-' wird die Größe der Brettdarstellung geändert. Mit Hilfe der vier Pfeiltasten ändert man die Perspektive, bzw. die Positionierung der 3D-Ansicht in dem Fenster. Eine Drehung der 3D-Ansicht ist über die Kugel möglich. Die Funktionsweise ähnelt einem Trackball. Halten Sie die Kugel mit gedrückter linker Maustaste fest. Bei jeder Bewegung wird die Drehung der 3D-Ansicht entsprechend angepasst. Ein Klick auf das kleine Brettsymbol zwischen der Links- und Obentaste richtet die Brettdarstellung aus. Die 3D-Ansicht wird exakt in der Mitte des Fensters positioniert und an die Fenstergröße angepasst.

Das Spielen mit diesen anspruchsvoll animierten Ansichten macht sehr viel Spaß, wenn man über eine entsprechend schnelle Grafikausstattung verfügt. Die grafische Gestaltung der neuen 3D-Ansichten wurde von Stefan Huschenbeth übernommen, während die komplette 3D-Programmierung und Ansteuerung von CB-Programmierer Jeroen van den Belt entwickelt wurde. Mir persönlich gefällt die Animation mit dem virtuellen Schachtürken am besten. Es ist faszinierend, mit dieser animierten Figur zu spielen.

Beeindruckend sind vor allem die flüssige, realistische Animation und die zahlreiche kleinen Details, die den realistischen Eindruck verstärken. Je nach Drehung der Darstellung kann man sogar die Zahnräder sehen, die den Schachtürken fleißig am Laufen halten! Wer beim Einsatz der 3D-Ansichten nicht auf die gewohnte 2D-Darstellung verzichten möchte, schaltet einfach ein kleines 2D-Brett zur Stellungskontrolle ein. Die Aktivierung des Kontrollbrettes ist speziell bei den 3D-Ansichten hilfreich, wenn man zusätzlich zur Kontrolle noch eine 2D-Ansicht der aktuellen Brettstellung haben möchte.

Die 3D-Ansicht ist beim Vorführen von Partien spektakulär einsetzbar. Fritz 9 bietet eine unterhaltsame Funktion zum Vorführen von Partien, in der neuen Version kann man beliebig viele Partien aus einer Datenbank automatisch vorführen. Das automatische Vorführen von mehreren Partien aus einer Datenbank funktioniert auch mit allen 3D-Ansichten, u.a. auch mit dem Schachtürken und dem Schachroboter Mia. Bei Verwendung der 3D-Darstellung bietet der Vorführdialog eine schöne Erweiterung:

Wenn man die Einstellung 'Automatische Kamera' auswählt, wird während der automatischen Vorführung von Partien die perspektivische Darstellung des Brettes, bzw. der Blickwinkel des Betrachters, lfd. geändert. Noch unterhaltsamer kann man Partien kaum noch nachspielen!

Tipp: Das Programm fordert für die 3D-Darstellung Ressourcen von der CPU an. Der Anwender kann die Zuteilung der Ressourcen in der Einstellung '% Zeit zum Rendern' definieren. Über den Schiebeschalter legt man fest, in welchem Umfang die CPU für das Rendern der Darstellung in Anspruch genommen wird. Wenn die 3D-Engine auf einen hohen Wert eingestellt wird, stehen diese Ressourcen der Schachengine nicht zur Verfügung. Dies führt zu einer Abschwächung der Schachengine. Wenn die Schachengine in der 3D-Ansicht hohe Spielstärke erbringen soll, stellen Sie einen geringen Wert für das Rendering ein. Falls Sie ein Multiprozessorsystem einsetzen, wird die Auslastung der 3D-Engine auf eine CPU verteilt. Die Ressourcen der übrigen CPUs stehen der Engine uneingeschränkt zur Verfügung.

Schach 960 und andere Schachvarianten

Schach 960 wird immer populärer. Bei den Chess Classics in Mainz wird diese Schachvariante von den Organisatoren mit der Ausrichtung eines eigenen Turniers gefördert. Diese Schachvariante wurde von dem ehemaligen Schachweltmeister Bobby Fischer erfunden. Die Grundidee besteht darin, mit zufällig ausgelosten Grundpositionen in der Startstellung frühzeitig das Abspulen langzügiger, ausanalysierter Theorievarianten zu vermeiden. Die Zugmöglichkeiten der Figuren sind mit denen des klassischen Schachs identisch. Lediglich bei der Rochade gibt es einige Unterschiede zu beachten.

Die Positionierung der Bauern ist mit dem klassischen Schach identisch. Diese werden auf der zweiten und der siebten Reihe aufgebaut. Der entscheidende Unterschied liegt in der Positionierung der Offiziere. Die Positionierung wird für jede Partie ausgelost, die schwarzen Offiziere werden gespiegelt aufgestellt. Dies führt bereits in der Grundstellung zu originellen Konstellationen, wo die erlernten Eröffnungskenntnisse und Muster nicht weiterhelfen.

Bei der Auslosung gilt, dass ein Turm links vom König steht und der andere Turm sich auf der rechten Seite des Königs befindet. Beim Schach 960 gibt es insgesamt 960 mögliche Anordnungen, daher rührt die Bezeichnung Schach 960. Im Unterschied zum Shufflechess sind bei Schach 960 auch Rochaden möglich. Da bei dieser Schachvariante die Grundstellung variiert, gelten spezielle Regeln für die Rochade. Fritz 9 beherrscht alle Regeln des Schach 960 und man kann gezielt mit dem Programm diese Schachvariante üben und trainieren.

Das Räuberschach erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit bei vielen Schachfreunden. Die Regeln und Zugmöglichkeiten sind mit dem klassischen Schach identisch. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der König keine herausragende Stellung einnimmt. Ein Schachgebot muss nicht beachtet zu werden, wird der König geschlagen, so geht die Partie weiter. Bei jedem Zug muss eine gegnerische Figur geschlagen werden, falls ein Schlagzug möglich ist. Gibt es mehrere Schlagmöglichkeiten, kann der Spieler selbst entscheiden, welche Figur er schlagen möchte. Wird eine Schlagmöglichkeit übersehen, so hat der Gegner zu reklamieren und der Zug muss zurückgenommen werden. Sieger der Partie ist, wer alle seine Steine zuerst verloren hat. Stehen noch Figuren auf dem Schachbrett und der Führer dieser Figuren kann nicht mehr regelkonform ziehen, hat er das Spiel gewonnen.

Auf Schach.de gibt es im Raum Spezialschach neben dem Schach 960 und Räuberschach noch weitere Spezialschachvarianten. Für jede Schachvariante steht ein eigener Turnierraum mit weiteren Spielvarianten, z.B. Ouk Chatrang (Kambodschanisches Schach) oder Zwillingsschach zur Verfügung.

Der Schachbenchmark

In den früheren Versionen des Programms gab es den Fritz-Mark, mit dem die Performance des Programms auf einem bestimmten Rechnersystem gemessen werden konnte. Diese Funktion wurde jetzt durch den neuen Schachbenchmark ersetzt. Unter dem Menüpunkt 'Engine - Schach Benchmark' bietet das Programm die Möglichkeit, die Performance des benutzten Computers zu messen und exakter zu bestimmen. Ein Klick auf den Button Start in dem Dialog startet den Schach Benchmark und bietet folgende Informationen:

Anzahl der logischen Prozessoren, zeigt die Anzahl der Prozessoren an. Wenn Ihr Rechner über einen Prozessor mit Hyperthreading verfügt (z.B. einen aktuellen Pentium IV), wird die Anzahl der logischen Prozessoren mit 2 angegeben.

Tipp: Falls Sie ein System mit mehreren Prozessoren, z.B. einen Dualrechner, einsetzen, können Sie die unterschiedliche Performance beim Einsatz eines oder mehrerer Prozessoren ermitteln, wenn Sie in den Engineoptionen die Anzahl der Prozessoren entsprechend einstellen.

Unterhalb der Statuszeile finden Sie das Ergebnis des Benchmarks. Der Wert wird immer in Relation zu einem Pentium III mit 1 GHz gesetzt. Auf einem Pentium III wird der Referenzwert mit 480 000 bewerteten Positionen pro Sekunde angegeben.

Beispiel: Auf einem Pentium IV mit Hyperthreading wird für die relative Geschwindigkeit ein Wert von 2.23 ermittelt. Dies bedeutet, dass dieses System um genau diesen Faktor schneller ist als der als Referenz gesetzte Wert von einem Pentium III mit 1 GHz.

Der Schach Benchmark gibt in der letzten Infozeile die Anzahl der bewerteten Positionen pro Sekunde an. Auf einem Pentium IV mit 2,8 GHz wurde der Wert 1068 ermittelt.

Tipp: Der Benchmark basiert auf dem Programm 'Fritz Chess Benchmark.exe'. Dieses Programm finden Sie im Programmverzeichnis. Es kann auch extern ausgeführt werden. Falls Sie sich einen neuen, leistungsfähigen Computer anschaffen wollen, können Sie mit Hilfe dieses Tools die »Fritz-Tauglichkeit« des anvisierten Systems vor dem Kauf ausprobieren. In diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung zum Hyperthreading.

Hyperthreading wurde vom Chiphersteller Intel entwickelt. Die Technologie soll es möglich machen, mehrere anspruchsvolle Programme gleichzeitig auszuführen. Dabei wird ein zweiter Prozessor simuliert. Erreicht wird dies durch einen zusätzlichen Registersatz, so wie einem eigenen Interrupt Controller, zusätzlich auch einige interne Verwaltungsstrukturen. Man sollte aber bedenken, dass der Pentium IV nur die zweite CPU simuliert! Das bedeutet nicht, dass real zwei Prozessoren vorhanden sind. Der Pentium IV gaukelt dem Windows sozusagen eine zweite CPU vor, was aber nichts schlechtes bedeuten soll. Hyper-Threading simuliert also eine zwite CPU. In einem einzigen Prozessor werden zwei unabhängige Prozessoren simuliert. Aus diesem Grund zeigt der Schachbenchmark zwei logische Prozessoren an, obwohl real nur eine einzige CPU vorhanden ist.

Weitere Neuigkeiten

Von Fritz 8 ist bereits das Partieformular bekannt. Damit schaltet man die Notationsansicht auf ein Partieformular um, das jeder aktive Vereinsspieler von Mannschaftskämpfen oder Turnieren her kennt. Das Partieformular kann jetzt über 'Datei - Druck - Partieformular drucken' ausgedruckt werden.

Enginematches können ohne Drehen des Brettes gespielt werden. Bei Engine Zweikämpfen dreht das Programm bei jeder neuen Partie die Brettansicht, jeweils mit Weiß oder Schwarz am unteren Brettrand. Mit der Option 'Brett drehen' kann man dies benutzerdefiniert einstellen.

Bei Engine-Turnieren kann – wie bei den Matches – ein Limit gesetzt werden. Mit 'Zuglimit' wird die Länge der Partien gemessen in Halbzügen ab Verlassen des Buches begrenzt und eine Abschätzung der Schlussstellung vorgenommen. In der Datenbankliste erscheint kein Ergebnis, sondern ein Bewertungssymbol.

Wenn Sie über eine 3D-Soundsystem und die entsprechende Ausstattung mit mehreren angeschlossenen Boxen verfügen, unterstützt das Programm die Ausgabe von neuen 3D-Sounds. Sie aktivieren diese Option unter 'Extras - Optionen - Multimedia', wenn Sie mit der Maus ein Häkchen hinter den Eintrag '3D-Sound' setzen.

In dem Dialog 'Extras - Optionen' steht die Option 'HTML Kopieren' zur Verfügung. Damit kopieren Sie die Partienotation im HTML-Format in die Zwischenablage. Sie können dieses Format mit einem dafür geeigneten Programm, z.B. mit einem HTML-Editor, weiterverarbeiten. Über den Standarddialog, in fast jeder Windows-Anwendung verfügbaren Funktion 'Bearbeiten - Einfügen', wird jetzt zusätzlich das HTML-Format angeboten.

Fritz 9 bietet viele zusätzliche Neuerungen und Erweiterungen, wie z.B. ein erweitertes Bewertungsprofil, brandneue Trainingsfunktionen, den Stellungserklärer und eine deutlich erweiterte Funktionalität für Schach.de.

Peter Schreiner

ChessBasePeter Schreiner