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Diagramm 19-2006
 
Diagramm 19 – 2006
Die schwarzen Figuren stehen äußerst aktiv. Nun gilt es loszuschlagen. Haben Sie eine Idee, wie Schwarz seinen Gegner zur Aufgabe zwang?
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Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
Schachsoftware für den Pocket-PC
besprochen von Peter Schreiner
 
 
Pocket Chess Partner
Auf der Website der Firma Lokasoft steht unter www.lokasoft.nl eine neue Version des Schachprogramms Pocket Chess Partner zum Download bereit. Das Programm läuft auf allen gängigen Pocket-PCs mit ARM-, SHG- oder MIPS-CPU.
 
Auch dieses Handheld-Programm bietet eine gute Brettgrafik und eine stimmige Ausstattung: PGN-Schnittstelle, Schachtrainer, unterschiedliche Layouts usw. Anhand der auf der Website zum Download bereitgestellten Demoversion kann man sich vorab einen guten Überblick über den Leistungsumfang des Programms verschaffen.
 
Pocket Crafty
Auch vom Computerschachpionier Prof. Robert Hyatt gibt es jetzt eine für die ARM-CPUs kompilierte Version seines Programms Crafty. Unter ftp://ftp.cis.uab.edu/pub/hyatt/iPAQ/ können Sie den Pocket Crafty downloaden.
 
 
Beschleunigungstool
An dieser Stelle scheint uns ein erklärender Hinweis angebracht. Es gibt diverse Pocket-PCs von verschiedenen Herstellern. Diese laufen zwar mit dem gleichen Betriebssystem Windows CE, sind aber mit unterschiedlichen Prozessoren bestückt. Die schnellste und damit für Schachspieler interessanteste CPU ist der ARM-Prozessor, der in den IPAQs zum Einsatz kommt und bereits ab Fabrik mit 206 MHz läuft.
 
Mit einem Beschleunigungstool, z.B. unter www.jimmy.com, sind auch Taktfrequenzen um die 230 MHz möglich. In den Pocket-PCs von Casio kommt z.B. der mit 150 MHz getaktete Mips-Prozessor zum Einsatz, der dann eine spezielle, vom Autoren kompilierte Version seines Programms voraussetzt. Pocket Fritz von Stefan Meyer-Kahlen ist z.B. universell einsetzbar, denn es gibt für alle gängigen CPUs speziell kompilierte und optimierte Versionen.
 
 
PalmChess
Von Tom Kerrigan gibt es das Programm PalmChess. Trotz der etwas irreführenden Namensbezeichnung läuft das Programm auf allen gängigen Pocket-PCs. Das Programm gehört von der Spielstärke und der Grafik zur gehobenen Kategorie und rechtfertigt damit den Preis von $ 29.95. Viele Spielstufen, mehrere Figurensätze, eine große Bibliothek, Zugvorschläge und eine Partienverwaltung im PGN-Format runden den Funktionsumfang der Software ab. Eine zeitlimitierte Demo steht unter www.synctel.com zum Download zur Verfügung.
 
 
Pocket Chess
Pocket Chess von Robert Ryan & Scott Ludwig gehört zwar nicht zu den spielstärksten Programmen, dafür hat man gegen dieses Programm noch echte Gewinnchancen und kann das vom Computer angeknackste Selbstvertrauen wieder etwas zu stärken. Neben den vielen Spielstufen überzeugen Features wie Dateiverwaltung, Support der Zwischenablage, Hilfefunktion usw. Pocket Chess kann unter www.eskimo.com/~scottlu/wince/ppcchess.html kostenfrei downgeloaded und vor einem Kauf (15 Dollar) ausgiebig getestet werden.
 
 
Chess Tiger für den Palm
Das Programm Chess Tiger von Christophe Theron sorgte für Furore, als es vor einigen Monaten in einem GM-Turnier in Argentinien mitspielen durfte und auf Anhieb eine Wertung von 2788 Elopunkten erreichte. In diesem Turnier lief das Programm auf einem PIII/866 MHz, die für die Palm Organizer entwickelte Version muss sich mit bedeutend weniger Rechenpower zufrieden geben. Sie ist mit geschätzten 2000 Elopunkten sicher für viele Schachspieler, die einen Palm besitzen, eine ernsthafte Herausforderung.
 
Das Programm bietet mehrere unterschiedliche Ansichten, die je nach Anwendungsgebiet die entsprechende Übersicht bieten. In Pkto. Spielstufen, Dateiverwaltung + Spielstärke bietet das Programm eine gute Ausstattung, die sich durchaus mit dem Funktionsumfang des ChessGenius für den Palm vergleichen lässt. Mit Hilfe verschiedener Engineparameter kann der Anwender das Spielverhalten des Programms variieren. Eine weitere Besonderheit des Programms besteht darin, dass Chess Tiger über die normale Dateiverwaltung hinaus automatisch jede gespielte Partie abspeichert.
 
Im direkten Vergleich mit den Schachprogrammen für die mit weitaus mehr Hardwarepower versehenen Pocket-PCs sieht das Programm aufgrund der lahmen Palm-Hardware natürlich nicht gut aus, z.B. war das Programm gegen Pocket Fritz auf einem schnellen Pocket-PC mit Windows CE chancenlos. Nach Angaben des Autoren Christophe Theron wird es zukünftig auch eine Version des Programms für die Pocket-PCs geben. Wer bereits einen Palm-Organizer besitzt, dem kann man das Programm für den günstigen Preis von nur 24.95 $ bedenkenlos empfehlen. Weitere Infos zu dem englischsprachigen Programm gibt es unter www.chesstiger.com
 
Peter Schreiner
 
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