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Diagramm 16-2006
 
Diagramm 16 – 2006
Schwarz am Zuge benötige hier nur noch zwei Züge, um den Anziehenden zur Aufgabe zu bewegen. Wie setzte er fort?
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Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
Gewinnen in 20 Zügen
Autor: Lubomir Ftacnik, Preis: 48.- DM
besprochen von Peter Schreiner - Juli 1998
 
Die von dem slowakischen GM Lubomir Ftacnik bearbeitete und erstellte CD-Rom beschäftigt sich ausschließlich mit Kurzpartien, angefangen von 6 (!) bis maximal 20 Zügen. Natürlich ist klar, dass eine Kurzpartie nur dann möglich ist, wenn die unterlegene Partei im Partieaufbau einen oder mehrere Fehler begangen hat, was vom Sieger konsequent ausgenutzt wurde. Obwohl in Partien auf hohem Niveau selten Kurzpartien zu finden sind, kommen Partien unter 20 Zügen auch zwischen Großmeistern vor.
 
In der mitgelieferten Datenbank befinden sich 333 Partien, die alle ein gemeinsames Merkmal aufweisen: keine Partie dauert länger als 20 Züge. Am Anfang der Datenbank befinden sich nach Themen geordnete Datenbanktexte, die quasi das Inhaltsverzeichnis darstellen, wie z.B. Motive auf der h-Linie, das Opfer, ersticktes Matt usw.
 
Innerhalb der Datenbanktexte findet man Links auf Eröffnungs- oder Themenschlüssel, um entsprechend schnell die passenden Partien aufrufen zu können. Zusätzlich wurde die Datenbank mit einem über 40 Menüpunkte umfassenden Motivschlüssel klassifiziert, der dem Anwender die diversen Angriffsmotive übersichtlich präsentiert. Es fällt bei Durchsicht des Themenschlüssels übrigens auf, dass die häufigsten Gewinnmotive in den Kurzpartien das Öffnen der h-Linie und das Grundlinienmatt sind.
 
Den größten Lerneffekt erzielt man bekanntlich nach dem Motto "Learning by doing". Deshalb ist in jede Partie mindestens eine Trainingsfrage eingebaut, die nach Möglichkeit ohne Hilfestellung gelöst werden sollte. Jede richtige Lösung wird dann mit einem Punktebonus belohnt, der je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe unterschiedlich ausfällt. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei mit zunehmender Beschäftigung; die einfachsten Aufgaben stehen am Anfang der Partienliste, die kniffligeren Stellungen stehen am Ende der Datenbank.
 
Ein wesentlicher Faktor der praktischen Spielstärke besteht darin, die Fehler der Gegenpartei präzise ausnutzen zu können. Diese Fähigkeit und das Gespür für Gefahren im Anfangsstadium einer Schachpartie dürfte bei entsprechend intensiver Beschäftigung mit der lehrreichen CD-Rom weitaus ausgeprägter als vorher sein.
 
Peter Schreiner
 
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