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Diagramm 16-2006
 
Diagramm 16 – 2006
Schwarz am Zuge benötige hier nur noch zwei Züge, um den Anziehenden zur Aufgabe zu bewegen. Wie setzte er fort?
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Neues vom Fritz-Server
von Peter Schreiner - Mai 2003
 
Was sind eigentlich Dukaten?
Auf Schach.de gibt es eine eigene Währung, die Dukaten. Damit kann man nicht nur Dienstleistungen wie Simultanvorstellungen oder privates Schachtraining unkompliziert und sicher bezahlen. Falls Sie einen bestimmten Artikel aus dem Angebot von ChessBase kaufen möchten, können Sie ihn ebenfalls mit den Dukaten bezahlen.
 
Wer den besonderen Nervenkitzel liebt, kann mit den neueren Versionen des Fritz8-Clients gegen beliebige Gegner "zocken", also um einen vorher festgelegten Einsatz spielen. Der Brutto-Kurs beträgt 1:10, man bekommt damit für einen Euro 10 Dukaten. Man kann das eigene Konto unter dem Menüpunkt Bearbeiten - Zahlungen - Neue Dukaten bestellen, bzw. direkt im Onlineshop auffüllen. Sollten Sie keine Kreditkarte haben, können Sie alternativ die Dukaten auch per Email oder Nachnahme bestellen. Unter Bearbeiten - Zahlungen - Kontostand hat man jederzeit Kontrolle über das eigene Guthaben.
 
Betrachten wir einmal ein praktisches Beispiel für den Einsatz der Dukaten. Sie haben mit einem Titelträger ein privates Training bei Schach.de absolviert und möchten dem Trainer seinen wohlverdienten Obolus zukommen lassen. Unter Bearbeiten - Zahlungen - Ausgewählten Spieler bezahlen können Sie dem Spieler eine Zahlung anbieten, mit einem Rechtsklick in der Spielerliste können Sie die Zahlung aus dem Kontextmenü anbieten. Der Eintrag ist nur dann aktiv, wenn dieser Spieler Zahlungen empfangen kann. Das Zahlungsangebot führt noch nicht zur Überweisung, der Empfänger muss erst akzeptieren und nach dann erneuter Bestätigung durch den Zahler gilt die Überweisung als ausgeführt.
 
In dem Dialog können Sie den Betrag und eine kurze Anmerkung eintragen, für welche Dienstleistung die Zahlung vorgesehen ist. Potentielle Anbieter solcher Dienstleistungen interessiert natürlich, wie sie die eingenommenen Dukaten in echtes Geld umtauschen können. Die Dukaten können bei ChessBase umgetauscht werden, dafür ist allerdings eine vorherige Registrierung bei der Firma zwingend notwendig. Anerkannte Titelträger (GM oder IM) können nach voriger Absprache jederzeit Dukaten annehmen und diese bei ChessBase tauschen. Wer den besonderen Nervenkitzel sucht, der wird sich für eine Erweiterung im Dialog für die Herausforderungen interessieren. Dort befindet sich der Tabulator Dukaten, in dem die Spielbedingungen für den Einsatz um Dukaten festgelegt werden.
 
Jede Herausforderung um Dukaten besteht aus einem Einsatz und einem Festpreis. Bei dem Einsatz handelt es sich um die Summe an Dukaten, die der Gewinner der Partie erhält. Der Festpreis muss auf jeden Fall im voraus gezahlt werden, unabhängig vom Ergebnis. Falls Sie den Festpreis in Ihre Herausforderung oder ein Angebot aufnehmen, bedeutet dies, dass Sie gegen andere Teilnehmer um Geld spielen wollen.
 
Erläutern wir dies an einem Anwendungsbeispiel: Sie fordern einen Großmeister mit einem Festpreis von 10 Dukaten und einem Einsatz von 4 Dukaten heraus. Die Zahlungskonditionen sind dann wie folgt: Bei einem Gewinn zahlen Sie dem Großmeister 6 Dukaten, bei Remis zahlen Sie 10 Dukaten und bei einem Verlust sind 14 Dukaten fällig. In der Praxis zeigt es sich, dass alles weniger kompliziert ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die Auswirkungen Ihres Dukatenangebotes werden immer in dem unteren Abschnitt des Dialogs angezeigt.
 
Ein Partieangebot mit Dukaten wird im Fenster Herausforderungen mit dem entsprechenden Symbol unter dem Spalteneintrag Dukaten gekennzeichnet. Wichtig: Achten Sie sorgfältig darauf, dass Sie die gewünschte Zielgruppe für das Angebot mit Hilfe der Formel durch entsprechende Begrenzung der Wertungszahl ansprechen.
 
 
Automatische Speicherung von Partien
Alle Partien, die Sie auf Schach.de spielen, werden automatisch in der Datenbank MyInternetGames gespeichert. Diese Datenbank befindet sich in der Regel unter dem Pfad Eigene Dateien/ChessBase. Neben den eigenen praktischen Erfahrungen gibt es viele Möglichkeiten, seine Kenntnisse im Schachspiel zu erweitern. Eine probate und besonders lehrreiche Methode besteht darin, dass man starken Schachspielern einfach beim Spielen zuschaut. Auf Schach.de besteht jederzeit die Möglichkeit, bei Partien zwischen starken Schachspieler zuzuschauen. In der Spielerliste kann man mit einem Klick auf die Spalte Rang nach Spielstärke sortieren. Spieler mit einem Königssymbol sind anerkannte FIDE-Großmeister, es lohnt sich also, deren Partien aufmerksam zu verfolgen.
 
Wenn man den Spieler in der Liste markiert und dann den Button Verfolgen anklickt, ist man direkt als Zuschauer bei den Partien dabei. Problem: Sie verstehen viele der gespielten Züge und Manöver nicht und möchten die Partien in aller Ruhe offline nachspielen und mit einem Schachprogramm analysieren. Das lässt sich problemlos realisieren. Alle Partien, die Sie als Zuschauer (als Kiebitz) verfolgt haben, werden automatisch in der Datenbank MyInternetKibitzing gespeichert. Die Datenbank befindet sich unter dem Pfad Eigene Dateien/ChessBase. Je nach Konfiguration kann der Pfad auch abweichen. Aus der Datenbank MyInternetKibitzing kann man die Partien nachträglich noch einmal laden und in aller Ruhe nachspielen. Alle Partien, die mit Engines im Maschinenraum gespielt wurden, findet man in der Datenbank MyInternetMachineGames.
 
 
Spieler auf Schach.de suchen
Wenn Sie sich auf Schach.de eingewählt haben, können Sie mit der aktuellen Version von Fritz8/Shredder7 gezielt nach bestimmten Spielern oder Freunden in allen Räumen des Schachservers suchen. Die entsprechenden Einträge stehen unter dem Menü Bearbeiten zur Verfügung. Nach Eingabe des Spielernamens wird der virtuelle Aufenthaltsort - sprich Raum - des gesuchten Teilnehmers in einem übersichtlichen Dialog angezeigt. Mit einem Doppelklick auf den Listeneintrag wechselt man umgehend zu dem Raum, in dem sich der gesuchte Spieler befindet.
 
 
Prognose bei Herausforderungen
Auf Schach.de kann man sich bei Wertungspartien vorab darüber informieren, wie sich das Partieresultat auf die eigene Wertung auswirkt. Klickt man im Fenster Herausforderungen ein eingehendes Angebot an, wird in der Statuszeile am unteren Fensterrand die zu erwartende Eloveränderung je nach Partieausgang angezeigt. Man erkennt dort auf Anhieb, wie sich der Partieausgang auf die eigene Wertungszahl auswirkt. Zusätzlich wird noch der aktuelle Lag der Verbindung angezeigt.
 
 
Neue Optionen im Maschinenraum
Auf Schach.de ist der Einsatz von Schachprogrammen strikt verboten. Lediglich im Maschinenraum darf man im Unterschied zu allen anderen Räumen des Schachservers Schachprogramme einsetzen. Diese Möglichkeit wird von vielen Computerschachfreunden intensiv für Enginevergleiche genutzt. Im Dialog Spielmodus stehen neue Optionen für Herausforderungen zur Verfügung. Im dem erweiterten Spielmodus kann man folgende Bedingungen festlegen:
  • Spiele nur gegen User
    Dies beschränkt Partien auf einen bestimmten Teilnehmer.
  • Max. Zahl Partien gegen
    Dies setzt die Obergrenze für eine bestimmte Anzahl von Partien gegen einen Teilnehmer.
  • Spiele nicht gegen Engine
    Damit werden Engines ausgeschlossen, gegen die nicht gespielt werden soll. Dazu gibt man den Namen der betreffenden Engine in der Eingabezeile ein. Beim Ausschließen einer Engine werden von dem System unterschiedliche Schreibweisen berücksichtigt. Im Laufe der langjährigen Entwicklung sind z.B. viele unterschiedliche Fritz-Engines veröffentlicht worden. Wenn Sie gegen keine der diversen Fritz-Engines spielen wollen, geben Sie in der Eingabezeile einfach Fritz ein. Wenn Sie nur gegen Fritz 8 nicht spielen wollen, geben Sie Fritz 8 ein. In diesem Fall werden die älteren Fritz-Engines trotzdem berücksichtigt.
Hinweis: Die Eingrenzung auf das Spiel gegen einen bestimmten User wird von dem System vorrangig behandelt. Im Klartext: Dieses Kriterium hat höchste Priorität. Wenn Sie beispielsweise gegen den User Pitters spielen, der bevorzugt mit Fritz-Engines spielt, hat dies Vorrang vor dem Ausschlusskriterium Engine. Dies bedeutet konkret, dass Sie dann gegen Pitters spielen, obwohl er eine der Fritz-Engines einsetzt.
 
Peter Schreiner
 
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