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Diagramm 23-2006
 
Diagramm 23 – 2006
Schwarz hat zwei Bauern geopfert und steht nun vor der Frage, ob er sich auf e5 wieder einen zurück holen soll. Was meinen Sie?
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Anwendertipps zu Fritz
Teil 7, von Peter Schreiner - Oktober/November 2003
 
 
Partien mit Fritz per Email verschicken
Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit Hilfe von Fritz 8 Partienotationen für den Versand per Email aufzubereiten. Eine elegante, weitgehend automatisierte Methode steht dann zur Verfügung, wenn die Partie bereits in einer Partiendatenbank gespeichert ist.
 
Dazu sind die folgenden Schritte notwendig:
  • Wechseln Sie zur Listenansicht im Datenbankfenster und markieren Sie den oder die Partieeinträge, die Sie per Email verschicken wollen.
  • Nachdem die Auswahl mit gedrückter STRG-Taste und Mausklick vorgenommen wurde, aktivieren Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü Ausgabe - Email.
  • Damit wird automatisch das als Standardmailer erkannte Emailprogramm aufgerufen. Das Programm nimmt dem Anwender dabei alle erforderlichen Arbeitsschritte ab. Die markierten Partien werden in eine komprimierte Datenbank mit der Dateiendung *.CBV gepackt und direkt als Anhang an die Email angefügt.
Sie müssen im Emailprogramm lediglich noch eintragen, welcher Empfänger die Partien erhalten soll. Der Empfänger der Email kann die gepackte Datenbank umgehend mit Fritz oder ChessBase im Datenbankfenster über Datei - Öffnen - Datenbank öffnen. Dabei ist darauf zu achten, dass in dem Dialog "Datenbank auswählen" der Dateityp *.CBV für das komprimierte Datenbankformat ausgewählt wird.
 
 
Tipp zur Vollanalyse
Mit der Funktion Extras - Analyse - Vollanalyse kann man eine vollständige Partieanalyse mit Varianten, Textkommentaren und Eröffnungsreferenzen erstellen. Der Anwender wählt in der Partienliste des Datenbankfensters die Partien aus, die von Fritz 8 & Co vollautomatisch analysiert werden sollen.
 
Wenn die Partie bereits Textkommentare oder Varianten enthält, können Sie in dem Einstelldialog festlegen, ob die bestehenden Kommentare erhalten bleiben oder ob sie gelöscht werden.
 
Wenn sie "Bestehende Kommentare löschen" deaktivieren, bleiben die existierenden Kommentare erhalten und die neu erstellten Kommentare und Varianten werden vom Programm in die Notation mit eingefügt. Das kann bei umfangreich kommentierten Partien leicht eine unübersichtliche Darstellung zur Folge haben. Aus diesem Grund ist die Option in der Grundeinstellung aktiviert.
 
Sollten sie umfangreich kommentierte Partien mit der Vollanalyse untersuchen, gibt es eine zwar etwas langsamere, aber dafür übersichtlichere Möglichkeit. Speichern Sie die zu untersuchenden Partien ein zweites Mal in der Datenbank und veranlassen Fritz zur Analyse der Sicherungskopie. Ihre Originalpartie bleibt bei dieser Methode unberührt.
 
Nachdem die Vollanalyse beendet wurde, selektieren Sie die beiden identischen Partien in der Partieliste. Dies können sie mit gedrückter Maustaste und einem Klick auf den Listeneintrag realisieren. Danach hilft (wie so oft unter Fritz) ein Rechtsklick auf die Listeneinträge mit dem entsprechenden Kontextmenü weiter.
 
Über die Funktion "Ausgewählte Partien verschmelzen" kann man nun die beiden Notationen zusammenfügen. Wenn man zuvor den Namen des Kommentators in den Partien gesetzt hat, wird die Darstellung besonders übersichtlich.
 
 
Fritz 8 per Kommandozeile schnell starten
Nach jedem Programmstart von Fritz8 wird man mit dem Startbildschirm konfrontiert. Im Startbildschirm stehen zwei Optionen zur Auswahl. Ein Klick auf den Button "Fritz" startet das eigentliche Schachprogramm, wenn man auf dem Schachserver spielen will, ist ein Klick auf "Zu.Schach.de" fällig. Ungeduldige Gemüter kommen mit der Tastatur schneller zum Ziel. Mit der Leertaste startet man das "normale" Schachprogramm, die Eingabetaste führt direkt zum Schachserver.
 
Die schnellste Startvariante besteht darin, dass man das Programm per Verknüpfung mit Kommandozeilenparametern startet. Dabei wird der Startbildschirm übersprungen und man ruft per Doppelklick direkt das gewünschte Modul auf. Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn man eine der aktuellen Fritz8-Versionen einsetzt. Und so geht es:
  1. Per Rechtsklick auf den Windows-Desktop ruft man aus dem Kontextmenü den Eintrag Neu - Verknüpfung auf.
     
  2. Am einfachsten geht es, wenn man in dem Dialog "Verknüpfung erstellen" mit der Maus über den Schalter "Durchsuchen" den Pfad zur Datei "ChessProgram8.exe" einstellt. Ein Klick auf "Weiter" führt zum Dialog "Programmbezeichnung wählen". Geben Sie einen aussagekräftigen Namen an, z.B. Fritz Schachserver. "Fertig stellen" erstellt eine Verknüpfung auf dem Desktop.
     
  3. Abschließend muss die neu angelegte Verknüpfung noch mit den entsprechenden Parameter ergänzt werden. Ein Rechtsklick auf die neu angelegte Verknüpfung und Eigenschaften führt rasch zum Ziel. Unter Ziel ergänzen wir die Eingabezeile mit dem Parameter "-login". Die komplette Eingabe für den Aufruf lautet dann "ChessProgram8.exe -login". Beachten Sie, dass die Eingabe ohne Anführungszeichen erfolgt und ein Leerzeichen zwischen "exe" und dem Parameter stehen muss. Mit "Übernehmen" wird die Eingabe abgeschlossen und man zukünftig direkt per Doppelklick auf die neue Verknüpfung den Schachserver starten.
     
  4. Die gleiche Vorgehensweise kann man für einen Aufruf des klassischen Schachmoduls von Fritz 8 wählen. Wie unter Schritt 3 beschrieben fügt man hier den Parameter "-engine" an. Die komplette Eingabezeile lautet dann "ChessProgram8.exe -engine". Damit wird das Schachmodul von Fritz 8 gestartet und Sie können direkt Ihre Spielkünste gegen den elektronischen Partner erproben.
Tipp: Es besteht die Möglichkeit, für die Verknüpfung verschiedene Symbole auszuwählen. Nach einem Rechtsklick auf die Verknüpfung - Eigenschaften findet man den Eintrag "Anderes Symbol".
 
Wählen Sie das gewünschte Symbol aus und bestätigen Sie mit OK. Nach diesen Schritten finden Sie zwei Verknüpfungen auf dem Desktop vor, über die Sie direkt per Doppelklick die gewünschte Fritz8-Option aufrufen können.
 
 
Partienlöschung in PGN-Dateien
Das PGN-Format ist ein Standardformat zum Speichern von Schachpartien. Es wird von Fritz und von vielen anderen Schachprogrammen unterstützt und ist deshalb für den Datenaustausch wichtig. Es besteht z.B. die Möglichkeit, Partien im PGN-Format über die Zwischenablage zu exportieren und in eine E-Mail einzufügen. Im Internet finden Sie eine Fülle von Partien im PGN-Format, die über die Zwischenablage direkt in Fritz eingefügt werden können. Im Unterschied zu dem internen Datenformat sind PGN-Datenbanken reine Ascii-Dateien, die mit jedem Texteditor gelesen und editiert werden können.
 
Eine PGN-Datenbank kann viele Partien enthalten. Dabei sollte man darauf achten, dass im Handling mit PGN-Datenbanken nicht die volle Datenbankfunktionalität von Fritz zur Verfügung steht. Wenn Sie mit Fritz bestimmte Partien löschen oder andere Datenbankfunktionen mit den Daten anwenden wollen, sollten Sie die PGN-Datenbank in das interne CBH-Format konvertieren. Legen Sie dazu einfach eine neue Datenbank im CBH-Format an und kopieren Sie die Inhalte der PGN-Datenbank hinein. Wenn sie die Partien aus der neu angelegten CBH-Datenbank gelöscht haben und die Datenbank im PGN-Format benötigen, kopieren Sie die nach der Bearbeitung der CBH-Datenbank die Daten wieder in eine PGN-Datenbank.
 
 
Partielöschungen rückgängig machen
In einer Datenbank kann man Partien für eine spätere Löschung dauerhaft markieren. Die zur Löschung vorgesehenen Partien werden in der Partieliste invers dargestellt, sind aber physisch immer noch vorhanden. Dafür gibt es einen guten Grund: Man kann die invers dargestellten Einträge noch einmal markieren und mit der ENTF die Markierung als gelöschte Partie wieder rückgängig machen.
 
Wenn Sie die Markierungen in einer sehr großen Datenbank durchgeführt haben, ist es sehr mühevoll und zeitraubend, die Partien manuell zu suchen. Abhilfe schafft in diesem Fall die Suchmaske:
 
Die Suchmaske
 
Klicken Sie auf den Reiter "Kommentare" und setzen mit der Maus ein Häkchen hinter dem Eintrag "Gelöscht". Das Programm listet jetzt alle Partien auf, die für eine Löschung vorgesehen worden sind. Sie können jetzt in Ruhe entscheiden, ob die Löschung aufgehoben werden soll.
 
Peter Schreiner
 
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