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Diagramm 22-2006
 
Diagramm 22 – 2006
In dieser Stellung stellte Weiß seine Dame nach e5 und erwartete von Schwarz die Aufgabe. Dieser spielte aber weiter und zog …
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Neues vom Fritz7-Server
von Peter Schreiner - Juli bis September 2002
 
 
Schachprogramme auf dem Server - Juli 2002
Der Einsatz von Schachprogrammen ist auf dem Fritz7-Schachserver ausschließlich in den dafür vorgesehenen Räumen erlaubt. Eine kreative Möglichkeit für den Einsatz eines Schachprogramms ist das Spielen als Zentaur. In mythologischen Darstellungen stellt ein Zentaur meist ein Doppelwesen aus Mensch und Pferd dar. In der Terminologie des Fritz7-Servers bezeichnet man einen Spieler als Zentaur, der mit Hilfe eines Computers spielt. Die Idee geht auf Garry Kasparov zurück, der bereits einige Matches gegen GM-Kollegen gespielt hat, wobei beiden Spielern während der laufenden Partie Zugriff auf einen Rechner mit Schachprogrammen und Datenbanken erlaubt war. Im Maschineraum ist der Einsatz von Programmen also ausdrücklich erlaubt.
 
In den normalen Räumen haben Schachprogramme nichts verloren. Wer sich mit Hilfe von Computerprogrammen gegen ahnungslose Gegner seine Punkte ergattern will, hat auf dem Fritz7-Schachserver einen schweren Stand. Die Serversoftware verwendet einige automatisierte Analysetechniken, um unfairen Teilnehmern auf die Schliche zu kommen. Bestimmte Verhaltensweisen, die typisch für den Einsatz von Schachprogrammen sind, werden von dem System registriert und erfasst. Ab einem bestimmten Punkt gibt das System eine für alle Teilnehmer erkennbare Meldung aus und die bisher erzielten Wertungen werden gelöscht.
 
In seltenen Fällen kommt es vor, dass Teilnehmer sich über das System beschweren und versichern, dass keine Unterstützung von Schachprogrammen in Anspruch genommen wurde. In diesem Fall sollten man bei einer Warnung des Systems das eigene Anwendungsverhalten überprüfen. Überlegen wir, wie ein Spieler mit einem im Hintergrund laufendem Schachprogramm vorgeht. Ein typisches Verhalten ist das permanente Switchen zwischen dem Serverclient und dem im Hintergrund laufenden Schachprogramm. Wenn Sie während laufender Partien häufig zu anderen Anwendungen, z.B. einem Email-Programm oder einem Browser hin- und herschalten, könnte dies z.B. eine Ursache für die Meldung der Serversoftware sein. In diesem Fall sollten Sie nach Möglichkeit während laufender Partien einen häufigen Wechsel zu anderen Anwendungen vermeiden.
 
 
Schachvereine auf dem Fritz7-Server - Juli 2002
Schachvereine auf dem Fritz7-ServerAuf dem Fritz7-Server existiert der neue Raum "Vereine und Verbände". Dieser neue Raum wird dann angezeigt, wenn man das aktuelle Update für Fritz 7 installiert hat. Besucher des Fritz7-Schachservers können von dort aus die Webseite der dort eingetragenen Schachvereine in einem eigenen Browserfenster aufrufen.
 
Ihr Schachklub ist bereits seit längerer Zeit mit repräsentativen, informativen Seiten im Netz. Was müssen Sie tun, damit ihr Schachklub ebenfalls diese schöne Werbewirksamkeit wahrnimmt und in die Vereinsübersicht des Schachservers integriert wird? Lösung: Es gibt keine Möglichkeit, die Einträge selbständig in die Liste einzufügen. Senden Sie eine Email mit dem Link an die Email-Adresse zimmerfrei@schach.de. Die Administratoren werden dann die Webseiten ihres Vereins in die Übersicht mit aufnehmen.
 
 
Was bedeutet eigentlich "Lag"? - September 2002
Beim Spiel auf dem Fritz-Schachserver kann es manchmal vorkommen, dass sich während einer Partie die Anzeige der Bedenkzeiten auf der Schachuhr sprunghaft ändert. Wenn Sie damit während einer Partie konfrontiert werden, hat wieder einmal der "Lag" zugeschlagen. Was bedeutet das? Wenn Sie im Schachklub die Schachuhr drücken, beginnt die Uhr des Gegners sofort zu laufen. Wenn Sie hingegen einen Zug auf dem Fritz7-Server ausführen, muss diese Information über das Internet an Ihren Gegner geschickt werden.
 
Je nach Qualität der Netzanbindung und der Auslastung des Internets kann das im Extremfall einige Sekunden dauern und die Schachuhren laufen in diesem Fall nicht mehr synchron. Das ist besonders bei Blitz- oder Schnellpartien sehr ärgerlich, weil man den Eindruck gewinnt, der Gegner würde noch an seinem Zug überlegen. Stattdessen hat er bereits umgehend geantwortet und die Zuginformation ist noch in den Weiten des Internets unterwegs.
 
Der Fritz7-Server versucht dieses Problem zu umgehen, indem er eine Direktverbindung zwischen den beiden Spielern aufbaut. Wenn beide Spieler einen guten Netzanschluss besitzen, wird der Lag durch die Direktverbindung vernachlässigbar klein, weil der Fritz-Server im Unterschied zu anderen Schachservern als zeitfressende Zwischenstation wegfällt.
 
Tipp: Man kann in dem Raum Spieler in der Spalte Internet direkt erkennen, wie es um die Qualität der Netzanbindung bei den Teilnehmern bestellt ist. Fünf unterschiedliche, farbige Symbole zeigen die Verbindungsqualität zum Server an. In hellgrüner Farbe wird angezeigt, dass eine Direktverbindung vorliegt. Die grünen Symbole zeigen an, dass die Verbindungsqualität sehr gut ist, das gelbe Symbol steht für ausreichende Qualität, während die rote Symbolanzeige auf eine schlechte Verbindung hinweist. Mit einem Klick auf den Reiter Internet kann man übrigens die Anzeige nach guter und schlechter Verbindung sortieren.
 
Peter Schreiner
 
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