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Diagramm 21-2006
 
Diagramm 21 – 2006
Weiß fand hier einen eleganten Weg, das Problem mit seiner angegriffenen Dame zu lösen. Sie können es ihm sicher gleichtun?!
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Anwendertipps zu Fritz
Teil 3, von Peter Schreiner - Juli bis September 2002
 
 
Updates für Fritz 7
Die Funktionalität von Fritz 7 wird von ChessBase kontinuierlich erweitert. Wenn Sie sich regelmäßig auf dem Fritz7-Server tummeln, sollten Sie darauf achten, dass immer eine möglichst aktuelle Version des Programms zum Einsatz kommt. Die neuen Turnierfunktionen und die Darstellung der Schachvereine ist nur mit einer aktuellen Version möglich. In der Regel sind auch viele Verbesserungen an dem klassischen Spielmodul von Fritz integriert, so dass der Einsatz einer aktuellen Version auch Schachfreunden zu empfehlen ist, die häufig mit dem Programm analysieren oder trainieren.
 
Wie können Sie feststellen, welche Version des Programms Sie gerade benutzen? Starten Sie unter dem Menü Hilfe den Eintrag "Über Fritz 7". Damit öffnen Sie ein kleines Fenster mit Informationen über das Programm. In der Titelzeile des Fensters finden Sie eine Datumsangabe, die Ihnen eine konkrete Information darüber gibt, wann die installierte Version erstellt wurde.
 
Auf den Webseiten von ChessBase findet man unter www.chessbase.de eine Rubrik mit der Bezeichnung Download. Wenn man zu dieser Rubrik wechselt, wird in dem linken Frame eine Auswahl der aktuellen Produkte angeboten. Klickt man auf den Eintrag Fritz 7, kommt man auf die Downloadseite für Fritz 7. Hier findet man konkrete Informationen darüber, ob eine aktuellere Version zur Verfügung steht. Unterscheiden sich die Datumsangaben, sollten Sie das Angebot wahrnehmen und das Update herunterladen.
 
In der Regel handelt es sich um eine ausführbare Datei mit der Endung *.exe. Man braucht also nach dem Download lediglich die heruntergeladene Datei zu starten und den Anweisungen des Installationsprogramms zu folgen. Das Update kann man übrigens auch für Shredder 6 und den neuen Hiarcs 8 einsetzen. Wenn kein Internetzugang verfügbar sein sollte, kann man eine aktuelle Version im Rahmen des ChessBase-Magazins direkt bei ChessBase bestellen. Die Zeitschrift erscheint inkl. CD-ROM alle zwei Monate, auf der beiliegenden CD sind neben vielen Partien und Multimedia-Berichten immer die aktuellsten Programmversionen enthalten.
 
 
Enginematches mit Eröffnungsvorgaben
Fritz 6/7 bieten zahlreiche Optionen für das Testen von Schachengines. Nehmen wir an, Sie möchten einmal ausprobieren, wie sich eine Schachengine in bestimmten Eröffnungssystemen verhält. Diese Anwendung ist z.B. sehr nützlich, um das typische Verhalten einer Schachengine in einer konkreten Position zu erforschen oder um einfach zu sehen, wie die unterschiedlichen Engines in bestimmten Eröffnungen reagieren. Dazu muss die Möglichkeit vorhanden sein, Enginematches mit einer vorgegebenen Position auszuspielen.
 
Fritz bietet zahlreiche Funktionen im Bereich Engineforschung, u.a. auch die Option, ein Enginematch von einer vorgegebenen Stellung aus durchzuführen. Dies ist übrigens eine der wichtigsten Funktionen im Bereich Engineforschung, die von vielen Programmautoren wahrgenommen wird, um das Verhalten ihres Programms in Stellungsmustern auszutesten, die aus bestimmten Eröffnungssystemen resultieren. Die Vorgehensweise ist einfach:
  • Zuerst ist eine neue Datenbank anzulegen, die eine oder mehrere Stellungen enthält. Beispiel: Sie geben auf dem Brett die ersten Züge einer beliebigen Eröffnung ein und speichern diese in einer neuen Datenbank, z.B. unter dem Namen "Matchposition1.cbh". Die Datenbank kann eine oder mehrere Positionen, bzw. Anfangszüge unterschiedlicher Systeme, enthalten.
     
  • Starten Sie jetzt unter DATEI » NEU » Enginezweikampf. Schneller geht es mit dem Hotkey STRG-E. Damit rufen Sie den Dialog "Engine-Engine" für die Durchführung der Enginematches auf.
     
  • Nachdem Sie unter Weiß und Schwarz die Schachengines und deren Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie einmal den Button "Eröffnungs-DB" an. In dem Dateidialog müssen Sie jetzt lediglich den Pfad zu der zuvor angelegten Datenbank mit der(n) Stellung(en) angeben.
     
  • Wenn Sie nun das Match starten, werden nur Partien mit der vorgegebenen Stellung oder (falls vorhanden) mehreren Positionen ausgespielt.
Menü Enginematch
 
Im Lieferumfang der Fritz-CD befindet sich übrigens eine Datenbank mit vorausgewählten Eröffnungssystemen, die von dem bekannten Großmeister und Eröffnungstheoretiker Dr. John Nunn zusammengestellt wurde. Die Eröffnungsdatenbank hat die Bezeichnung "Nunn.cbh". Mit Hilfe dieser Datenbank kann man umgehend Eröffnungsmatches mit den von dem englischen Großmeister ausgewählten Eröffnungen ausprobieren.
 
 
Variantenberechnung / Blindschach trainieren mit Fritz 7
Ein wesentlicher Faktor der praktischen Spielstärke im Schach besteht darin, dass man Varianten präzise berechnet und die daraus resultierenden Endstellungen korrekt bewertet. In der praktischen Partie dürfen Sie keine Varianten auf dem Schachbrett ausführen oder Hilfsmittel wie ein Analysebrett in Anspruch nehmen. Es ist also wichtig, dass man sich die Varianten inkl. Endstellung bei der Berechnung im Gedächtnis plastisch vorstellen kann.
 
Im Extremfall kann man zur Schulung des Vorstellungsvermögens versuchen, gegen Fritz 7 eine "Blindpartie" zu spielen. Blindspiel bedeutet, dass man eine Schachpartie ohne Ansicht des Brettes, also aus dem Gedächtnis heraus, spielt. Der Blindspieler muss alle Stellungen vor seinem geistigen Auge haben. Er muss sich merken, wann ein feindlicher Läufer seiner Dame in die Quere kommt, ob die halboffene Linie bereits mit dem Turm besetzt wurde usw.
 
Es liegt auf der Hand, dass das Blindspiel hilfreich ist, das visuelle Vorstellungsvermögen zu schärfen. Mit Hilfe von Fritz 7 kann man das Blindspiel gezielt trainieren. Dazu gehen sie wie folgt vor:
  • Rechtsklick auf das Schachbrett » Brettdesign aus dem Kontextmenü auswählen. Es wird die Dialogbox "Brettdesign" eingeblendet.
  • Unter "Figuren" wählen wir die Option "Blindall".
Damit werden auf dem Brett keine Figuren mehr angezeigt, die Züge werden durch Anklicken der entsprechenden Felder eingegeben. Um sich den Einstieg zu erleichtern, kann man wahlweise die Anzeige der weißen und schwarzen Figuren unterdrücken. Wählt man die Option "Blindblack", werden nur die weißen Figuren angezeigt. Umgekehrt unterdrückt die Option "Blindwhite" die Anzeige der weißen Figuren.
 
Peter Schreiner
 
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