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Diagramm 22-2006
 
Diagramm 22 – 2006
In dieser Stellung stellte Weiß seine Dame nach e5 und erwartete von Schwarz die Aufgabe. Dieser spielte aber weiter und zog …
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Anwendertipps zu Fritz
Teil 2, von Peter Schreiner - Mai 2001
 
 
Die Visitenkarte abschalten
Beim Start von Fritz 6 wird die Visitenkarte eingeblendet. Da Sie das Programm sehr häufig benutzen, finden Sie es lästig und überflüssig, dass bei jedem Start ihre Benutzerdaten eingeblendet werden. Sie können die Anzeige einfach abschalten.
 
Starten Sie den Einstelldialog mit der Tastenkombination STRG+U. Dort finden Sie den Eintrag "Beim Start nicht zeigen". Nachdem Sie dort ein Häkchen mit der Maus gesetzt haben, wird die Visitenkarte nicht mehr angezeigt.
 
 
Zuganzeige abschalten
Problem: Fritz zeigt alle Züge auf dem Schachbrett mit gelben Pfeilen an. Sie möchten die Anzeige ausschalten, finden aber die entsprechende Option nicht.
 
Lösung: Wählen Sie im Menüeintrag EXTRAS den Eintrag OPTIONEN. In der Dialogbox finden Sie mehrere Einträge, u.a. den Abschnitt PARTIE. In der Dialogbox existiert der Schalter Gelber Pfeil markiert Fritz-Zug. Falls Fritz & Co ihre Züge mit einem gelben Pfeil anzeigen, ist die Option mit einem Häkchen aktiviert. Entfernen Sie das Häkchen mit einem Mausklick und bestätigen mit OK. Jetzt ist die Zuganzeige mit dem gelben Pfeil deaktiviert.
 
 
Buchlernen
Im Lieferumfang von Fritz 6 und seinen Enginekollegen befinden sich Eröffnungsbücher, die optimal auf die Spielweise der Programme abgestimmt sind. Wenn Sie den Eindruck haben sollten, dass ein Programm seltsame, wenig erfolgversprechende Varianten ausspielt, dann ist die Lernfunktion für das Buch dafür verantwortlich.
 
"Lernen" bedeutet, dass Fritz selbständig die Gewichtung in seinem Eröffnungsbuch aufgrund seiner Erfahrungen in eigenen Partien verändert. Die Lernfunktion macht daher nur dann Sinn, wenn das Schachprogramm mit den optimalen Einstellungen spielt. Wenn Sie z.B. Wertungspartien mit einer geringen Elovorgabe spielen, hat das negative Auswirkungen auf die Präferenzen des Eröffnungsbuches. Wenn Sie die folgenden Regeln beherzigen, können Sie sicherstellen, dass Ihr Eröffnungsbuch nicht "verschlimmbessert" wird:
 
Schalten Sie in dem Einstelldialog für das Eröffnungsbuch die Option Lernstärke ab, wenn Sie gegen Fritz & Co im Freund- Sparringsmodus oder Wertungspartien spielen. In Kombination mit diesen "gedrosselten" Spielstufen macht die Lernfunktion keinen Sinn.
 
Die Lernfunktion für den Bereich Eröffnung ist programmspezifisch. Was für die Engine X gut ist, muss für Engine Y noch lange nicht gut sein. Wenn Sie häufig mit unterschiedlichen Engines spielen, sollten Sie jeder Engine ein eigenes Buch zur Verfügung stellen.
 
Tipp: Wenn das Eröffnungslernen ausgeschaltet ist, ist das Ausspielverhalten in der Eröffnung bedeutend abwechslungsreicher. Besonders bei abgeschwächten Spielstufen macht diese Einstellung Sinn, weil das Programm dann auch wenige gute Fortsetzungen ausspielt.
 
 
Partien mit Fritz erfassen
Problem: Sie möchten mit Hilfe von Fritz 6 Partien erfassen und abspeichern, z.B. Ihre Partien aus der letzten Vereinsmeisterschaft. Jedes Mal, wenn Sie einen Zug eingeben wollen, spielt das Programm einen Antwortzug aus und stört damit die Eingabe der Züge. Wie kann man Fritz dazu bewegen, die Eingabe der Züge ohne Antwortzüge zu akzeptieren?
 
Lösung: Drücken Sie einfach die Tastenkombination ALT+F2. Damit schalten Sie Fritz in den Analysemodus. In diesem Modus rechnet das Programm zwar eifrig an der aktuellen Brettposition im Hintergrund mit, spielt aber keine Züge aus. Sie können jetzt die Zugnotation eingeben und gleichzeitig im Analysefenster erkennen, wie Fritz die aktuelle Stellung bewertet. Die Modus ist sehr lehrreich, kann aber auch sehr frustrierend bei der Eingabe eigener Partien sein. Schnell stellt man fest, was man während der Partie alles übersehen hat ...
 
Wenn Sie den Eingabemodus von Fritz verlassen und in den normalen Spielmodus wechseln wollen, drücken Sie einfach noch einmal die Tastenkombination ALT+F2.
 
 
Fritz und AMD-Prozessoren
Unter den Herstellern von Prozessoren herrscht ein knallharter Wettbewerb. Dies führt dazu, dass die neuesten Chips oftmals an den Grenzen der Spezifikationen betrieben werden, um maximale Performance zu erreichen. Rechenintensive Anwendungen, wie z.B. Schachprogramme, beanspruchen den Prozessor besonders intensiv. Nach unseren Erfahrungen im Support kann das Zusammenspiel Schachprogramm - AMD-Prozessor kritisch werden, weil die Chips von AMD aufgrund hoher Leistungsaufnahme häufig einen sehr hohen Temperaturwert erreichen.
 
Nach einer Langzeitanalyse mit einem Schachprogramm ergab eine Messung trotz guter Prozessor-Kühlung im Vergleich zu einer "Normalanwendung" bereits eine im Schnitt um 8-10 Grad höheren Systemtemperatur! Dies zeigt einerseits, wie intensiv Schachprogramme den Prozessor fordern und gleichzeitig haben wir jetzt auch verstanden, warum unser Händler auf dem AMD-Rechner ein Programm installierte, das permanent die Systemtemperatur misst und überwacht ...
 
Tipp: Falls Sie einen Rechner mit AMD-Chip besitzen und feststellen sollten, dass sich Fritz & Co bei Langzeitanwendung bockig verhalten, könnte dies mit einer möglichen Überhitzung des Prozessors zusammenhängen. Achten Sie daher bei der Anschaffung eines AMD-Rechners unbedingt auf eine sachgerechte, ausreichende Kühlung des Systems!
 
Peter Schreiner
 
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