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Diagramm 18-2006
 
Diagramm 18 – 2006
Hier wurde eine »Schachmaschine« demontiert. Wie zerlegte Weiß am Zuge die misslungene schwarze Partieanlage?
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Sicherungskopien anlegen
von Peter Schreiner - Juli 2002
 
Die Notwendigkeit von Sicherungskopien von eigenen Daten ist jedem erfahrenen Anwender bewusst. Festplatten stellen nicht unbedingt das sicherste Medium für die Aufbewahrung von Daten dar. Trotzdem kommt es in der Praxis oft vor, dass der Wert einer Sicherungskopie erst dann erkannt wird, wenn der "GAU" eingetreten ist. Wenn Sie häufig eigene Partien erfassen und viel Zeit in die Kommentierung investieren, ist der Verlust ihrer eigenen Datenbanken bei einem "Crash" besonders ärgerlich. Man sollte also Sicherungskopien seiner wichtigsten Daten erstellen. Fritz 6/7 oder ChessBase 7/8 bieten eine einfache Möglichkeit, Sicherungskopien anzufertigen. Als Anwender dieser Programme sollten Sie regelmäßig Gebrauch von dieser Option machen.
 
 
Eine Datenbank = mehrere Dateien
In den frühen Versionen von ChessBase und Fritz bestand eine Datenbank lediglich aus zwei Dateien mit den Dateiendungen *.cbf und *.cbi. Dementsprechend einfach war das Handling, wenn Sie z.B. eine Datenbank weitergeben oder sichern wollten. Man musste lediglich die beiden gleichnamigen Dateien auf eine Diskette kopieren. Der Nachteil des alten Datenformates bestand vor allem darin, dass neben der Notation und den Kenndaten der Partie nur die Speicherung von Text, Varianten + Untervarianten möglich war.
 
Mit der Markteinführung von ChessBase 6.0 wurde das CBF-Format von dem aktuellen CBH-Format abgelöst. Die Vorzüge des CBH-Formates gegenüber dem Vorgänger sind signifikant: neben Varianten und Text können Sie diverse Multimedia-Komponenten abspeichern. Farbige Markierungen auf dem Schachbrett, eingebettete Grafiken, Datenbanktexte, Ton, Videos, eingebettete Trainingsfragen in der Notation oder die Unterstützung unterschiedlicher Sprachen erweitern die Funktionalität von ChessBase und Fritz erheblich. Ausführliche, aussagekräftige Namensbezeichnungen für eine Datenbank, z.B. "Meine besten Partien" sind ebenfalls möglich.
 
CBH-DateienEine Datenbank im CBH-Format setzt sich immer aus mehreren Dateien zusammen. Dies sollten Sie unbedingt wissen, wenn Sie mit Fritz oder ChessBase eigene Partiesammlungen erfassen. Es kommt relativ häufig vor, dass uns Leser Partien oder Stellungen zusenden wollen und dafür nur eine Datei mit der Endung *.CBH schicken. Wenn Sie eine Datenbank auf eine Diskette kopieren oder per Email versenden wollen, reicht es nicht aus, einfach nur die Datei mit der Endung *.CBH zu kopieren. Die Datei mit der Endung *.CBH enthält nur die Kenndaten einer Partie, wie z.B. Spieler, Turnier usw. Alle Züge und Varianten sind in der Datei mit der Endung *.CBG gespeichert, während die Datei mit der Endung *.CBA alle Kommentare einer Datenbank enthält.
 
Wir wollen Sie an dieser Stelle nicht mit technischen Details langweilen und die komplette Dateistruktur beschreiben. Für das Verständnis aus Anwendersicht reicht es völlig aus, wenn man sich merkt, dass eine Partie- oder Positionsdatenbank im CBH-Format immer aus mehreren Dateien besteht. Wenn Sie Sicherungskopien von Partiedaten anlegen oder eine Datenbank versenden wollen, gibt es sowohl in ChessBase als auch in Fritz eine einfache Lösung. Packen Sie einfach alle Dateien der Datenbank in eine einzige Datei!
 
 
Datenbanken einpacken
Nehmen wir an, Sie wollen Ihre Datenbank mit der Bezeichnung Meine Partien auf eine Diskette kopieren und auf Ihren Notebook transferieren. In ChessBase 8.0 gibt es eine einfache Möglichkeit, alle Dateien einer Datenbank zu einer einzigen Datei mit der Dateiendung *.CBV zusammenzufassen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
  1. Markieren Sie die Datenbank im Datenbankfenster.
  2. Drücken Sie die Tastenkombination STRG-Z oder wählen Sie nach einem Rechtsklick aus dem Kontextmenü unter EXTRAS die Funktion Sicherheitskopie/Archiv erzeugen.
Es erscheint die Dialogbox "Datenbank archivieren". Sie haben jetzt sogar die Möglichkeit, ihre Daten zu verschlüsseln. Dies würde sich z.B. bei einem Versand über das Internet anbieten. Da wir aber die Datenbank nur auf eine Diskette kopieren wollen, wählen wir einfach die Option "Unverschlüsselt". Jetzt müssen Sie in dem Standarddialog "Speichern unter" nur noch den Pfad angeben, wo die komprimierte Datenbank gespeichert werden soll, z.B. auf dem Diskettenlaufwerk.
 
Ähnlich komfortabel funktioniert das Verfahren mit Fritz 7 & Co. Nehmen wir an, Sie möchten eine Sicherungskopie aller Partien anlegen, die Sie auf dem Fritz7-Server gespielt haben. Im Datenbankfenster von Fritz wählen Sie zuerst die zu komprimierende Datenbank aus. Anschließend wählen Sie aus dem Menü Extras - Datenbank den Eintrag "Datenbank archivieren" oder Sie klicken in der Funktionsleiste des Datenbankfensters auf das entsprechende Icon. Die komprimierten Datenbanken mit der Endung *.CBV sind die ideale Lösung, wenn Sie eine Datenbank über das Internet versenden oder ihre Datenbanken übersichtlich und platzsparend speichern wollen.
 
 
CBV-Datenbanken öffnen
Wenn Sie eine Datenbank im CBV-Format erhalten, müssen Sie natürlich noch wissen, wie die Datenbank geöffnet werden kann. Wählen Sie in ChessBase 8.0 aus dem Menü Datei die Funktion "Datenbank öffnen" und geben den Zielpfad zur komprimierten CBV-Datenbank an. Alternativ geht es auch mit einem Rechtsklick im Datenbankfenster » Kontextmenü » Datenbank öffnen.
 
Analog funktioniert das Öffnen einer CBV-Datenbank mit Fritz7. Wechseln Sie zum Datenbankfenster. Mit Datei/Öffnen/Datenbank starten sie den Dateiauswahldialog und geben hier lediglich noch den Zielpfad für die CBV-Datenbank (Archiv) an. Beachten Sie, dass der Inhalt einer CBV-Datenbank immer in das gleiche Verzeichnis entpackt wird, von dem aus das Archiv geöffnet wird. Wenn Sie z.B. versuchen, ein CBV-Archiv direkt von einem schreibgeschützten Datenträger wie einer CD-ROM zu öffnen, erhalten Sie eine Fehlermeldung.
 
Wenn Sie Sicherungskopien im CBV-Fomat auf eine CD gebrannt haben, müssen Sie die Dateien zuerst auf die Festplatte kopieren. Von der Festplatte aus können Sie die Datenbank im CBV-Format problemlos öffnen.
 
Tipp: Generell bietet sich das CBV-Format an, wenn Sie einem Schachfreund, der ebenfalls Fritz oder ChessBase besitzt, Datenbanken per Email zusenden wollen. Im Grunde genommen kann man das ganze Verfahren sehr gut mit den vielfach im Internet benutzten Packprogrammen vergleichen. ChessBase 8.0 bietet Ihnen eine komfortable Option, automatisch Emails mit einer angehängten komprimierten CBV-Datenbank zu erstellen.
 
Ein Rechtsklick auf eine Datenbank im Datenbankfenster ruft das Kontextmenü auf. Dort finden Sie den Eintrag "Email". Wenn Sie diese Funktion aktivieren, startet ChessBase 8.0 automatisch ihr Email-Programm und fügt die zuvor ausgewählte Datenbank im komprimierten CBV-Format an! Sie müssen nur noch den Empfänger eintragen und brauchen sich um die Komprimierung der Datenbank nicht weiter zu kümmern.
 
Peter Schreiner
 
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