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Diagramm 23-2006
 
Diagramm 23 – 2006
Schwarz hat zwei Bauern geopfert und steht nun vor der Frage, ob er sich auf e5 wieder einen zurück holen soll. Was meinen Sie?
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Selbstdefinierte Layouts
von Peter Schreiner - März 2001
 
ChessBase 8.0 und Fritz 6.0 bieten zahlreiche Optionen, die Benutzeroberfläche nach eigenem Gusto zu gestalten. Sie können sich ihre Arbeitsumgebung mit unterschiedlichen Brettgrafiken und Figurensätzen "einrichten". Der markanteste Unterschied zu den Vorgänger-Versionen besteht darin, dass sich die neuen Programme strikt an den Vorgaben von Microsoft für die Konzeption von Benutzerschnittstellen orientieren: den Windows Style Guides.
 
Die von Windows 3.1 bekannte Fenstertechnik mit diversen Einzelfenstern forderte vom Anwender übermäßig viele Mausklicks und Fenster-, bzw. Verschiebeoperationen. Hinsichtlich Ergonomie und intuitiver Bedienung ist der neueste Standard bei weitem vorzuziehen. Die Technik kennen Sie bereits vom Windows-Explorer oder Outlook.
 
Wenn Sie ein Fenster in der Größe verändern, passen sich die restlichen Fenster automatisch im Bildschirm an. Der entscheidende Vorteil: überlappende Fenster und ein unaufgeräumter Bildschirm gehören damit endgültig der Vergangenheit an und Sie können sich voll und ganz auf ihre schachliche Arbeit konzentrieren.
 
 
Fenstertechnik 1
Im Menü Fenster können Sie auswählen, welches Fenster mit der entsprechenden Information angezeigt werden soll. In Fritz 6 gibt es z.B. für die Anzeige der Recheninformationen, die Notation, das Schachbrett, das Eröffnungsbuch usw. jeweils ein eigenes Fenster. Die Fenster lassen sich auf dem Bildschirm verschieben und in der Größe ändern.
TrennleistenZwischen den einzelnen Fensterflächen finden Sie die Trennleisten. Wenn Sie den Mauscursor auf eine Trennleiste führen, ändert sich der Mauszeiger und das Trennsymbol erscheint. Klicken Sie jetzt auf die Trennleiste und verschieben Sie mit gedrückter Maustaste. Die Vorzüge der automatischen Skalierung und der daraus resultierenden optimalen proportionalen Aufteilung des Bildschirms leuchten auf Anhieb ein.
 
Tipp: Sie können die Darstellung der Trennleiste benutzerdefiniert unter Extras / Optionen / Design einstellen. Stellen Sie unter Trennleistendicke den gewünschten Wert ein.
 
 
Fenstertechnik 2
Eine weitere, von vielen Anwendern selten genutzte Option: Sie können die Fenster verschieben und beliebig auf dem Bildschirm positionieren! Um ein Fenster zu verschieben, platzieren Sie den Mauszeiger auf die Trennleiste am oberen Rand eines Fensters. Wie Sie sehen, "denkt" das Programm mit und der Zeiger verwandelt sich plötzlich zu einer kleinen Hand.
 
Wenn Sie jetzt das Fenster mit gedrückter linker Maustaste verschieben, richten sich die anderen Fenster automatisch an der neuen Einstellung aus. Beim Experimentieren mit dieser Funktion erkennen Sie schnell ein weiteres, sehr hilfreiches Feature. Das Verschieben funktioniert nur dann, wenn das zu verschiebende Fenster am gewünschten Ziel auch genügend Platz vorfindet! Das Programm gibt uns in Form einer transparenten Rahmendarstellung eine konkrete Vorschau von der möglichen neuen Fensterposition.
Rahmenvorschau
Rahmenvorschau beim Verschieben
Mit etwas Übung können Sie den Bildschirm sehr leicht an Ihre eigenen Vorgaben anpassen.
 
 
Layouts speichern und laden
Sowohl Fritz 6 als auch ChessBase 8.0 bieten Ihnen die Möglichkeit, selbst definierten Layouts abzuspeichern: wählen Sie dazu im Menü Fenster die Option Speichere Layout und bei Bedarf wieder zu laden. Sie finden unter Fenster bei der Option Standardlayouts eine Reihe von vordefinierten Layouts für unterschiedliche Anwendungszwecke. Nehmen wir z.B. die Voreinstellung Eröffnungsbuch lesen.
 
Wie Sie sehen, eignet sich dieses Layout in idealer Weise für das Eröffnungstraining. Nur die für diesen Anwendungszweck relevanten Informationen - Schachbrett und Statistikanzeige - sind auf dem Bildschirm eingeblendet. Nutzen Sie die Möglichkeit, eigene Layouts für unterschiedliche Anwendungsgebiete zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu laden.
 
Hinweis: Die Layouts haben unter Fritz 6 immer die Dateieindung *.LAY. Zur Unterscheidung lautet die Dateiendung in ChessBase 8.0 *.CBLAY.
 
Tipp: Die Standardlayouts decken fast alle praxisrelevanten Anwendungsgebiete ab. Häufig kommt man schneller zum Ziel, wenn man ein Standardlayout modifiziert und erneut - am besten mit einer neuen Bezeichnung - abspeichert.
 
 
Weitere Tipps
Tipp 1: Rechtsklick auf das Schachbrett ruft die Dialogbox Brettdesign auf. Hier können Sie zwischen verschiedenen Figurensätzen und Schachbrettern auswählen.
 
Tipp 2: Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit einer 3D-Darstellung des Schachbretts? Unter Ansicht » Brett 3D schalten Sie zur dreidimensionalen Darstellung des Schachbretts um.
 
Tipp 3: In der Dialogbox Brettdesign können Sie die Proportionen der Schachfiguren zum Schachbrett ändern.
 
Tipp 4: Wenn Sie noch Anfänger sind, werden Sie sich mit der Zugnotation schwer tun. Schalten Sie in der Dialogbox Brettdesign unter Koordinaten die Anzeige der Ziffern und Buchstaben ein. Ein Zug wird von Schachprogrammen immer mit der Schnittstelle der Koordinaten angezeigt.
 
Peter Schreiner
 
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