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Diagramm 21-2006
 
Diagramm 21 – 2006
Weiß fand hier einen eleganten Weg, das Problem mit seiner angegriffenen Dame zu lösen. Sie können es ihm sicher gleichtun?!
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zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Anwendertipps zu ChessBase 8.0
Teil 6, von Peter Schreiner - Juli 2003
 
 
Kürzel in Partielisten
In den Partienlisten des Datenbankfensters von Fritz oder ChessBase finden Sie hinter vielen Partieeinträgen Kürzel wie z.B. "v", "c", usw. Welche Bedeutung haben diese Zeichen? Im Datenbankformat "CBH" ist es möglich, Partien ausführlich mit verschiedenen Elementen zu kommentieren. Das können Zugkommentare, Varianten, Partiezitate, farbige Pfeile oder Felder usw. sein.
 
Falls eine Datenbank kommentierte Partien enthält, werden diese in den Partienlisten mit entsprechenden Kürzeln gekennzeichnet. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man auf Anhieb weiß, mit welchen Kommentierung die Partienotation versehen ist, man kann zusätzlich mit Hilfe der Suchmaske gezielt nach kommentierten Partien suchen. In der nachstehenden Übersicht erfahren Sie, welcher Buchstaben für welche Art von Kommentierung steht.
  1. Partien, die Varianten enthalten, je nach Umfang der Kommentierung ein "v" oder "V".
  1. "r" oder "R" steht für Repertoire. Dabei handelt es sich um besonders variantenreiche Partien, z.B. Repertoirevorschläge von unterschiedlichen Autoren in den Eröffnungsdatenbanken.
  1. Partien, die Textkommentare enthalten, werden in den Listen mit "c" oder "C" (comments) gekennzeichnet.
  1. In den Partien sind Symbole, aber kein Text enthalten.
  1. Partien die durch eine Markierung als kritische Stellung kommentiert sind, werden in der Liste mit "i" oder "I" gekennzeichnet.
  1. Ein wichtiges Hilfsmittel bei der Kommentierung von Partien sind grafische Elemente, z.B. Pfeile oder markierte Felder auf dem Schachbrett. Die Erläuterung von strategischen Themen und Plänen (Bauernstrukturen, Figurenpfad) wird damit erheblich erleichtert. In den Listen werden die Symbole mit "a" oder "A" gekennzeichnet.
  1. Sind in eine Partienotation Trainingsfragen eingestreut, kann man das an den Kürzeln "t" oder "T" in der Partienliste auf Anhieb erkennen.
  1. Partien mit Multimedia-Kommentaren sind in den Listen mit "M" erkennbar.
  1. Hier handelt es sich um Partiefragmente, also Partien, die nicht mit der Ausgangsstellung beginnen.
  1. Die Partien enthalten Fernschachkommentare. 
 
Illegale Stellungen in Datenbanktexten eingeben
Manchmal kann es sinnvoll sein, zur Verdeutlichung einer bestimmten Idee in einem Datenbanktext von ChessBase 8 eine "illegale" Stellung einzugeben. Mit dem Positionseditor von ChessBase 8 kann man die Eingabe von illegalen Positionen in einem Datenbanktext realisieren.
 
Im Modus Texteingabe startet man mit einem Rechtsklick aus dem Kontextmenü Verknüpfung - ChessBase - Stellung den Dialog für die Stellungseingabe. Dabei achtet man darauf, dass nach Möglichkeit kein Brettfenster geöffnet ist, damit diese Stellung nicht automatisch in den Positionseditor übernommen wird. Wir geben jetzt als Beispiel einmal eine illegale Stellung mit jeweils vier Königen auf dem Schachbrett ein und bestätigen mit OK.
 
Das sieht schon ganz brauchbar aus. Noch schöner wäre es, wenn man die Stellung mit grafischen Elementen wie Pfeilen und farbigen Feldern illustrieren könnte? Das ist ebenfalls möglich, wir müssen aber in diesem Fall einen kleinen Umweg gehen.
 
Wir starten in dem Texteditor von ChessBase 8 mit einer legalen Stellung im Eingabemodus, z.B. einem weißen Kd4 und dem Pendant auf h8, und setzen auf dem Brett - wie in der Onlinehilfe beschrieben - die gewünschten Farbmarkierungen. Im nächsten Schritt wechseln wir zum Editor für den Datenbanktext und fügen - wie zuvor beschrieben - die Stellung in den Text ein.
 
Nachdem die Stellung eingefügt wurde, hilft uns wieder einmal Rechtsklick - Bearbeiten weiter. Im Datenbankfenster wird der Positionseditor aufgerufen und wir verwandeln unsere legale Stellung wieder in die ursprünglich geplante illegale Position mit jeweils vier Königen. Ein Klick auf OK und unsere ursprüngliche Position mit den bereits eingefügten grafischen Elementen wird um die zusätzlichen Figuren erweitert.
 
 
Die Trainingsnotation in ChessBase 8
Über der Notation im Brettfenster von ChessBase 8 befindet sich der Reiter Training. Welche Bedeutung, bzw. praktischen Auswirkungen hat dieser Tabulator? Normalerweise werden im Notationsfenster die Züge der aktuellen Partie inkl. Textkommentare und Varianten angezeigt. Ein Klick auf den Tabulator Training bewirkt, dass alle Züge außer dem zuletzt gespielten Zug nicht mehr angezeigt werden.
 
Das Feature bietet einen exzellenten Trainingseffekt. Nach jedem Partiezug kann selbständig versuchen, den in der Partie gespielten Zug zu finden. Bei der Durcharbeitung von Theoriedatenbanken - speziell zum Thema Eröffnungstheorie - zwingt die Funktion den Anwender, sich intensiver mit den Inhalten auseinander zusetzen. Der Lerneffekt ist damit deutlich höher. Die Darstellung eignet sich übrigens sehr gut für sehbehinderte Anwender. Mit einem Rechtsklick bekommt man ein kleines Kontextmenü, über das man die Schriftgröße einstellen kann: Zeichensatz wählen. Anschließend spielt man mit den Pfeiltasten auf der Tastatur oder der Navigationsleiste unterhalb des Schachbrettes die Notation durch und bekommt immer nur den aktuellen Partiezug in der voreingestellten Schrift angezeigt.
 
Peter Schreiner
 
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