Logo "blaue" Seiten

 
 
 
 
- Anzeige -
Für den Erwerb von Schachartikeln empfiehlt Ihnen der SC Leinzell den
 Schachversand Dreier 
 
 
Testen Sie Ihr Schach!
 
Diagramm 23-2006
 
Diagramm 23 – 2006
Schwarz hat zwei Bauern geopfert und steht nun vor der Frage, ob er sich auf e5 wieder einen zurück holen soll. Was meinen Sie?
 zur Lösung 
 
 
 
zur Startseite
 News | Sitekalender | Sitemap | Team | Kontakt 
zu www.chessbase.dePeter Schreiner
 
 
Partienotationen und Turniere erfassen
von Peter Schreiner - April 2003
 
Der Wert einer Partiendatenbank ist von der qualitativen Aufbereitung der Daten abhängig. Es ist sehr wichtig, dass bereits bei der Erfassung der Partiedaten auf hohe Qualität geachtet wird. Werden die Daten erst einmal in das Internet gestellt oder auf anderem Weg verteilt, tauchen die Daten in verschiedenen Datenbanken auf. Die folgenden Hinweise richten sich vor allem an Organisatoren von Schachturnieren, die gespielte Partien einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Dabei sollte man nicht nur darauf achten, die Partien möglichst schnell unter das Schachvolk zu bringen. Noch viel wichtiger ist ein adäquater Qualitätsstandard, denn nichts ist ärgerlicher, als fehlerhafte Partienotationen nachzuspielen.
 
Eine immer wiederkehrende Fehlerquelle sind z.B. unterschiedliche Zugfolgen bei der Eingabe und Erfassung der Partien. Werden die Partienotationen in einer zweiten Fassung der Datenbank korrigiert und in Umlauf gebracht, existieren häufig zwei verschiedene Versionen ein und der selben Partie. Die Dublettenfunktion von ChessBase 8 kann zwar doppelte Partien aufspüren, bei unterschiedlichen Notationen wird es allerdings schwierig. Als Ausrichter des Turniers sollte man unbedingt großen Wert darauf legen, dass bereits die erste Fassung des Turniers möglichst sorgfältig editiert wird, bevor sie zum Download bereit gestellt wird. Zu einer sorgfältigen Editierung gehören natürlich auch korrekte Erfassung von Spielernamen, Ergebnissen usw. Dieser Artikel soll dazu beitragen, das Erfassen von Partien für Bulletins und kleine Partiedatenbanken etwas zu erleichtern.
 
 
Elementare Vorbereitungen
Bei der Erfassung einer Partie sollte man sich grundsätzlich beide Notationen der Gegner geben lassen. Wer bereits häufiger Partien für Bulletins eingegeben hat, der weiß, dass man selbst mit beiden vorliegenden Partieformularen nicht immer den realen Partieverlauf eindeutig reproduzieren kann. Zeitnot, unleserliche Schrift usw. sind dafür die häufigsten Ursachen. Wenn Sie die Partien während des laufenden Turniers eingeben hat das den unschätzbaren Vorteil, dass man bei den Spielern nachfragen kann.
 
Der Turnierleiter sollte beim Einsammeln der Notationen darauf achten, dass auf jedem Formular die Felder für Weiß- und Schwarzspieler, das Ergebnis und die Runde eingetragen sind. Dies insbesondere für längere Partien, bei denen ein zweites Formular verwendet wird. Sollen die Partien nicht während des Turniers oder unmittelbar danach erfasst werden, so sind noch die folgenden Angaben wichtig: Turniername, Vornamen der Spieler, Wertungszahlen (falls vorhanden) und bei Mannschaftskämpfen die Brettnummer. Falls eine Partie absolut nicht rekonstruierbar sein sollte, so fügt man am Ende der Partie einen kurzen Kommentar an in der Form n/Erg.; wobei "n" für die Zahl der gespielten Züge und "Erg." für das Ergebnis steht, also z.B. 74/1-0.
 
Bei eventuellen Änderungen gegenüber der Originalvorlage gilt, das diese so gering wie möglich sein sollten. Je schwerwiegender ein Fehler ist, desto seltener kommt er vor. Das fehlerhafte Notieren von Reihe oder Zeile bei den Zugkoordinaten kommt erheblich öfter vor, als die Auslassung eines ganzen Zuges. Durch minimale Änderungen liegt die Wahrscheinlichkeit höher, die wirklich gespielten Züge zu erfassen.
 
 
Tipps zur Eingabe der Notationen
Häufig weichen die Notationen beider Spieler ab, z.B. in der Partielänge. Der Verlierer schreibt häufig den letzten Zug nicht mehr auf, da für ihn die Partie beendet ist, während der Gewinner den Zug noch notiert, weil er ja nicht im voraus weiß, ob der Gegner unmittelbar aufgibt. Es kommt sehr oft vor, dass ein Spieler in klar gewonnenen Stellungen einfach nicht mehr mitschreibt, weil die Partie für ihn klar gewonnen oder verloren ist und er deshalb keine Lust mehr hat, die Züge aufzuschreiben.
 
Während der Partieeingabe mit ChessBase 8 sollte man daher immer eine Schachengine im Hintergrund mitlaufen lassen. Das ist extrem hilfreich, taktische Fehler und elementare Einsteller auf Anhieb zu erkennen. Für den Bearbeiter der Notation geht es vor allem darum, eventuelle Eingabefehler zu vermeiden. Wenn die Bewertung der Schachengine "kippt", sollten Sie auf jeden Fall noch einmal genau auf den Partieformularen nachschauen. Man sollte an dieser Stelle die beiden Notationen vergleichen, die Stellung betrachten und sich die Frage stellen: Ist ein Figurenverlust ein spielerischer Fehler oder liegt möglicherweise ein Eingabefehler vor?
 
Eine Springergabel z.B. ist ein typischer Spielfehler oder auch der Gewinn einer Figur durch Ausnutzung einer Fesselung. Auch kann man überprüfen, ob die Notationen für den kritischen Zug identisch sind. Hierbei sollte man auch auf Schlagsymbole und Schachzeichen achten. Natürlich ist hier zu berücksichtigen, über welches spielerische Niveau die Beteiligten verfügen. Bei Großmeistern dürften grobe Einsteller seltener vorkommen als bei Turnieren auf Amateurniveau.
 
Betrachten wir das an einem praktischen Beispiel. Häufig kommt es bei den zu erfassenden Notationen vor, dass eine Seite bei den vorherigen Zügen einen falschen Zug eingegeben hat und sich abweichende Stellungsbilder ergeben. Beispiel: Schwarz zog Sd7-e5. Auf dem Formular stand Se5, aber das e sieht wie ein c aus. So wird Sd7-c5 erfasst. Wenn Weiß nun später b4 zieht greift er damit den Springer auf c5 an, der eigentlich auf e5 steht. Wenn Schwarz diesen Springer nun ohne Grund stehen lässt, kann man durch Rückverfolgung der Züge erkennen, dass es Sd7-e5 und nicht Sd7-c5 lauten sollte.
 
Bei der Eingabe von Partien ist es hilfreich, wenn man sich immer einen kompletten Zug merkt. Dies erleichtert die Synchronisation mit der Notation nach der Eingabe am Bildschirm. Auch ein Blatt, mit dem man die nachfolgenden Züge abdeckt, kann hilfreich sein. Oftmals entstehen Fehler dadurch, das man nach der Eingabe auf dem Blatt in die falsche Zeile rutscht und dabei einen Zug auslässt. Die Korrektur von Fehleingaben kostet im Vergleich zur Erfassung der Züge sehr viel Zeit und sollte daher minimiert werden.
 
 
Fehlerhafte Positionen
Jeder, der bereits einmal Partien für ein Bulletin erfasst hat, wird immer wieder mit einem typischen Problem konfrontiert. Oft kommt es zu Stellungen, in denen ein Notationszug nicht mehr ausgeführt werden kann. In der Regel gibt es dafür zwei grundlegende Ursachen:
  1. es wurden zuvor falsche Züge eingegeben oder
  2. die Notation ist fehlerhaft.
Im ersten Fall sollte man grundsätzlich zuerst einmal davon ausgehen, dass man selbst die Züge selbst falsch eingegeben hat. Dies tritt gerade bei Anwendern, die erst wenige Partien selbst erfasst haben, sehr häufig auf. Dieser Fehlerquelle kann man leicht entgegen wirken, indem man zum Beispiel eine Schachengine im Hintergrund rechnen lässt oder andere Hilfsmittel bei der Eingabe verwendet. Mit der Zeit wird man die Anzahl solcher Fehler mit dem Einsatz einer Engine reduzieren.
 
ChessBase selbst besitzt eine "intelligente" Zugeingabe, d.h. man muss nicht mehr vom Ausgangsfeld zum Zielfeld klicken, sondern das Programm unterbreitet Zugvorschläge. Klickt man auf ein leeres Feld oder eine gegnerische Figur, so zeigt es die Figur an, die es dorthin ziehen würde. Klickt man auf eine eigene Figur, so zeigt es das Feld an, auf das es diese Figur ziehen würde. Diese intelligente Zugeingabe heißt "Heumas". Es handelt sich dabei um ein kleines Schachprogramm. Es lässt sich unter Einstellungen-Engine aktivieren bzw. deaktivieren.
 
Außerdem kann man dort eine Rechentiefe vorgeben von 0-5. Während 0 nicht rechnet, braucht Stufe 5 bereits 1-2 Sekunden und ist daher für eine schnelle Erfassung nur auf einem schnellen Rechner geeignet. In der Regel wird man einen Wert zwischen 2-4 wählen, abhängig von der Leistungsfähigkeit des eigenen Systems. Eine besonders nützliche Hilfe stellt die rechte Maustaste bei der Partieeingabe dar. Ist der Heumas Vorschlag nicht korrekt, so kann man über die rechte Maustaste die Alternativen durchlaufen und schließlich den richtigen Zug ausführen lassen. Es genügt also völlig, entweder die zu ziehende Figur oder das Zielfeld anzuklicken, um einen Zug auszuführen.
 
Aufpassen muss man dabei jedoch vor offensichtlichen Zügen. Hier kann es vorkommen, das Heumas abweichende Vorschläge macht, mit denen man nicht rechnet, z.B. bei Schlagfolgen. Wenn man diese einfach bestätigt, hat man schnell falsche Züge in der Notation. Dies ist eine häufige Fehlerursache.
 
 
Fehlerhafte Notationen
Wer Partien für Bulletins erfasst, benötigt teilweise hellseherische Fähigkeiten. Fehlerhaft ausgefüllte Partieformulare sind eher die Regel als die Ausnahme. Das Fehlerspektrum reicht von einfachen Schreibfehlern bis zum kompletten Chaos mit aussagefähigen Häkchen auf dem Formular. Hierauf hat man natürlich keinen Einfluss. Im Laufe der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, wo der Fehler zu suchen ist. Tendenziell verursachen starke Spieler weniger Notationsfehler.
 
Der Normalfall bei Turnieren sieht so aus, das man Partien von den Originalformularen der Spieler erfasst. Bei der Erfassung von Bulletins stellen sich zum Teil andere Probleme, da hier die Partien bereits einmal abgeschrieben wurden. Man erhält sie somit aus zweiter Hand, was die Qualität verbessern, aber oftmals auch verschlechtern kann. Dies gilt gerade für ältere Bulletins, bei deren Erfassung noch keine elektronischen Hilfsmittel zur Verfügung standen. Das Hauptproblem ist hierbei, dass die direkte Vergleichsmöglichkeit anhand der doppelt vorliegenden Notationsformulare wegfällt.
 
Wenn beide Formulare vorliegen, sollte man das als Hauptvorlage auswählen, welches optisch die bessere Handschrift bietet. Einige Spieler benutzen konsequent die Vollnotation an (z.B. Ta1-c1). Diese Formulare sind zu bevorzugen, da in diesen Fällen die Problemfälle der Kurznotation bei Turm- oder Springerzügen, wenn beide Figuren das Zielfeld erreichen können, wegfallen. Viele Spieler vergessen oftmals den vollen Zug wie Tfe1 anzugeben. Nicht immer kann man dies danach auflösen. Ist einer der beiden Spieler bereits als besonders sorgfältig bekannt, so kann man natürlich seine Notation verwenden.
 
Mit der Vorauswahl kann man die zuvor beschriebenen Probleme erheblich eingrenzen. Zuerst die geeignete Vorlage auswählen, bevor man die Partie eingibt! Tritt bei der Partieeingabe ein Problem auf, sollte zuerst das zweite Formular geprüft werden. Durch den direkten Vergleich und die Berücksichtigung der nachfolgenden Fehlerursachen lassen sich viele Fehler vorab beheben.
 
Ein weiteres Problem sind typische Notationsfehler, wie das Vertauschen der d-Linie mit der e-Linie sowie c und f. Dies tritt häufig bei den Eröffnungszügen auf. Dort steht dann z.B. Le3 statt Ld3 oder Ld2 statt Le2. Außerdem Sc3 statt Sf3 und umgekehrt. Schwarz gibt die Zeilen wie Weiß an, also z.B. Le2 statt Le7. Dies ist auch ein sehr häufiges Problem, was vorwiegend in der Eröffnung auftritt, aber auch später wieder vorkommt, zunehmend auch im Endspiel. Die Reihen werden dabei selten vertauscht. 1.e4 e3 statt 1.e4 e6 könnte also vorkommen, aber 1.e4 d3 für 1.e4 e6 ist eher unwahrscheinlich.
 
Häufig vergisst ein Spieler, den gegnerischen Halbzug zu notieren. Dann folgen zwei weiße oder schwarze Züge unmittelbar hintereinander. Hier hilft in der Regel ein Vergleich mit der zweiten Notation. Manche Spieler lassen einen kompletten Zug weg. Ursache hierfür kann z.B. sein, dass zwei oder mehrere Züge sehr schnell hintereinander erfolgten und der Spieler die Züge nachträgt. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Abtausch handeln.
 
Hier gibt man meistens noch einige Züge ein, bevor es zu einem Problem kommt. Aber auch in diesem Fall kann ein Vergleich mit der zweiten Notation weiter helfen, wo man dann erkennt, dass die aktuellen Züge dort einen Zug später notiert wurden. Jetzt kann man die Notation zurückspielen und den fehlenden Zug einfügen. Dazu bietet ChessBase spezielle Befehle an, so dass man nicht alle Züge neu eingeben muss.
 
Ein weiteres Problem ist die fehlende Auflösung von möglichen Doppelzügen. Dies tritt besonders bei den Türmen und Springern auf. Können beide Türme auf das Zielfeld ziehen, so muss man die Kurznotation entsprechend erweitern, so dass klar ist, welcher Turm zieht, also z.B. Tfe1 oder T1e3 für Te1-e3 statt Te5-e3. Dies wird sehr oft vergessen. Bei den Springern kann man dies in der Regel auflösen, indem man sich die nachfolgenden Züge ansieht und dabei besonders auf die Springerzüge untersucht. Wenn einer der Springer später auf ein anderes Feld zieht, so ist klar, welcher Springer zieht. Bei den Türmen ist dies besonders auf der Grundreihe schwieriger, aber manchmal kann man es auch hier auflösen.
 
Weiterhin ist es wahrscheinlich, das diejenige Figur zieht, die bedroht ist bzw. diejenige, die kein wichtige Deckung aufgibt. Man muss dabei beachten, dass man nur einen kurzen Augenblick hat, um die Situation zu erfassen. Man kann also keine intensive Stellungsanalyse durchführen. Dies würde einfach zuviel Zeit kosten. Sie sollten sich auf einfache Merkmale konzentrieren. Kompliziertere taktische Situationen werden dabei durch die mitlaufende Schachengine angezeigt.
 
Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Partieformulare beider beteiligten Spieler vorliegen. Komplizierter und trickreicher wird es, wenn nur ein Notationsformular vorliegt. Die folgenden Fallbeispiele gelten analog auch für den Fall, das zwei Notationsformularen den gleichen Fehler enthalten. Dies ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen!
 
Ein Hauptproblem für den Erfasser ist die Rekonstruktion fehlender Züge. Welcher nachfolgende Zug ist in der aktuellen Stellung unmöglich und kann nur durch einen Zwischenzug ausgeführt werden? Oder welcher Zug wäre in der aktuellen Stellung nach einfachen Kriterien (bedrohte Figuren wegziehen, Schachgeboten ausweichen usw.) am wahrscheinlichsten?
 
Kommt man mit diesen Fragestellungen nicht zum Ziel, sollte man erst mal einen möglichst ungefährlichen Zug als Platzhalter eingeben, damit man die Partie weiter erfassen kann. Dazu bietet sich die Figur an, die auch im nachfolgenden Zug zieht (statt Le2-c4 gibt man Le2-d3 für den fehlenden Zug und danach Ld3-c4 ein). Im weiteren Verlauf der Partie erkennt man häufig den fehlenden Zug und kann diesen nachtragen. Dies kann durchaus 20 oder 30 Züge später sein!
 
Hinweis: ChessBase bietet eine einfache Möglichkeit, einen oder mehrere Züge in eine bestehende Notation einzufügen. Hierfür gibt man zunächst den fehlenden Zug als Variante ein. Dann positioniert man die Einfügemarke auf den ersten Zug der Variante und wählt im Menü "Partie" unter "Variante" den Eintrag "Züge einfügen" aus. Die Variante wird nun in die Hauptnotation eingefügt und danach wird mit der ehemaligen Hauptvariante fortgefahren. Kommt es dabei durch die modifizierte Stellung zu unmöglichen Zügen, so wird die Hauptvariante abgeschnitten und die verbleibenden Züge werden gelöscht. Dies sollte bei einem korrektem fehlenden Zug nicht geschehen.
 
Wenn man nur ein Notationsformular hat, besteht nicht die Möglichkeit, das bessere Schriftbild zu wählen. Wie überall gibt es auch bei Schachspielern die unterschiedlichsten Handschriften. Das reicht von Schreibmaschinenqualität bis zu praktisch unlesbaren Notationen. In solchen Fällen hilft es manchmal, wenn man bei bekannten Zügen in der Eröffnung die Schreibweise bestimmter Buchstaben des Spielers ansieht. So lassen sich begrenzte Probleme oftmals auflösen.
 
Beachtet werden muss auch die unterschiedliche Notationsweise der Figuren, insbesondere bei Turnieren mit internationaler Besetzung. Die meisten werden wissen, das man im englischen B für Läufer (bishop) und R für den Turm (rock) notiert. Hierbei kann ChessBase auch hilfreich sein, indem man die jeweilige Sprache vorwählt. Zum einen sieht man in den Einstellungen die zu den Figuren gehörenden Buchstaben, zum anderen wird die Notation analog zum Formular angezeigt und man kann dies jederzeit überprüfen.
 
Allerdings ist die Gefahr von Fehlern hier höher, da gleiche Buchstaben für unterschiedliche Figuren stehen können. Schwieriger wird es schon, wenn ein Spieler aus Osteuropa in kyrillisch schreibt. Diese Zeichen dürften den wenigsten bekannt sein. In diesen Fall hilft nur der Vergleich. Aus den Anfangszügen kann man in der Regel die Zuordnung auflösen. Anhand der Ausführungen wird deutlich, dass die korrekte und genaue Erfassung von Partienotationen keineswegs trivial ist.
 
Peter Schreiner
 
zum Seitenanfang zurück |