Englisch - A21

Averbakh, Yuri
Matanovic, Aleksandar

Portoroz itz 1958

 

1.c4 e5 2.Sc3 d6 3.Sf3 f5 4.g3 c6 5.d3 Sf6 6.Lg2 Le7 7.0-0 0-0 8.c5 Kh8 9.cxd6 Lxd6 10.b3 Sbd7 11.Lb2 De7

Die Stellung auf dem Brett ist typisch für einen Sizilianer mit vertauschten Farben, nur dass Schwarz seinen Damenspringer nicht auf das aktivste Feld, c6, gestellt hat. Dadurch kann Weiß früher als gewöhnlich mit seinem Spiel im Zentrum beginnen.

12.Sh4?!

Weiß hätte zunächst 12.e4! spielen sollen, was über Zugumstellung wahrscheinlich zur Partie führt, aber Weiß besser für den Vorstoß f4 gerüstet sein lässt: 12...f4 13.gxf4 exf4 14.Te1 und Weiß steht etwas besser.

12...Sb6 13.e4 fxe4?!

Sobald der weiße Springer einmal die Kontrolle über die wichtigen Felder e5 und d4 aufgegeben hat, war 13...f4! ohne weiteres möglich.

14.Sxe4 Sxe4 15.dxe4 Le6

Es fällt schwer, einen konkreten Vorteil für Weiß nachzuweisen, aber die dauerhafte Schwäche e5 gibt ihm bequemes Spiel.

16.Dh5 Lf7 17.De2 Le6 18.Tad1 Tad8 19.Td2 Lc7 20.Tfd1 Txd2 21.Txd2 Kg8 22.Lf3 g6 23.Lg4

Weiß hat ein etwas Spiel am Königsflügel aufgezogen und Schwarz wird keine Zeit haben, seine Figuren am Damenflügel zu aktivieren.

23...Lf7 24.Sf3 Te8 25.h4

Mit der Idee Sf3-g5

25...Le6

Der Abtausch der weißfeldrigen Läufer war Teil des weißen Plans. 25...h6 wirkt nicht besonders attraktiv, da es neue Schwächen hervorruft.

26.Lxe6+ Dxe6 27.Sg5 De7 28.Dg4 h6

... aber letztendlich konnte Schwarz den Zug ohnehin nicht vermeiden.

29.Sf3 De6 30.Sh2 h5 31.Dg5 Tf8 32.Kg2 Df6 33.Dxf6 Txf6 34.Sf3 Te6 35.La3 Te8 36.Lc5 Kf7

Die Schwäche des Le5 hindert Schwarz daran, um die offene Linie zu kämpfen.

37.a4! Kf6 38.a5 Sa8 39.Td7 Td8 40.Le7+ Ke6 41.Txd8 1-0

Kommentar: Mihail Marin