Logo "blaue" Seiten

 
 
 
 
- Anzeige -
Für den Erwerb von Schachartikeln empfiehlt Ihnen der SC Leinzell den
 Schachversand Dreier 
 
 

Testen Sie Ihr Schach!

Diagramm 21-2006
 
Diagramm 21 – 2006
Weiß fand hier einen eleganten Weg, das Problem mit seiner angegriffenen Dame zu lösen. Sie können es ihm sicher gleichtun?!
 zur Lösung 
 
 
 
 
zur Startseite
 News | Sitekalender | Sitemap | Team | Kontakt 
Rochade-EuropaPeter Schreiner
 
 
DOS-Programme - unter Windows 95/98
von Peter Schreiner - Dezember 1998
 
 
Keine Frage: Windows-Software bietet ohne Zweifel erheblich mehr Bedienungskomfort als DOS-Programme. Annehmlichkeiten wie Multitasking, bequemer Datenaustausch über die Zwischenablage, usw. erleichtern die Arbeit mit Windows erheblich. Bei den Standardanwendungen für den PC, wie Textverarbeitungen oder Tabellenkalkulationen ist das Angebot an Windows-Applikationen außerordentlich groß und kaum noch jemand wird auf die Idee kommen, für diese Anwendungsfelder noch eine der vorhandenen DOS-Varianten einzusetzen. Für Win95/98 gibt es auch eine große Auswahl von starken Schachprogrammen: falls Sie aus diversen Gründen generell kein DOS-Programm nutzen wollen, brauchen Sie sich mit den folgenden Ausführungen nicht auseinander zusetzen.
 
Trotzdem gibt es in vielen speziellen Anwendungsbereichen und Marktnischen etliche Spezialprogramme, die ohne den Klassiker DOS einfach nicht optimal laufen wollen. In diese Kategorie fallen vor allem aufwendige Spiele und eben sehr häufig das Computerschach. Einige aktuelle Top-Programme, z.B. MChess Pro 8 oder Hiarcs 7.0, überzeugen quasi durch ihre "inneren" Werte und dürften daher viele Anwender ansprechen, deren Interesse an einem Schachprogramm in erster Linie dem praktischen Nutzwert gilt. Spielstärke, Analyse und Trainingshilfen sind bei dieser Zielgruppe eher gefragt als schön anzuschauende Oberflächen. Außerdem dürfte der Verbreitungsgrad von vielen älteren Programm-Versionen noch recht hoch sein, die seinerzeit ausschließlich unter DOS liefen.
 
Soll man auf die nützlichen Hilfestellungen von Klassikern wie Genius, Hiarcs, MChess, Chess Assistant und vielen anderen nur deshalb verzichten, weil es DOS-Programme sind? Dafür gibt es keinen Grund, denn Win95/98 kommt mit einigen Möglichkeiten daher, um die Betriebsumgebung für DOS-Programme zu optimieren. Wir wissen von diversen Anfragen, dass viele Leser erst vor kurzem den Einstieg in das Schach mit dem PC gewagt haben und hoffen, mit den nachstehenden Ausführungen eine konkrete Hilfestellung für den Betrieb der noch zahlreich vorhandenen DOS-Programme mit den bordeigenen Mitteln von Win95/98 geben zu können. Eine elegante Alternative sind die bekannten Bootmanager, mit deren Hilfe man beim Start des Rechners unter verschiedenen Betriebsystemen auswählen kann: allerdings gibt es diese Programme nicht umsonst und die vorhandenen Ressourcen von Win95/98 reichen für eine problemlose Konfiguration der DOS-Klassiker aus.
 
 
Windows = ein Betriebssystem?
Microsoft bezeichnet Win95/98 forsch als Betriebssystem in 32 Bit. Beim Vorgänger Windows 3.11 war man sich noch einig, dass diese grafische Oberfläche lediglich ein Aufsatz für DOS war, die ohne den Betriebssystemklassiker nicht eigenständig lauffähig war. Im Prinzip verhält es sich mit Win95/98 genauso, die beide ohne DOS nicht funktionieren. Aus diesem Grund kann man einem Anfänger nur dazu raten, sich zumindest auch zukünftig mit dem elementaren Basiswissen über DOS auseinander zusetzen. Beispiele für die Richtigkeit dieser These gibt es massenhaft. Besonders drastisch wird der Anwender im Problemfall an die Fundamente von Win95/98 erinnert, wenn die grafische Oberfläche nicht mehr wunschgemäß funktioniert und Rettungsmaßnahmen dann oft nur noch unter dem wahren Betriebssystem, nämlich DOS 7, möglich sind.
 
Microsoft hat sich nach Kräften darum bemüht, diese Tatsache vor dem Anwender zu verbergen (alle wichtigen DOS-Tools wurden dezent im Unterverzeichnis COMMAND versteckt) und signalisiert mit dem sogenannten DOS-Modus eine Art "Kompatibilität" zu dem angeblich ach so veralteten DOS. Meiner Ansicht nach fährt man im Umgang mit Win95/98 wesentlich besser, wenn man das System genau wie Windows 3.11 betrachtet, nämlich als einen Aufsatz für DOS 7.0. Vor 3 Jahren hatte ich bereits in einem Artikel über MChess Pro 5.0 darauf hingewiesen, dass man mit einem kleinen Kunstgriff einen typischen Windows-PC so konfigurieren kann, dass er direkt zum DOS-Prompt ohne die grafische Oberfläche bootet. Um dies zu erreichen, muss man mit einem Editor lediglich an der Datei "MSDOS.SYS" im Hauptverzeichnis folgende Änderungen im Abschnitt Options vornehmen:
[Options]
BootGUI=0
BootMulti=1
Logo=0
 
Geben Sie am Eingabeprompt "WIN" ein, startet dann Windows durch. Wenn im Hauptverzeichnis noch die zur Genüge bekannten Bilddateien LOGOS.SYS + LOGOW.SYS gelöscht werden, kehrt man nach dem Beenden von Windows direkt wieder zum DOS-Prompt zurück. Ein Nachteil dieser Methode beim Gebrauch von reinen DOS-Programmen besteht darin, dass benötigte Treiber für die Maus oder CD-Rom unter diesem "nackten" DOS 7 nicht aktiv sind und erst einmal explizit geladen werden müssen. Halten wir vorerst zum besseren Verständnis fest: Win95/98 sind keine eigenständige Betriebssysteme und basieren auf DOS 7. Betrachten wir uns nun einmal einige der Möglichkeiten, die Win95/98 für die Ausführung von DOS-Programmen bieten.
 
 
Die DOS-Box
Die DOS-Box findet man in Win95/98 unter START/PROGRAMME und dem Eintrag "MS-DOS-Eingabeaufforderung". Die DOS-Box repräsentiert ein exaktes Abbild der aktuellen Systemkonfiguration, da alle beim Start des Rechners geladenen Treiber und Systemvariablen aktiv sind. Benötigt ein DOS-Programm einen speziellen Treiber, so muss dieser unbedingt beim Systemstart geladen werden und belegt in der DOS-Box entsprechend Speicher. Ein Knackpunkt: in der DOS-Box sind nicht nur die in den Startdateien Autoexec.bat und Config.sys aufgerufenen Treiber aktiv, sondern auch die entsprechenden Treiber von Windows.
 
Falls also Windows das eingebaute CD-Rom oder die angeschlossene Maus unterstützt - das ist in der Regel der Fall - muss man in den Startdateien keine Treiber (die in diesem Fall nur wertvolle Ressourcen unnütz vergeuden) laden, wenn das DOS-Programm in der DOS-Box laufen soll. Da sich die windowsinternen Treiber nicht im DOS-Speicher breit machen, kann man so für die gewünschte Anwendung sehr viel wertvollen Speicher freihalten. Daher sollte man unbedingt darauf achten, dass innerhalb der Startdateien keine nicht unbedingt benötigten Treiber geladen werden und die Einträge einfach löschen.
 
Nehmen wir das Beispiel Rebel 10, das incl. großen HashTables einwandfrei in der DOS-Box läuft und vollen Zugriff über die von den Windows aktivierte Peripherie wie CD-Rom und Maus hat, ohne dass dafür ein externer Treiber geladen werden muss. Ein weiteres weit verbreitetes Schach- und Datenbankprogramm, die TascBase von Johan den Koning läuft ebenfalls ohne Probleme und Feintuning in der DOS-Box. Programme wie MChess Pro oder Hiarcs werden mittlerweile ebenfalls auf CD ausgeliefert. Die Installation kann man ohne Schwierigkeiten von der DOS-BOX mit dem dort aktiven CD-Rom vornehmen.
 
Wie schon oben erwähnt, sollte man beim Einsatz der DOS-Box darauf achten, den konventionellen DOS-Speicher möglichst frei zu halten. Doppelt geladene Treiber kosten Platz, aber auch einige von Windows automatisch erzeugte Einträge innerhalb der Startdateien. Ein Beispiel von vielen: In der Datei Config.Sys findet man in der Regel den während der Installation erzeugten Eintrag
Country=049,850,C:\WINDOWS\COMMAND\country.sys
der eine Codepage mit Sonderzeichen aktiviert, die bereits in der Standardtabelle 437 enthalten und damit unnötig ist. Lösung: einfach die Zahl 850 löschen (beide Kommas stehen unmittelbar hintereinander). Entfernt man dann noch die überflüssigen Zeilen
device=c:\windows\command\display.sys con=(ega,,1)
in der Config.sys und in der Autoexec.bat alle Zeilen, die Hinweise auf "mode con codepage" enthalten, bietet die DOS-Box beim nächsten Programmstart um die 20 KB zusätzlichen freien Speicher.
 
Halten wir fest: Die DOS-Box repräsentiert ein genaues Abbild der aktuellen Systemkonfiguration. Normalerweise muss man für Peripherie (CD-Rom, Maus, usw.) die von Windows dank der internen Hardwarekennung erkannt und aktiviert ist, keine Treiber in den Startdateien laden; in der DOS-Box laufende Programme haben vollen Zugriff darauf. Funktioniert Ihr CD-ROM unter Windows, dann funktioniert es auch in der DOS-Box. Weitere Vorteile der DOS-Box sind Multitasking sowie ein (begrenzter!) Datenaustausch via Zwischenablage.
 
 
MS-DOS-Modus
Viele Schachprogramme laufen zwar in der DOS-Box, leider aber nicht mit den erforderlichen optimalen Einstellungen. So können Sie zwar MChess in der DOS-Box aufrufen, finden aber aufgrund der spezifischen Speicherverwaltung nur einen geschwächtes MChess ohne die wichtigen HashTables vor; gleiches gilt auch für Hiarcs. Wie erfüllt man nun unter Windows die speziellen Anforderungen an die Systemumgebung der diversen DOS-Programme. Abhilfe bietet unter Windows die Option "MS-DOS-Modus neu starten", die in der Dialogbox START/BEENDEN (Taskleiste!) aktiviert werden kann. In diesem Fall wird Windows bis auf ein klitzekleines Ladeprogramm beendet und durch die Eingabe des Befehls "EXIT" am DOS-Prompt wieder aufgerufen.
 
Komfortabel lassen sich die Einstellungen für diesen Modus mit Hilfe des PIF-Editors vornehmen, der im weiteren Verlauf noch beschrieben wird. Besonders hilfreich für unser Bestreben, die diversen DOS-Programme via Mausklick unter Windows mit den optimalen Einstellungen zu starten, ist der sogenannte "erweiterte MS-DOS-MODUS". In diesem Modus können Sie für jedes beliebige DOS-Programm eine optimale Systemumgebung erstellen; z.B. Speichermanager ein- oder ausblenden und nur die exakt benötigten Treiber für das Programm laden. Dazu wird der PC jeweils neu gebootet, um die für unser DOS-Programm optimale Betriebsumgebung hochzufahren. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.
 
Halten wir fest: Der für uns so interessante erweiterte MS-DOS-Modus gibt uns die Möglichkeit, unter Windows via Mausklick die jeweils optimale Betriebsumgebung für unser Schachprogramm hochzufahren. Nach Abschluss des DOS-Programms bootet der Rechner automatisch wieder neu hoch und lädt die übliche Windowskonfiguration. Als nützliches Hilfsmittel zur Einrichtung der beide MS-DOS-MODI (standard + erweitert) benötigen wir ein - im Gegensatz zu Windows 3.1 - diesmal sorgfältig verborgenes Hilfsprogramm von Win95/98: den PIF-Editor.
 
 
Der PIF-Editor
Läuft also ein Schachprogramm nicht wie gewünscht in der normalen DOS-Box (davon gibt es sehr viele!) bietet sich also nur (wie oben bereits beschrieben) der Umweg über den MS-DOS-MODUS an, der mit Hilfe des PIF-Editors einzurichten ist Um das DOS-Programm zu tunen, ziehen Sie mit dem Explorer die entsprechende Exe-Datei auf ihren Desktop und legen dort automatisch eine Verknüpfung zu dem Programm an.
 
Um die einzelnen Schritte besser nachvollziehbar zu machen, erklären wir die Vorgehensweise am Beispiel von MChess Pro 8.0. Sie haben also die Verknüpfung auf dem Desktop angelegt und klicken jetzt mit der rechten Maustaste darauf: im eingeblendeten Menü wählen Sie jetzt den Eintrag Eigenschaften. Die jetzt im Fenster offerierten Einstellungen sind größtenteils leicht verständlich; interessant sind für unsere Schachprogramme die Optionen der Rubrik PROGRAMM. Um den MS-DOS-MODUS zu konfigurieren, aktivieren Sie jetzt von dort aus ERWEITERT. In dem Fenster "Erweiterte Programmeinstellungen" ist standardmäßig die Option "MS-DOS-MODUS vorschlagen" aktiv. Diese Option ist für unsere Zwecke recht ungeeignet, da Windows hier erfahrungsgemäß mit durchweg bescheidenem Erfolg den selbständigen Versuch unternimmt, die notwendigen Parameter für das DOS-Programm zu ermitteln.
 
Um jetzt die größtmögliche Flexibilität für die Einrichtung unseres Schachprogramms zu gewährleisten, aktivieren wir "Neue MS-DOS-Konfiguration angeben". Wie bereits oben beschrieben, können Sie jetzt in den beiden Eingabefenstern für die Startdateien Config.Sys und Autoexec.Bat exakt auf den Punkt die optimale Systemkonfiguration für das Schachprogramm festlegen. Dabei gilt es - je nach Schachprogramm - einige Feinheiten zu beachten.
 
MChess Pro verfügt ab der Version 7 nicht mehr über den sogenannten X-Modus, wo das Schachprogramm eigenständig (anstatt eines Speichertreibers) die Kontrolle über den verfügbaren Arbeitsspeicher übernimmt. MChess Pro benötigt den im Betriebssystem enthaltenen Speichertreiber HIMEM.SYS, um seine HashTables ansprechen zu können.
 
Daher muss im Eingabefenster für die CONFIG.SYS zwingend der Eintrag Device=C:\WINDOWS\Himem.Sys eingetragen werden. Die Eingaben für die AUTOEXEC.BAT könnten z.B. so aussehen:
SET PATH=C:\WINDOWS;C:\WINDOWS\COMMAND;
SET winbootdir=C:\WINDOWS
SET PROMPT=$p$g
SET DIRCMD=/p
Mouse
 
Bitte beachten Sie, dass die Pfadangaben unterschiedlich sein könnten. Der DOS-Treiber für die Maus steht in unserem Beispiel im Hauptverzeichnis und muss je nach Konfiguration eventuell angepasst werden. Ansonsten muss z.B. in der Befehlszeile unter PROGRAMM nichts weiter beachtet werden. Mit Hilfe dieser Schritte können Sie jetzt die brandneue Version von Marty Hirsch direkt via Doppelklick von Ihrem Windows-Desktop aus starten. Dabei bootet der Rechner neu hoch, lädt die optimale MChess-Konfiguration und startet direkt das Schachprogramm mit den vollen, verfügbaren HashTables. Wenn die Arbeit mit MChess beendet wird, bootet der Rechner wiederum automatisch neu hoch und die übliche Windows-Konfiguration wird wieder geladen.
 
 
Der X-Modus
Viele ältere Schachprogramme (auch MChess Pro bis zur Version 6.0) verfügen über den bereits weiter oben zitierten X-MODUS, wo das Schachprogramm ohne Speichertreiber geladen werden muss, um große HashTables anzusprechen. Neben dem aktuellen Hiarcs 7.0 sind sicher noch viele Programme dieser Art im Einsatz; auch diese Software kann man problemlos mit dem oben angegebenen Verfahren weiter benutzen. Allerdings gibt es im Unterschied zu MCP8 zwei wesentliche Feinheiten zu beachten:
 
1.) Wenn Sie unter den "erweiterten Programmeinstellungen" die Config.SYS editieren, darf unter keinen Umständen ein Speichertreiber, z.B. Himem.Sys, aktiv sein. Tragen Sie für diese Programme (Hiarcs4/5/6/7 + Genius 1/2/3/4/5 für DOS oder MChess Pro bis einschließlich Version 6) in der Config.SYS nur eine einzige Zeile ein: DOS=NOAUTO Dieser undokumentierte Parameter unterdrückt bei der von uns gewünschten Systemkonfiguration jegliche Speichertreiber und ermöglicht damit diesen Programmen das Ansprechen großer HashTabellen.
 
2.) Wichtig: in der Befehlszeile unter PROGRAMM muss man den Startparameter für das Schachprogramm anpassen, damit die HashTables entsprechend angesprochen werden können. Bei Hiarcs wäre dies beispielsweise "HIARCS-X". Die entsprechenden Angaben finden Sie in der Dokumentation des jeweiligen Programms.
 
Was gehört in das Eingabefenster der Autoexec.bat? Einen Blick sollte man auf jeden Fall in das Handbuch werfen. Im Prinzip könnte man hier die Einstellungen vom MChess-Beispiel ohne weiteres übernehmen. Ein Problem ist der Kopierschutz via CD-Abfrage: MChess und auch Hiarcs fragen in regelmäßigen Abständen die Original-CD ab. Soll man jetzt nur für diese Abfrage den speicherfressenden CD-ROM-Treiber eintragen?
 
Lösung: wechseln Sie für die Kopierschutzabfrage via CD-ROM einfach in die DOS-BOX und rufen von dort das Programm auf, wenn nach der CD verlangt wird. In diesem Modus sind die internen Windows-Treiber aktiv und der relativ selten vorkommenden Abfrage kann so nachgekommen werden.
 
Achtung: während MChess im Klartext "bitte legen Sie die CD-Rom ein" seinem Ansinnen Nachdruck verleiht, liefert die H7-Beta lediglich eine kryptische Fehlermeldung. Sollte dies vorkommen, möchte H7 eben einen Blick auf die CD-Rom werfen und Sie müssten explizit die DOS-BOX starten, um der Abfrage mit dem aktiven CD-Rom-Treiber nachzukommen.
 
 
DOS lebt immer noch ...
Wir weisen darauf hin, dass es natürlich auch andere Möglichkeiten gibt, DOS-Programme unter Win95/98 optimal zu starten. Viele Anwender werden es aber bevorzugen, wenn Sie das DOS-Programm von Windows aus via Mausklick starten können. Dies ist mit der oben beschriebenen Methode problemlos möglich. Sollte man auf Spitzenprogramme wie MChess oder Hiarcs wegen der etwas aufwendigen Konfigurationseinstellungen verzichten? Diese Frage wird sich für Computerschachfreaks und an Spitzenspielstärke interessierte Schachfreunde wohl nicht stellen.
 
Die oben gemachten Ausführungen sind für Einsteiger sicherlich nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen. Wir gehen aber davon aus, dass es doch schade wäre, auf die beachtlichen Fähigkeiten der früher teuer erworbenen Schachprogramme zu verzichten. Mit etwas Feintuning laufen die meisten DOS-Programme auch unter Windows einwandfrei; das Motto lautet eben wie immer im Leben:
"ohne Fleiß kein Preis ..."
 
Peter Schreiner
 
zum Seitenanfang zurück |